28 September 2006

Dean als Intrigenopfer

Nö, hier gehts nicht um sich Halbliberale mit FDP-Parteibuch, sondern um meine Arbeit. Das Verhalten bloggender FDP-Aktivisten lässt sich immer noch recht einfach erklären, aber das, was ich gerade auf Arbeit erlebe, eignet ich nicht einmal als Romanstoff, einfach, weil es zu unwahrscheinlich ist.

Heute wurde ich von meinen beiden Chefs in eine Besprechung zitiert und angebrüllt, erstens, weil ich "eigenmächtig" einen Leder-Bürostuhl (Staples, 40, - EUR) gekauft habe. Ähem: Von meinem eigenen Geld. Ich hatte nach drei Monaten nämlich keine Lust mehr auf defekten Schrott mit aufgeplatzten Polstern. Wie ich so einen Affront nur wagen könnte usw. usf.

Zweitens sei man sich sicher, dass ich wie ein StaSi-Spitzel agiere und die Chefetage mit technischen Geräten abhören und diese Gespräche aufzeichnen würde. Ja, schön wärs. Dann wüsste ich vielleicht auch, wie man eine derart absurde Idee entwickeln kann.

Ich kann das alles noch garnicht glauben, das ist einfach zu irre. Und die Moral von der Geschichte? Hütet euch vor paraoiden Chefs!

7 Comments:

At 29 September, 2006 20:42, Anonymous Anonym said...

du schreibst:
"Somit ist der Wahrheitsgehalt der Erinnerungen von Musharraf nicht zu klären, jedenfalls im Augenblick.

Interessant ist aber dabei, was bei dieser Gelegenheit bestätigt wird, nämlich eine schäbige, erpresserische Methodik der amerikanischen Außenpolitik, mit der sie sich Pakistan als militärischen Operationsraum sicherten."

woanders schreibst du in einem blog:

"Ich halte Dalrymple als Sozialphilosoph für eine Niete, bei der Beschreibung extremer sozialer Verhältnisse ist er sehr unterhaltsam - und man merkt wegen seiner Eloquenz mitunter nicht, dass er sogar hier ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit hat, was übrigens für die meisten Fanatiker zutrifft."


was musharraf und dalrymple für "ein taktisches verhältnis zur wahrheit" möglicherweise an den tag legen, toppst du spielend, in dem bei dir innerhab von drei zeilen aus einem unbekannten "wahrheitsgehalt" eine "schäbige, erpresserische Methodik der amerikanischen Außenpolitik bestätigt wird"

sieht so aus, als hättest du massive projektionsprobleme....

wer ein so wenig eloquent taktisches "verhältnis zur wahrheit" wie du hat, sollte besser den ball so flach wie irgend möglich halten.

 
At 30 September, 2006 09:36, Anonymous Daniel said...

@Dean:

Frag doch mal nach, ob Du nicht per E-Mail denunziert wurdest. Das ist nämlich gängige Methode der Libs und Konserven vom rechten Rand, oftmals über anonyme Freemailer aus dem Ausland. Die Taktik von Kanalratten halt.

MfG

Daniel

 
At 30 September, 2006 12:09, Anonymous Anonym said...

"anonyme Freemailer aus dem Ausland"

lol!

ein mutmaßer mit leichten tendenzen ins abstruse springt beim frühstücken in den ring.
keine sorge, links oder rechts ist keine besonders interessante baustelle. allein schon deswegen, weil einige vertreter dieser fraktionen bisweilen den drang verspüren, ihre jeweilgen, vermeintlichen kontrahenten mit begriffen wie "schmeissfliege" oder "kanalratte" titulieren zu müssen.

schönes rest-we noch

 
At 30 September, 2006 12:40, Anonymous Anonym said...

was steht denn da plötzlich:

"Dean als Intrigenopfer"

"Ich kann das alles noch garnicht glauben, das ist einfach zu irre."


????

was ist das denn? (ebenfalls kaum zu glauben):

der originaltext, auf den sich die obigen zitate beziehen, ist weg und stattdessen steht da jetzt eine haarsträubende story über ein intrigenopfer....

also richtig vermutet:

der aufdecker von taktischen verhältnissen zur wahrheit hat projektionsprobleme. er macht genau das, was er anprangert und entsorgt flugs seinen peinlichen text.

das ist aber nun sogar taktisch armselig.

ja, die wahrheit ist manchmal schwer zu ertragen...

so ist das.

 
At 04 Oktober, 2006 11:24, Blogger Hellblazer said...

Was bist'n du für einer, "Anonymous"? Klickt in den falschen Beitrag und versucht dann, die eigene (mehrfache!) Blödheit in einem Anfall von Verschwörungsdenken anderen in die Schuhe zu schieben?

Schreib dein anonymes Getrolle das nächste Mal einfach in den richtigen Artikel, dann musst du auch nicht paranoid vor dich hin projezieren... :-D

(Sorry, Dean, aber du hast da ja schon manchmal komisches Volk auf deinen Seiten rumlaufen, wo findet man denn sowas?)

 
At 04 Oktober, 2006 20:36, Blogger nickpol said...

Gibts nicht Manager-Kurse gegen Paranoia?
Und in den falschen Artikel klicken, zeigt mir wieder pebcak, kennen wir.
"problem exists between chair and keyboard".:-)

 
At 15 Oktober, 2006 14:26, Anonymous Martin said...

Gegen Paranoia auf der Chefetage scheint wirklich kein Kraut gewachsen zu sein. Aber die Idee die Chefetage mit technischen Geräten abzuhören ist wirklich top. Ich glaube soetwas nennt man Verleumdung.

Da Anonymität hier gleich im doppelten Kontext auftaucht:

Einem Anonymen glaubt man wesentlich weniger als einem der sich zu seiner Identität bekennt. Das hat etwas mit dem Zauberwort 'Motivation' zu tun.

 

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