20 November 2007

Grundrechte-Abbau: So warb die Bundesregierung 2001

Kaum zu glauben: Wir leben in einer Zeit, in gegen Tausenden von Bürgern ermittelt wird, weil diese irgendwie entfernt in Beziehung ständen zu einem Wissenschaftler, der die Worte "Gentrifizierung" und "Prekariat" verwendet hatte, in einer Zeit, wo Sicherheitsbehörden völlig selbstverständlich Gespräche von Informanten und Journalisten belauschen und die dabei ermittelten Informationen via Aktenveröffentlichung den Anwälten von Rechtsextremisten zur Verfügung stellen. Und die vierte Gewalt schläft fest.

Noch schwerer zu glauben: 2001 warb ein Bundestag mit dem Fernsprechgeheimnis: "Flirten, Lästern, Tratschen. Und niemand hört mit. Entscheidungen für die Freiheit"

Hinweis und via: Das sehr empfehlenswerte Blog von Hanno Zulla. Vielleicht ist es wieder Zeit zu rufen: Écraser l'infâme!

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