14 November 2011

Defekte Digitalkamera wiederbeleben

Habe gerade eine kleine Entdeckung gemacht, die an und für sich gar keinen Sinn ergibt:

Wenn man eine Digitalkamera mit defektem Fotochip (rote Flimmerstreifen auf schwarz - Kamera meldet "Überbelichtung" und die Bilder sind nur noch: rote Flimmerstreifen auf schwarz) mit einem starken Magneten (60 Kg Tragkraft) malträtiert, dann...

...funzt die Digitalkamera wieder! Meine uralte Exilim Z60 lebt wieder! Doppel-Hach!

Ich bezweifel irgendwie, dass das mit dem Magnet zu tun hat, aber tatsächlich war es so, dass sich bei der "Magnetbehandlung" zunächst das Muster der roten Streifen änderte, dann wurde es plötzlich wieder bunt (grün, rot, blau - halbes Display ganz schwarz - aber keine Bildkonturen). Dann wurde die Batterie vollständig aufgeladen, eingesetzt und - voilá!

(Sachen gibts)

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06 Februar 2011

Na super. Meine Katze hat jetzt entdeckt, welchen Heidenspaß (ihr!) es macht, wenn sie Gegenstände aus den Regalen räumt und gezielt herunter wirft. Auf besonderes Interesse stoßen bei ihr nicht mehr die Fische (die kennt sie schon), sondern die diversen Verpackungen und Tütchen mit Fischfutter. Erstens, riechen die so gut. Zweitens, sie rascheln auch noch - und fast so geil wie zusammengeknüllte Bäckereitüten. Drittens, das Herrchen sammelt die ganzen Tüten in der Küche so gerne wieder auf, räumt sie ein - und der Spaß kann von vorne beginnen!

(*seufz*)

Frage: Soll ich Madam fotografieren - oder gleich filmen?

[ ] Fotografieren
[ ] Filmen
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[ ] Schreib lieber was über die FDP
[ ] Was über Ernst Abbe

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08 August 2010

Gedanken am Sonntag Morgen

* Komisch, ich schreibe hier so gut wie nichts mehr - aber die Zahl der Abonennten steigt?! Scheint also ein gutes Rezept zu sein...
* Habe einen schönen Titel für einen Film: "Die Meute"
* Ayn Rand ist sowas wie eine frühe Ausgabe von Ann Coulter für politische Literatur, angereichert mit einem Extraschluck wildesten Antikommunismus, der sich als Philosophie tarnt
* Fühle mich gut - und abgesehen von ein paar gesundheitlichen Malaisen plagt mich im Moment rein garnichts - sogar die schwer verheilenden eiternden Wunden, die mir seit Monaten zusetzen, machen ernsthafte Ansätze, zu verheilen - damit ich dann was vom Spätsommer habe. Geil!
* Meinem Schwarm junger Purpurprachtbuntbärsche geht es prima. Die Kleinen sind teils schon über 2 cm lang und aus dem Gröbsten raus. 21 junge Burschen und Burschinnen, hach, und prächtig sind sie auch schon! Vielleicht mache ich ein kleines Youtube-Filmchen dazu.
* Wie unglaublich unterschiedlich verschiedene Foren- und Internet-Gemeinschaften doch sind! Bin ich an dem einen Ort hoch geachtet, sodass sogar die größten Rüpel höflich und freundlich mit mir sind, gelte ich andernorts nahezu als Verkörperung all dessen, was bekämpfenswert ist. Es fehlt nicht mehr viel, und man wirft mir vor, nächtens Kinder zu rauben, um aus ihnen magische Kekse zu backen. Zu komisch - beides.
* Ich werde wohl alt. Neuestes Zeichen: Leute, die mir übel wollen oder mich als Gelegenheit zum Anstimmen von Spottgesängen nutzen, rufen bei mir Mitleid hervor. Ich will dieses Mitleid nicht empfinden, lieber wäre mir sowas wie Verärgerung. Aber kann nicht. Das muss das Alter sein. Oder etwas anderes, vermutlich genauso wenig Erfreuliches, dass sich in mir als etwas Angenehmes tarnt. So geht es mir nämlich auch mit den Älterwerden - ganz generell. Sogar die gesundheitlichen Probleme ändern dieses Gefühl nicht.
* Wenn man Niederlagen und die Einsicht in eigene Fehler als echten Gewinn empfindet: Ist das bereits Demut, oder anfänglicher Wahnsinn?
* Zu den erstaunlichsten und schönsten Entdeckungen der letzten Monate gehört der Hunger. Ich habe mir irgendwie angewöhnt, nur noch zu essen, wenn ich wirklich hungrig bin - am besten hungrig schon seit einigen Stunden. Seitdem nehme ich ab, ganz ohne Anstrengung. Und diesen Hunger, in Maßen: Den empfinde ich sogar als Steigerung der Lebensqualität. Mal sehen, wohin das führt - bislang sind es 16 Pfund weniger.
* Ach, es macht mir so eine Freude, meiner schlechten Neigung zu barocken Ausdruck ungehemmt nachzugeben. Wenn ich das, was ich dann schreibe, von jemand anderen lese, dann würde ich den Betreffenden erst einmal für völlig bekloppt halten - ganz unbarock formuliert. Ich denke, dass sind die Spätfolgen des einstigen Bücherkind-Daseins.
* Wie unterschiedlich diesige Sommer-Sonntagmorgen doch sein können! Dieser heute ist wunderschön.
* Was wäre eigentlich, wenn "die Wirtschaft" uns weniger schulmeistern würde? Wenn z.b. in politischen Talkshows nicht die immergleichen Verbandsfunktionäre der Wirtschaft säßen, sondern regelrecht geistreiche Menschen?
* Gestern Abend versehentlich in einen Film mit Steven Seagal reingezappt. Unerträglich. Alles. Wie macht der das bloß? Und während ich gerade durchs Internet treibe, eine Wikipedia-Seite über ihn lese, erfahre ich, dass er auch noch Musiker sein soll. Auch das noch! Wird wohl was "sehr Männliches" sein, sehr amerikanisch, vielleicht irgendein verstaubter Heavy Metal-Kram. Jedenfalls verstaubt.
* Knapp daneben: Country mit diversen Einflüssen, v.a. Blues und Reggae. Den Song, wo er ein Gespräch mit seinem Hintern besingt (sofern man das noch als Gesang durchgehen lassen kann) fand ich jedenfalls zum Kotzen. Es bleibt dabei: Seagal ist ein Phänomen der Widerlichkeit - für mich.

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22 Januar 2009

Heute auf Arbeit: Wir saßen zusammen und ein Kollege sagte über mich, während wir gemeinsam am Tisch saßen: "Wir haben unseren Barack Obama." Überwiegend Kopfnicken. Ein sehr großes Lob. Da bin ich baff.

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30 Dezember 2008

Meine Vorhaben für das Jahr 2009 (ein kleiner Ausschnitt)

1. Ich werde eine völlig neue berufliche Richtung ausprobieren.

2. Ich werde wieder aktiv in die Politik einwirken - vielleicht wird hier und da so etwas wie eine "linksliberale Plattform" innerhalb der SPD aufblühen. Falls ja: Dann benötige ich kräftige Mithilfe! Aber ich denke, dass es notwendig ist und mehr noch, dass die Zeit dafür reif ist.

3. Ich werde aller Voraussicht wieder nach Berlin ziehen - vermutlich in den Wedding.

4. Ich werde gesünder leben und mehr Spaß haben.

P.S.

Ganz viele Grüße an meine Familie, an meine Freunde und auch an Sascha, der mit guten Gründen auf mich sauer ist! Vielleicht - so hoffe ich es jedenfalls sehr - bin ich inzwischen und für die weitere Zukunft ein wenig vernünftiger.

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