20 Februar 2014

Ich weine, Ukraine.

Ich weine, Ukraine.

Nach langer Zeit habe ich gebetet, und IHN angefleht, es möge sich, wider alle Wahrscheinlichkeit, doch noch ein Ende zum Guten finden. Möge diese Nacht, die kommen wird, keine blutschwarze Nacht sein. Der Himmel verfinstert sich, die Sniper haben Stellung bezogen, schon jetzt wurden über 60 Demonstranten und Journalisten weit überwiegend durch gezielte Kopfschüsse ermordet. Sie schießen sogar auf Rettungssanitäter, diese von Janukowitsch befehligten Mörder.

Nach dieser entsetztlich bösen Nacht kommen schlimme Wochen auf die Ukraine zu. Aber ich hoffe auf ein Wunder, mit der ganzen Kraft meines Hoffens, ich hoffe auf IHN. Und doch weine ich. Möge mein Beten und das Beten vieler anderer, Millionen von Menschen ein Wunder bringen. Nicht weniger ist in dieser furchtbaren, blutschwarzen Nacht nötig, die gerade herauf zieht. Ich weine, Ukraine.

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