09 Februar 2006

Prowestlicher Gesinnungsjournalismus

Hinweis: Dieser Artikel wurde bis zum 13.02. gründlicher umgearbeitet - in der Kommentarsektion wird überwiegend auf die alte Version Bezug genommen.

Exkurs: Journalismus und Wahrheit bei Neocons

Die neokonservative Erweckungsbewegung hat neben quasireligiösen Zügen (eine Art Heilsversprechen im Namen grenzenloser "Freiheit") und einem dualistisch-manichäischem Weltbild auch ein spezielles Verständnis der Aufgaben der Presse. Aufgabe der Presse ist im Sinne der Neocons Spin, Kampagnen- und Gesinnungsjournalismus. Dazu eine praktische Prise "taktisches Verhältnis zur Wahrheit".

Der konkrete Skandal
Frau Osthoff ist das personifizierte Feindbild der Prowestlichen. Was läge für für prowestliche Journalisten näher, als dem Entführungsopfer beständig in Arsch zu treten? Dazu kann man sich natürlich auch Meldungen frei erfinden, wie z.B. "Frau Osthoff zum Grimmepreis vorgeschlagen".

Und so geht das konkret: Der Tagesspiegel-Redakteur Jost Müller-Neuhof schlägt Frau Osthoff höchstpersönlich selber per Email zum Grimmepreis vor - und schon veröffentlicht sein Kumpel, der Medien-Ressortleiter Joachim Huber die Tagesspiegel-Exklusivmeldung "Frau Osthoff zum Grimmepreis vorgeschlagen." Dieser journalistische Betrug dient der Fabrikation eines Feindbildes - und BILD sowie alle übrigen Hetzer (natürlich auch in der Blogosphäre) sehen das als gefundenes Fressen, frei nach dem Motto: "Jetzt auch noch ein Grimmepreis für die Irre."

Prowestliche Gesinnungsjournalisten des Tagesspiegel haben die zugrunde liegende Meldung selber fabriziert, damit Frau Osthoff dann anschließend gebasht werden kann. Gedacht, getan.

Die Politredaktion des Tagesspiegel und die prowestliche Bewegung
Es wäre naiv, hier an puren Zufall zu denken. Man sollte wissen, dass die Redaktion des Tagesspiegel teils einer "prowestlichen" Ideologie folgt, neben den Beteiligten am oben geannten Skandal sind hier z.B. Herr Clemens Wergin oder Herr Malte Lehming zu nennen. Dabei könnten sie Gold in der eigenen Redaktion heben, z.B. bei Herrn Christoph von Marschall, der für seine ausgewogenen und ausgereiften Kommentare bekannt und berühmt ist und ein gutes Beispiel für eine gleichermaßen fundierte wie gereifte Meinungsbildung darstellt.

Gibt es wirklich eine journalistische Notwendigkeit, eine neokonservative bzw. "prowestliche" Kulturkampfideologie nach Deutschland zu importieren?

Probleme der "prowestlichen" Bewegung
Interessant an den sogenannten "prowestlichen" Bloggern ist ihre Liebe für amerikanischen Rechtsextremismus, z.B. LGF oder Frontpagemag. Sinn des Treffens am Nockherberg war u.a. die Abstimmung des weiteren Vorgehens, sozusagen zwecks Prowestlichung des Abendlandes.

Einige Teilnehmer planten sogar eine Parteigründung und dachten dabei an eine pro-amerikanische, libertär-konservative Partei. Teilnehmende Publizisten und Journalisten freuten sich über ungeteilten Zuspruch für die von ihnen aggressiv vertretene Pro-Bush-Haltung. Republicans abroad. Die Parole lautet: Wer das politische Programm der GOP nicht mag, der ist anti-amerikanisch.

Neben ideologisch agierenden deutschen Neocons (sozusagen ein Importversuch), einigen Teilnehmern aus der Grenzzone zwischen Burschenschaften, Neuen Rechten und Rechtskonservativen, dazu pseudolinke Antideutsche - versammelten sich auf diesem Treffen auch eine Reihe normaler bzw. neugieriger Blogger, welche die Verbreitung diffamierender Feindbilder sowie Ressentiments gegen Minderheiten ablehnen.

Die Blogger Nite Owl, C.Lapide und Rayson wiesen in den Kommentaren (in diesem Blog-Beitrag) darauf hin, dass für viele Teilnehmer ein transatlantisches Interesse zur Teilnahme bewogen hat, und nicht etwa die Nähe zu extremistischen Hetzern wie "Politically Incorret" oder "Gegenstimme".

Probleme des Gesinnungsjournalismus
Ich glaube nicht, dass es für uns eine positive Entwicklung wäre, wenn ein wachsender Anteil von Journalisten unter Verwischung der Grenzen zwischen Meinung und Darstellung ihre Ideologien durchsetzen will, z.B. auf dem Wege von parteilichen Bashing, Setzung von Talking Points, Hysterie-Verbreitung und derlei mehr. Das wäre Betrug am Publikum.

Aus diesem Grund (nicht unbedingt wegen der vertretenen Meinungen!) schätze ich Publizisten wie Broder, Leon de Winter oder Claus Christian von Malzahn nicht. Sie manipulieren mit Worten statt zu informieren, außerdem verbreiten sie diffamierende Feindbilder und nutzen ihre journalistischen Möglichkeiten für Kampagnen. Die demokratische Öffentlichkeit wird von Gesinnungsjournalisten zum Gegenstand eines Agenda Setting gemacht.

50 Comments:

At 09 Februar, 2006 05:23, Anonymous nite owl said...

Na da bin ich ja mal gespannt.

Wobei man sich nichts vormachen sollte: Journalisten sind auch nur Menschen, und alles, bei der subjektiven wahrnehmung beginnend hängt von Standpunkten an (der Gesinnung).

Gegen "prowestlichen Gesinnungsjournalismus" habe ich gar nichts - ohnehin sei jedem empfohlen nicht nur eine Zeitung zu lesen und auch vermeintliche Gegensätze zu kombinieren, zB taz und FAZ.

 
At 09 Februar, 2006 10:12, Blogger nixxon said...

Prowestlicher Gesinnungsjournalismus muss eigentlich derjenige sein, der sich strengstens und entschiedenst gegen jede Form von Konfrontation mit der muslimischen Welt richtet. Hört sich komisch an? Ist aber vollkommen logisch: Das sind 1,3 Milliarden Menschen, somit 1,3 Milliarden potenziele Verbraucher, ergo riesige Märkte für westliche Waren.

 
At 09 Februar, 2006 10:14, Anonymous Jochen said...

Oh, da bin ich ja mal gespannt. V.a. das Wort Gesinnungsjournalismus macht neugierig.

PS: Auch ich habe ein paar Emails bekommen und habe deshalb noch einmal einen zweiten Beitrag zum Mordaufruf gegen Dich bei PI verfasst. Guck mal hier

Und das hier wäre vielleicht in Bezug auf Gesinnungsjournalismus interessant.

O.k. genung der Eigenwerbung. Deinen Artikel bezüglich der Feindbilder fand ich übrigens köstlich. Wir müssen uns wirklich wehren gegen diese "Ausuferung" des Freiheitsbegriffs, sonst sind wir bald nicht mehr frei.

 
At 09 Februar, 2006 12:36, Anonymous Anonym said...

Ich denke, Nico benutzt die islamophobe Dreckschleuder PI, um Traffic und Bekanntheit von myblog.de / 20six.de zu steigern. Denn Beschwerden über volksverhetzende und verleumderische Inhalte dürften bei ihm fast täglich aufschlagen.

Im Übrigen kann Zensur nur der Staat üben, kein Unternehmen. Es wäre Nico freigestellt, seine Nutzungsbedingungen so zu gestalten, dass neben einschlägig strafbaren inhalten auch politisch extremistische Inhalte nicht erlaubt sind und beim Verstoß die Löschung erfolgt. Bei Iblis hat das ja letztlich auch geklappt.

Was man von Leuten zu halten hat, die sich mit Links zu "Antiislamisten" schmücken - man stelle sich das gleiche mit "Antisemiten" vor - brauche ich wohl nicht näher zu erläutern. Diese braune Szene um Broder will wohl erreichen, dass nur noch Antisemitismus als Rassismus bezeichnet wird und Hetze gegen alle anderen erlaubt wird, siehe den Karikaturennsinn, wo sich die Fleisch gewordene Solidaritätsbekundung Stefan Herre gleich mal wieder \solidarisiert". Kein Wort davon, dass die dänische Jyllands Posten ein ähnlich dümmlich hetzendes, rechtslastiges Blättchen wie BILD und WELT ist, würde ja die eigene Gesinnung verraten. Last but not least sollte man noch erwähnen, das PageViews nicht gleich Besucher sind.

Pikant finde ich, dass Ulrich W. Sahm unter http://www.n-tv.de/631590.html erst noch PI namentlich erwähnte und sogar die Adresse zu einem entsprechenden Artikel dort angab, dieser Teil aber inzwischen entfernt wurde. Wer mal nach "Ulrich W. Sahm" googlet, der findet recht schnell Links zu den "Christlichen Freunden Israels" und der Klamaukrunde um Broder namens "Honestly Concerned". Zufall? Ich denke eher, da hat Sahm mal schnell Broder oder einem Rechts-Blogger einen Gefallen getan und die Erwähnung von PI samt Adresse ist später der Qulaitätskontrolle zum Opfer gefallen bzw. auf Grund von Beschwerden entfernt worden.

Im Übrigen sitzt n-tv inzwischen zum großen Teil in Köln und Herres Vater Klaus Herre als Mitbegründer oder Ex-Geschäftsführer des Heimwerkerverbands BHB (www.heimwerkerverband.de) dürfte über vorzügliche Kontakte zur PR- und Medien-Maschinerie besitzen, sowohl regional als auch bundesweit. Eine Schwester von Herre ist meines Wissens zudem Juristin, was also den Zugang zu kostenloser Rechtsberatung sichert. Inwieweit der Paranoia-Dr. Ralph. K. mit Medien und / oder Juristerei verbandelt ist, war noch nicht zu recherchieren.

Dass bei dem pseudo-christlichen Hetzblatt Vers 1, bei dem PI-Schreiberling und Weikersheim-Mitglied Andreas Schneider schmiert, auch "zufällig" OBI-Gründer Maus schon in der ersten oder zweiten Ausgabe zu Wort kam und was von "christlichen" Werten faselte, erscheint da auch alles andere als zufällig.

 
At 09 Februar, 2006 13:16, Anonymous C.Lapide said...

Ich muß PI nicht in Schutz nehmen, es ist nicht mein Blog und vom Stil her mir auch viel zu aufgeregt, aber was anonymous hier schreibt ist ja lächerlich.

Da werden Verschwörungstheorien zwischen PI und myblog.de konstruiert, die Familie eines Blogbetreibers wird quasi in moralische Sippenhaft genommen und ein Verbandspräsideent (richtig Heimwerker nciht irgendwas annähernd politisches) wird zum Medien- und PR-Profi stilisiert, der mit seinem Einfluß (auf die Heimwerkerblättchen?) PI zur festen Größe in der deutschen Medienwelt macht.
Dann werden noch schnell ein paar falsche, diffamierende Assoziationen eingestreut. Antiislamismus ist eben nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen, auch wenn es ähnlich klingt. Islamismus ist ein politisch religiöser Extremismus (bemühe hierzu ein aktuelles Lexikon Deiner Wahl). D.h. wer gegen Islamismus ist, muß keineswegs gegen den Islam an sich sein. Ich nehme an, die Mehrheit der Moslems ist ebenfalls antiislamistisch. Wenn Du nun PI eine generelle Aversion gegen den Islam vorwirfst, ist das Dein gutes Recht, aber dann bitte präzise bleiben.

Der Spürhund hat dann noch eine angebliche Schwester, die Juristin ist aufgetan, die natürlich gleich juristische Beratung für PI leistet. Wer sagt, daß diese Schwester, so sie überhaupt existiert, nicht völlig gegensätzlicher Meinung ist, wie Herr Herre?
Aber wenn die Schwester nicht reicht, gibt es ja glücklicherweise noch "Weikersheim" und ominöse Netzwerke von Burschenschaftlern, die man erwähnen kann. Anbetracht der Auseinendersezung um Verbindungsstudenten in höchsten SPD-Kreisen könnte anonymous natürlich auch mal nach der Verbindung zwischen SPD und PI fragen.

 
At 09 Februar, 2006 13:25, Anonymous Anonym said...

Getroffene Hunde bellen / jaulen
q.e.d.

 
At 09 Februar, 2006 13:36, Anonymous C.Lapide said...

Ich wüßte nicht, daß ich getroffen werden sollte. Weder schreibe ich bei PI, noch arbeite ich bei myblog, bin ich weder Burschenschaftler noch Rechtsanwalt, kein Weikersheimer und nichtmal mit irgendwelchen Blogbetreibern verwandt. Ihre Vorwürfe gegen PI etc. betreffen weder mich noch meine Einstellung, allerdings forderten offensichtliche Mängel und Unschönheiten (Sippenhaft) Ihres Kommentars zum Widerspruch heraus.

 
At 09 Februar, 2006 16:05, Anonymous Rayson said...

Lächerlich, solche Verschwörungstheorien.

 
At 09 Februar, 2006 16:18, Blogger nixxon said...

Hui! Bilder von den A6-Insassen? Bin gespannt!

 
At 09 Februar, 2006 16:45, Anonymous C.Lapide said...

Daß der Vorschlag zum Grimmepreis eine Art Selbstfabrikation von Nachrichten war, ist nun wirklich nichts neues. Das Adolf-Grimme-Institut hat sich schon vor 2 Wochen darüber konsterniert gezeigt, daß der Redakteur des Tagesspiegels sowohl Initiator als als Verkünder der Nachricht war.

Auch der Rest Ihrer Interpretation ist ein wenig abenteurlich. Warum sollte Frau Osthoff ein Hauptfeind der Pro-westlichen" sein? Sie hat sich quasi nie poitisch geäußert. Der Vorschlag für den Grimmepreis hat in der Gesamtbeurteilung von Frau Osthoff durch die Öffentlichkeit quasi keine Bedeutung gehabt. Wäre ein bisschen viel Arbeit und Risiko, für eine solch unbedeutende Geschichte gewesen.
Unter meisterlichem Gesinnungsjournalismus verstehe ich wirklich was anderes als die lächerliche Geschichte eines Journalisten, der durch die Aktion mit dem Grimmepreis auch mal bundesweit zitiert werden wollte.

Wenn es ein pro-westliches Netzwerk gäbe, was es wohl nicht gibt, dann wäre ich als Gegner wirklich erleichtert, denn wenn die nicht mehr als sowas zustandebringen, dann können die ja nicht wirklich so schlimm sein.

Um Frau Osthoff ans Zeug zu flicken war die Geschichte mit den gefundenen Scheinen wesentlich effektiver. Waren das auch "pro-westliche" BND-Agenten oder Botschafsangehörige?

 
At 09 Februar, 2006 17:16, Anonymous C.Lapide said...

Noch ein paar Geheiminformationen zum "Prowestlichen Heimatabend" die mir von einem ungenannt bleiben wollenden Informanten vermittelt wurden:

* Die A6-Flotte, in der hohe Würdenträger und Eingeweihte zum Treffen chauffiert wurden, sind Wägen des BND, die aus Gründen der Tarnung auf die Axel Springer AG angemeldet wurden.

* Als Zeichen der Zugehörigkeit zur "prowestlichen" Bewegung hat jeder allezeit ein rotes, auf signiertes Exemplar des "Ewigen Antisemiten" von HMBroder mitsichzuführen, höhere Ränge der Bewegung haben eine eine Mohammed-Karikatur auf der zweiten Innenseite anzubringen. Ehemalige Maoisten, die sich nun im prowestlichen Lager, aeh Pardon, der prowestlichen Bewegung befinden, brachten diese sinnige Idee auf.

* Auf dem Treffen wurde den Beteiligten im Sinne einer ideologischen Ausrichtung empfohlen, die SZ abzubestellen und dafür den "Tagesspiegel" zu abonnieren.

Dr. kommen Sie mal wieder runter und schreiben Sie lieber was über die Gesundheitsreform oder über Ideologie in der Wissenschaft (Semmelweis). Daran sind Sie echt besser als als Enthüllungsjournalist.

 
At 09 Februar, 2006 19:42, Blogger che said...

Warum Frau Osthoff ein Hauptfeind der prowestklichen ist.

Auf diese sehr berechtigte Frage, C.Lapide, möchte ich antworten: Weil es dort sio gesagt wurde. Allerdings weniger bei PI als bei den noch viel aufgeregteren Schreihälsen von Gegenstimme, die sie als zur Gegenseite gehörig bezeichneten und Überlegungen anstellten, ob man ihr eine Haftstrafe anhägen könnte. M.E. reicht die Tatsache, dass sie als Deutsche zum Islam übergetreten ist und vom Lebensentwurf/Lebensgefühl her eher in die linksalternative Szene als ein konservatives Milieu hereinpasst, für die prowestlichen dazu bereits aus. Muss man nicht verstehen. Und ich denke, wenn ein paar wild gewordene RCDSler den verbalradikalen Zampano herauslassen, so sind das vielleicht auch einfach Adoleszenzprobleme, quasi die christdemokratische Variante des bei Linksjugendlichen früher mal verbreiteten Steinewerfens. Gegenstimme, quasi das konservative Online-Gegenstück des Kreuzberger 1.Mai:-)

 
At 09 Februar, 2006 19:53, Anonymous C.Lapide said...

Herr von Marschall war ab Sommer 2005 US-Korrespondent des Tagesspiegels in Washington D.C. Glauben Sie wirklich, daß er für den "Heimatabend" nach München eingeflogen ist?

Haben Sie bei Ihm bereits mal nachgefragt, ob er dort war? Denn der Mann auf den Bildern ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht Herr von Marschall.

Tip für Enthüllungsjournalisten: Bildvergleiche auch im Detail durchführen. Herr von Marschall ist 46 oder 47 Jahre alt, um seine Augen zeigen sich Falten. Und hier? Nada.

Ich sag es ja, lieber über die Gesundheitsreform schreiben ;)

 
At 09 Februar, 2006 19:59, Blogger nixxon said...

Wer ist eigentlich das fette, halslose Ungeheuer rechts?

 
At 09 Februar, 2006 19:59, Anonymous C.Lapide said...

@Che

Ihre Theorie erscheint mir die wahrscheinlichere ;)

 
At 09 Februar, 2006 21:11, Anonymous Anonym said...

LOL, ausgerechnet die Dreifaltigkeit der Einfältigkeit und das Alibi-Brödchen - ich lach mich schlapp!

 
At 10 Februar, 2006 02:35, Anonymous nite owl said...

Völliger Schwachsinn.

Ich habe für PI zwar auch wenig übrig - ich war allerdings auch einer der Teilnehmer des "prowestlichen Heimatabends". Diese Teilnehmer stellen ohnehin eine sehr hetrogene Gruppe da. Um es nur an einem Punkt festzumachen: PI ist der einzige mir bekannte blog (neben 1-2 anderen - von mehr als 10) in diesem Umfeld der nichts ausgelassen hat um Susanne Osthoff zu verleumden.

 
At 10 Februar, 2006 05:51, Anonymous Anonym said...

Tja, nite owl, selbst schuld, wenn Du da warst. Dass die Gruppe der "pro-westlichen" Paranoiker sehr heterogen ist, meinte auch Blogger Karsten Dürotin von liberale-stimme.de, der bei DonAlphonso sinngemäß in die Kommentare schrieb, dass er PI-Hetzer Stefan Herre als rechtsextrem bezeichnen würde.

Im Übrigen waren bei "Fiktionen und Gepöbel" und einigen anderen Blogs der braunen Blogrolls ebenso zahlreich vorverurteilende Hetz- und Schmäh-Artikel gegen Osthoff erschienen, die selbst dann nicht modifiziert wurden, als später die Medien die harmlosen Hintergrundfakten lieferten, z.B. im Falle des Geldes, das bei Osthoff gefunden wurde.

In Anlehnung an ein Kinderlied: "Spiel nicht mit den bürgerlichen Nazi-Kindern, sing nicht ihre Lieder..."

 
At 10 Februar, 2006 06:28, Anonymous nite owl said...

Wer mit seiner Kritik ernstgenommen werden will und Interesse an inhaltlicher Diskussion hat sollte weniger inflationär mit Begriffen wie "Nazi" und "braun" etc. umgehen.

Ich gebe zu das es zum Teil Überschneidungen des Populismus von BILD oder PI mit Rechtsextremen (bzw. Rechtsradikalen - der Begriff ist passender) gibt - aber vieles trennt beide nunmal auch den "braunen" - insbesondere die westlichen Werte, um deren Verteidigung es ja meist geht.

Auch das konstruieren von absurden Verschwörungstheorien erhöht nicht die Glaubwürdigkeit ihrer Urheber.

Schließlich will man sich doch mit PI keinen Wettbewerb um das niedrigere Niveau liefern, oder etwa doch?

"In Anlehnung an ein Kinderlied: `Spiel nicht mit den bürgerlichen Nazi-Kindern, sing nicht ihre Lieder...´""

Es ist falsch Bürgerlichkeit (ws immer man darunter verstehen mag) und schöne Lieder "Nazi-Kindern" und anderen Spinnern zu überlassen!

 
At 10 Februar, 2006 09:22, Blogger nixxon said...

@nite owl: ich kann dir aus dem Stand 5 Blogs aufzählen, die sich nicht zu fein waren, Susanne Osthoff zu verleumden wo sie nur konnten:
- David's Medienkritik
- Gegenstimme
- Fakten und Fiktionen
- Alexander Schmidt
- Statler

Und wo gehören die hin?

 
At 10 Februar, 2006 10:50, Anonymous C.Lapide said...

Viel bleibt zu Nite Owl nicht zu sagen. Man muß sich die Position von PI nicht zueigen machen, um die Verschwörungstheorien, die hier und anderswo verbreitet werden, lächerlich zu finden.

@Dr. Dean:
An Ihrer Stelle würde ich die Bilder nochmals prüfen, dann werden Sie feststellen, daß Herr von Marschall nicht darauf abgebildet ist. CvM geht auf die 50 zu, und der hier abgebildete sicherlich nicht.

 
At 10 Februar, 2006 12:20, Blogger nixxon said...

"Verschwörungstehorie" ein schöner "Totschlagbegriff" gegen alles, was man nicht denken kann oder aus ideologischer Verblendung nicht denken will.

 
At 10 Februar, 2006 14:27, Anonymous Jochen said...

Dreckbag:

Word2go für den Grimme-Preis vorgeschlagen

Exklusivmeldung aus der Blogosphäre erschüttert die Medienwelt:

Das ist eine sensationelle Neuerung in der deutschen Medienlandschaft. Zum ersten Mal ist ein Weblog, eine sogenannte "Klowand" für den Grimme-Preis vorgeschlagen worden. Zuverlässigen Quellen zufolge handelt es sich dabei um das unabhängig betriebene Blog word2go.

 
At 10 Februar, 2006 18:41, Anonymous C.Lapide said...

Das ist aber nicht der Zeit-Schirra ;)

 
At 10 Februar, 2006 19:33, Anonymous C.Lapide said...

@Dr. Dean
Danke für den Hinweis auf meine abweichende Meinung. Sie verhalten sich normalerweise fair gegenüber abweichenden Meinungen, deswegen mache ich das ganze hier ja auch ;) Deswegen ein weiterer Tip von mir: Herr von Marschall trägt an der rechten Hand einen Ehering. (Hier erkenne ich keinen.)

 
At 10 Februar, 2006 23:38, Anonymous C.Lapide said...

Daß die Brille identisch ist habe ich auch schon gemerkt ;) Allerdings muß sich Herr von Marschall vor dem Heimatabend die Brauen gezupft haben, den beim Heimatabendbild tendieren sie nach oben (fast unsichtbar) und auf dem offiziellen Portrait gut sichtbar nach unten.
(Das Alter, Herrn v. Marschalls Arbeitsplatz in Washington und dem fehlenden Ehering halte ich für deutliche Hinweise, daß die beiden nicht identisch sind. Eine Email an Herrn v. M. könnte das aber leicht klären ;))

Zudem halte ich es für unwahrschenlich, daß ein Mann, verheiratet und fast 50 sich a) mit diesen jungen Burschen trifft und b) dann noch so ablichten läßt) ;)

Werter Herr Dr. ich hoffe Sie verstehen mein Insistieren nicht falsch. Ich kenne weder den einen, noch den anderen der Dargestellten, auch möchte ich Ihr Hauptanliegen, die Verurteilung des Umgangs mancher Medien mit Frau Osthoff, keineswegs dadurch in Frage stellen.

 
At 11 Februar, 2006 00:51, Anonymous Anonym said...

Ja, schlimme Osthoff-Verleumdungen:

http://www.statler-and-waldorf.de/?p=1029

http://www.statler-and-waldorf.de/?p=1079

Ganz schlimm.

 
At 11 Februar, 2006 01:09, Blogger Dr. Dean said...

@C.Lapide
Ich finde Ihr Insistieren sogar hervorragend.

Zum Alter: Herr Marschall sieht auf seinem Pressefoto tatsächlich deutlich älter aus - deutlich älter als in Wirklichkeit. Er hat sich nämlich gut gehalten, und die durch den Alkoholkonsum geröteten Backen machen ihn nochmals optisch etwas jünger.

Die Augenbrauen haben mir auch die meisten Gedanken gemacht. Allerdings stehen mir eine Reihe von Fotos zur Verfügung, und die Augenbrauen sind demnach ebenfalls identisch. Schauen Sie sich mal z.B. dieses Foto an. Und dann schauen Sie sich z.B. mal ein Privatfoto von Herrn Marschall an.

Mir geht es nicht um Frau Osthoff, denn mir diese Frau eher egal, ja, sogar etwas unsympathisch. Entscheidend ist wie in der Überschrift der Vorwurf:

Gesinnungsjournalismus

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand eine Gesinnung hat, obwohl mir Ideologien grundsätzlich stinken. Nur sollte ein Journalist Meinung und Information trennen - und überdies keine Kampagnen zur Desinformationen der Öffentlichkeit bzw. zur Durchsetzung eigener Interessen veranstalten.

Das ist der Punkt.

Um ein ausgesprochen hypothetisches Beispiel zu formulieren: Würdest du es z.B. komisch finden, wenn der Meinungschef des Tagesspiegel einer der Hauptautoren von PI ist und sogar wissentlich die Veröffentlichung von Adressdaten einer Zielperson im Zusammenhang mit einer Morddrohung geduldet hat?

Das wäre doch ziemlich schlimm, oder? Falls "Dr. Ralph K." hier mitlesen sollte: Fehler kann jeder machen - sofern er erkennbar und schnell aus seinen Fehlern lernt.

Eine Beteiligung an einer Extremistenpostille wie PI ist m.E. keine gute Idee für einen Meinungsredakteur in einem geachteten Blatt.

 
At 11 Februar, 2006 07:20, Anonymous nite owl said...

Ich bin mit den PI-Machern die auf dem Bild zu sehen sind, sogar an einem Tisch gesessen und habe mit ihnen (etwas) geredet - und nein, der Herr mit der Brille ist nicht Marschall - da bin ich mir sehr sicher.

Ich bin mir allerdings nicht sicher ob das im Artikel verlinkten bild wirklich Bruno Schirra darstellt - die bei google zu findenden Bilder sprechen nicht dafür.

Hat der Herr Doktor denn schon Kontakt mit Schirra aufgenommen, oder warum beruft er sich auf ihn?

"Nur sollte ein Journalist Meinung und Information trennen - und überdies keine Kampagnen zur Desinformationen der Öffentlichkeit bzw. zur Durchsetzung eigener Interessen veranstalten."

Wäre der Herr Doktor Journalist wäre ihm diese Desinformations-Kampagne hier möglicherweise besser gelungen.

 
At 11 Februar, 2006 15:40, Blogger Dr. Dean said...

@Nite Owl
Ich erwarte von dir nicht, dass du die Identität des ominösen "Dr. Ralph K." aufdeckst, aber eine Frage habe ich doch:

Wie alt war denn deiner Meinung nach der Herr, mit dem du da am Tisch gesessen und geredest hast?

@all
Wier reden hier über eine reine Hypothese, die nur dazu dienen sollte, den Punkt zu verdeutlichen, wo m.E. Gesinnungsjournalismus zu weit gehen würde. Nämlich bei der Beteiligung eines geachteten Journalisten beim Hetzerblog PI.

Selbst, wenn Herr Christoph Marschall auf dem Treffen gewesen sein sollte, so belegt dass ja nicht, und zwar in keiner Hinsicht, dass er sich an extremistischen Aktivitäten beteiligt. Das wäre doch völlig absurd! Warum sollte ein Journalist, der für absolut ausgewogene Meinungen berühmt ist, sowas machen?

@"Dr. Ralph K."
Wenn, wie Sie meinen, sogar ein Mordaufruf gegen den Nick "Dean" juristisch zulässig ist (inkl. Veröffentlichung von Daten einer realen Zielperson), dann gilt doch von dieser Logik (die übrigens nicht meine Logik ist) aus betrachtet genauso der reziproke Gedanke, oder? Salem Aleikun!

 
At 11 Februar, 2006 15:49, Anonymous nite owl said...

"Wie alt war denn deiner Meinung nach der Herr, mit dem du da am Tisch gesessen und geredest hast?"

30-40


"Wier reden hier über eine reine Hypothese,"

Dann mach auch im Text deutlich das Du fantasierst.

 
At 11 Februar, 2006 16:37, Anonymous Rayson said...

Tut mir leid, aber für eine derartige lächerliche Verschwörungs- und Denunziationskampagne fehlt mir jedes Verständnis.

Zur Person des Abgebildeten haben C. Lapide und nite owl genug gesagt - hier weiter im Text zu behaupten, es handele sich um v. Marschall, der von sogar von seiner Redaktion zum Treffen geschickt worden sei, ist einfach nur dreist. Kleine Ergänzung hierzu noch von mir: Auf der auf diesen Bildern abgebildeten Person ist wirklich kein 50jähriger zu erkennen, und das nachgeschobene Foto, auf dem von Marschall erheblich jünger sein muss, wie schon das Brillenmodell zeigt, lässt noch einen anderen Beleg zu: Das Ohr eines Menschen ist fast so gut wie ein Fingerabdruck. Auf dem Bild des Journalisten ist die Ausprägung eines Ohrläppchens zu erkennen, über das die hier im Blog abgebildete Person nicht verfügt. Aber ich schätze, auch jetzt wird bei Dean der Feldzug Vorrang vor den Fakten haben.

Und wirklich - weder die Osthoff noch die von Dean und seinen Freunden ständig attackierten Blogs sind so wichtig, dass die hier herbeifantasierte Verschwörung auch nur halbwegs realistisch erschiene.

Überlass solch verqueres Zeugs doch lieber unserem Parteibuch-Freund. Der hat ja schon - übrigens viel überzeugender - die Verbindungen von Merkel zu Scientology aufgedeckt.

 
At 11 Februar, 2006 22:18, Blogger Dr. Dean said...

@Rayson
Noch einmal deutlich: Frau Osthoff ist hier nicht das Interesse. Da mag man über die Berichterstattung denken, was man will - die Osthof-Affäre ist eine Petitesse.

Mal abgesehen von der Anwesenheit mehrerer Journalisten auf dieser Veranstaltung, und abgesehen davon, dass ich mich an deren Stelle auch nicht vorgestellt hätte: "Guten Tag, ich bin der Herr X von der Zeitung YZ" -

mich interessiert die hypothetische Frage, was davon zu halten wäre, wenn ein namhafter und bedeutender Journalist regelmäßig (fast täglich!) an einem hetzerischen Extremistenblog mitarbeitete.

Fernab der Geschichte mit den Morddrohungen und der Veröffentlichung von Daten zu einer Zielperson: Wäre die Mitarbeit in einem Extremistenblog, der zum Hass auf Minderheiten anstachelt, ein Problem oder wäre das völlig unproblematisch?

 
At 11 Februar, 2006 22:39, Blogger che said...

Lass es gut sein. HYPOTHETISCHE Frage - was soll das? Inhaltliche Kritik an PI & friends gibt es zur Genüge, dass mit Miersch und Maxeiner nahmhafte Journalisten in dem Umfeld mitmischen wissen wir, aber dieses Hinterherverdächtigen macht keinen Sinn. Einfach loslasssen!

 
At 12 Februar, 2006 00:49, Anonymous Rayson said...

@Dean

Vielleicht hat das viele Bloggen bei mir ja einen Einbruch des Textverständnisses bewirkt, aber als Hypothese liest sich der Beitrag nun wirklich nicht.

Und was die Frage betrifft: PI ist einseitig, PI beleidigt und schmäht, PI hat simple Feindbilder - aber "hetzerisch", zum "Hass auf Minderheiten anstachelnd"? Halte ich für eine Nummer zu groß. Aber nun gut, ich lese auch nicht alles, was die schreiben und die Kommentarecke ist natürlich nochmal ein besonderes Kaliber. Auf jeden Fall wäre es nicht das Umfeld, in dem ich einen "namhaften Journalisten" vermuten würde.

Im Übrigen würde ich Che da mal Recht geben: Es bekommt Kritik nicht, wenn man sie mit Hypothesen überfrachtet.

 
At 12 Februar, 2006 01:28, Blogger nixxon said...

huh, huh! der radikallberale arbeitnehmertöter RAYSON gibst sich moderat? da ist vorsicht geboten! hallo!

 
At 12 Februar, 2006 03:26, Blogger Robin Renitent said...

PI gewinnt aber immer dann unheimlich an Qualität wenn Dean da postet. Dann, erst dann, gibt es lesbare Rosinen.

Dean, Ihre ausgewogenen Einlassungen sind etwa so vohersagbar wie die Themen von PI, sie sitzen nur an der anderen Tischkante.

Substantiell kommen Sie nicht besser rüber, da müssen Sie halt noch etwas an sich arbeiten. Auch was die charakterliche Schulung betrifft, würden einige Nachhilfestunden durchaus gut tun.

Sollten Sie in diesem Sinne jemals die Qualitätsstufe "mittel" überspringen, werde ich zum Dauerleser Ihres Blogs. Versprochen!

 
At 12 Februar, 2006 03:31, Blogger Robin Renitent said...

Noch ne Frage Dean:

Ist nicht jemand der s t ä n d i g auf einem Blog kommentiert auch ein MITARBEITER?

Warum arbeiten Sie eigentlich bei PI mit, wenn es denn tatsächlich nicht ein konservativer, sondern nach Ihrer Definition ein "Extremistenblog" ist?

 
At 12 Februar, 2006 15:15, Blogger ralph said...

Dean,


Sie haben keine Rechte an diesem Photo. Sollten Sie es nicht bis vor 5 Minuten aus Ihrem Blog entfernt haben, sehe ich mich gezwungen, dieses

Don Alphonso oder

Blogspot oder

Ihrer Mutti

zu petzen.

Als angemessene Entschädigung zahlen Sie bitte 100, 87 Euro auf das Konto "Geheimloge P I" ein, da sonst ein Telephonat mit Fonsies großer Schwester unausweichlich würde.

Danke

Ihr Dr. Ralph K.

 
At 12 Februar, 2006 22:24, Blogger Dr. Dean said...

@c.lapide, Rayson und Nite Owl

Schönen Dank für die konstruktive Kritik - ich denke, damit bin ich gründlich vom Irrweg runter.

Herr von Marschall ist nicht der Abgebildete auf dem prowestlichen Treffen - und ist damit auch kein Autor von PI.

Ich ließ mich von einer - teils verblüffenden - Ähnlichkeit und dem identischen Brillenmodell zu einem vorschnellen Schluss verleiten. Vermutlich ist es einfach so, dass Menschen mit einer transatlantischen Haltung genau dieses Brillenmodell wählen.

Warum das so ist, weiß ich nicht.

Aber Nase, Ohren und Augenbrauen werden sich die Transatlantiker gewöhnlicherweise nicht umoperieren lassen. Was eigentlich schade ist, aus rein binnenkonjunkturellen Gründen und angesichts der darbenden einheimischen Ärzteschaft.

Ich verspreche hiermit hoch und heilig: Sollte mir dieses Brillenmodell bei einem Passanten auffallen, so werde ich ihn überwältigen und ihm die Brille gewaltsam entreißen, gegen eine angemessene Entschädigung versteht sich. Den Preisrahmen hat Ralph K. eben vorgeschlagen. Oder, falls ich vorher dieses Brillenmodell irgendwo nochmal entdecke, dann kauf ich sie mir.

Die Transatlantikerbrille.

 
At 13 Februar, 2006 11:48, Anonymous Rayson said...

Nur, damit kein Eindruck entsteht, dem ich nicht gerecht werde: Ich war nicht in München dabei, kann also auch keinesfalls einschätzen, wer oder was sich da wirklich getroffen hat.

Ich kenne nur nite owl aus Dol2day als ehrliche und sehr empfindlich gegen Extremismus aller Art reagierende Haut.

 
At 14 Februar, 2006 11:34, Anonymous Anonym said...

Bin ich wirklich der einzige hier, der PI-Ralphs Nachnamen kennt? Habe das eher zufällig herausgefunden, da er in einem Kommentar zu irgendeinem alten PI-Beitrag (aus der Zeit, als Herre noch alleiniger PI-Autor war) seinen vollen Namen angegeben hat.

 
At 14 Februar, 2006 18:08, Blogger Dr. Dean said...

@Anonym
Ja, du bist der einzige. Kannst ihn ja in einem meiner älteren Beiträge reinposten.

 
At 14 Februar, 2006 21:03, Anonymous ShadowKing said...

@Dr. Dean: Naja, ich glaube das lasse ich, es sei denn du kannst mir einen triftigen Grund nennen, es zu tun. Herr K. will scheinbar anonym bleiben und ich denke das sollte man respektieren, auch wenn man ihn (wie ich) nicht besonders mag. ;)

 
At 15 Februar, 2006 13:28, Anonymous Anonym said...

Wieso sollte man einem Schmierfinken von PI zugestehen, was PI Lesern und Kommentatoren nicht zugesteht, die beispielsweise mit dem Tode bedroht oder verleumdet werden? Ich denke, da ist jeglicher falsch verstandene Anstand fehl am Platze.

 
At 15 Februar, 2006 22:01, Anonymous ShadowKing said...

@anonym: Wenn ich mich recht entsinne, hat disillusioned_german und nicht ralph zum Mord an Dr. Dean aufgerufen. Würde ich den Namen von disillusioned_german kennen, hätte ich sicher keine Skrupel ihn hier zu veröffentlichen. Ich kenne ihn aber nicht.

 
At 17 Februar, 2006 20:07, Blogger Dr. Dean said...

@shadowking
Typ wie "disillusioned_german" oder "CA" mögen krankhafte Gestalten sein, denen man m.E. nicht wirklich Verantwortung für das eigene Tun zumessen kann.

Anders sehe ich es jedoch bei diesem ralph. Was dir vielleicht nicht bekannt ist, das ist der Umstand, dass ebenjender "ralph" die Veröffentlichung von Adressdaten zur Zielperson aktiv geduldet hat!

Dafür möchte ich ihn zur Verantwortung ziehen.

Ich halte eine (wie hier geschehen!) aktive Beteiligung an einem Mordaufruf von seiner Seite für unverzeihlich, denn von ihm darf man Verantwortung erwarten.

Und zwar für die aktive (!) Duldung der Veröffentlichung von Adressdaten zur Zielperson. Er hat diese Adressdaten nach Kenntnisnahme in seinem Blog bewusst, und sogar kommentierend, stehen gelassen, mit dem Argument "es interessiere" ihn nicht!

Ich finde es unerfreulich, Objekt von Rechtsextremisten zu sein, welche in Gestalt von z.B. "Gudrun Eussner" meine Adresse zu ermitteln versuchen (in Zusammenarbeit mit "CA"!), welche dann im Blog von "ralph" diese Bühne nutzen, um dies zu veröffentlichen, und zwar mit aktiver Duldung von "ralph".

Vielleicht sehe ich das etwas eng, aber immerhin bin ich der Bedrohte. Ich möchte nicht mehr und nicht weniger, als dass sich ebenjener "ralph" für sein Tun verantworten muss.

 
At 18 Februar, 2006 15:33, Blogger Dr. Dean said...

@Schattenkönig
Herzlichen Dank! Ich lösche nur ungern, in diesem Fall dient es dem Schutz der betreffenden Person. Nochmals: Dankeschön! Jetzt kann - und wird - alles seinen ordentlichen Gang gehen.

 
At 02 März, 2006 20:54, Anonymous Felix Deutsch said...

neben den Beteiligten am oben geannten Skandal sind hier z.B. Herr Clemens Wergin oder Herr Malte Lehming zu nennen.

Der notorische Plagiator Malte Lehming?

Keine weiteren Fragen.

 
At 02 März, 2006 21:01, Anonymous Felix Deutsch said...

Ergänzende Artikel zum Malte Lehming Plagiat (aus den boocompany Kommentaren):
http://www.taz.de/pt/2003/06/28/a0259.nf/text

http://www.frankfurter-rundschau.de/ressorts/kultur_und_medien/medien/?cnt=240048

 

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