15 November 2007

Das Spiel ist aus. Das Spiel ist aust! Aust ist raus !!!

Im Machtkampf mit Mario Frank (G & J) hat sich Aust vergaloppiert. Der Pferdeliebhaber hat sich nun wieder nach Bali verkrümelt, bekam keine Vertragsverlängerung - und - wie zu hören ist, hat kaum Lust auf weitere Vertragserfüllung. Seine Karriere endet. Di Lorenzo könnte sein Nachfolger werden. Schön wär das. Im Kreis der Augstein-Erben knallen heute Abend die Sektkorken, in den Fluren an der Brandtwiete wird getanzt. Sollte jedoch als Favorit von Frank der Schirra-Kumpel nachfolgen, so hat die Pest die Cholera abgelöst.

5 Comments:

At 16 November, 2007 14:20, Anonymous Anonym said...

Bitte nicht von Blumencron statt Aust, SPON spricht für sich.

Die jungen Leute werden wieder kritischer, wenn der Spiegel mehr junge Leser will, sollte er auch wieder kritischer werden - mal ganz wirtschaftlich-pragmatisch gedacht.

 
At 16 November, 2007 21:56, Blogger Dr. Dean said...

Blumencron hat sich in den letzten Jahren m.E. gemausert. Er hat einen guten Blick für Themen - und besser als der ideologisch verbohrte Thomas aus Washington ist er allemal.

Mit Aust ist auch "die Schere im Kopf" verschwunden. Damit wird der SPIEGEL automatisch kritischer - viele der SPIEGEL-Journalisten haben da Bock drauf. Blumencron ist - mag man ihn kritisieren oder nicht - ausgesprochen pluralistisch eingestellt. Der sitzt nicht im Borchardt mit Werbeverantwortlichen, etablierten Regisseuren, sowie seinen Kumpels von FAZ und BILD, um dort die Kampagnen zu verabreden, auf die unser Land angeblich gewartet hat.

Was hast Du gegen Blumencron?

 
At 17 November, 2007 14:51, Anonymous Anonym said...

Ich rechne ihm die Gesamtverantwortung für all die manipulativen politischen SPON-Reform-Artikel seit Merkels Wahl und davor zu (ohne die Interna bei SPON zu kennen) - und die für die Artikel, die es nicht gab (über lange Zeit z.B. gar keine Berichte über die vielen Demonstrationen gegen Studiengebühren, kein Artikel über die Freiheit-statt-Angst-Bürgerrechtsdemo in Berlin mit 15.000 Besuchern, Berichte gab es eigentlich immer erst dann, wenn die Sachen (fast) beschlossen waren und Widerstand keine Perspektive mehr hatte.)

Jedesmal, wenn ich dann nochmal den Spiegel las - nicht: kaufte! - , war ich wieder überrascht, dass der gedruckte Spiegel trotz allem mehr links und oldschool war als Spiegel Online.

Wirtschaftlich mag das in Hinblick auf Zielgruppen ja seinen Sinn gehabt haben, gemessen aber an der Rolle und Reichweite von SPON war es ethisch verantwortungslos, finde ich, und mich hat es eben vergrault.

Und auch wenn der Spiegel jetzt wieder "links" wird, wie die taz fordert, geschieht es halt aus wirtschaftlichen Gründen, weil sie halt Marktforschung machen.

 
At 19 November, 2007 15:19, Blogger Dr. Dean said...

Die fehlende Bürgerrechtsorientierung und die Blindheit gegenüber der sozialen Wirklichkeit ist ein Problem - ein Problem mit Ursachen. Aust hat allerhand Journalisten rausgemobbt und zudem Redakteure und Ressortleiter installiert, die an diesen Punkten maximales Desinteresse hatten.

Irgendwie kam mir der Aust so vor, als ob er sich sein ganzes Leben von den Fesseln "der" 68er frei machen wollte. Das mag im Einzelfall ein berechtigtes persönliches Anliegen sein, aber es passt nicht zur heutigen Zeit. Anders gesagt:

Aust ist out

(Dafür müsste ich eigentlich von den Bloggern der Extra 3-Redaktion Bonuspunkte bekommen)

 
At 20 November, 2007 15:40, Anonymous Anonym said...

(geklaut bei dict.cc:)

to oust (sprich: "tu aust")

ersetzen
enteignen
entsetzen
verdrängen
vertreiben

to oust sb.

jdn. ausstoßen
jdn. verdrängen
jdn. ausbooten [ugs.: verdrängen]

to oust sb. from office

jdn. seines Amtes entheben
jdn. aus seinem Amt entfernen

 

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