28 November 2007

GESTAPO-Methoden der Polizei


Wenn Papisten durchdrehen, dann sieht das so aus. Tatsächlich, mitunter gilt in Bayern als Terrorist, wer sagt, dass 40 Millionen Euro besser verwendet werden können als für einen Papstbesuch. Derlei GESTAPO-Methoden der Polizei sind m.E. Begleiterscheinungen der sicherheits- und überwachungsstaatlichen Entwicklungen der letzten Jahre - sie können wohl bald auch denen drohen, die dies kritisieren.

Und die Grundrechte munter brechende Staatmacht? Sie schweigt. SpOn schweigt selbstverständlich auch. Von wegen "Sturmgeschütz der Demokratie".

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3 Comments:

At 28 November, 2007 15:35, Anonymous Anonym said...

Na, das ist Bayern,wo Journalisten Ratten und Schmeißfliegen heißen.
Das Bild zeigt aber Soldaten mit FNC/Mag Sturmgewehren.
che2001

 
At 28 November, 2007 16:12, Blogger Dr. Dean said...

Ich wollte kein schwer bewaffnetes SEK-Kommando zeigen; aber groß anders sieht das auch nicht aus.

Ich glaube, dass das "Antiterror"-Training und die in der Polizei betriebene Hochrüstung relativ automatisch dazu führt, dass derartige Methoden eingesetzt werden, auch gegen unbescholtene harmlose Bürger.

Abstrakt gesprochen, die Verfügbarkeit eines Werkzeugs begünstigt seinen Einsatz. Wenn schwer bewaffnete Polizeieinheiten als normal gelten, dann gilt - zumindest in Polizeikreisen - deren Einsatz auch als normal. Insofern ergeben sich aus der teils bis zur Sicherheitshysterie gesteigerten Sicherheitspolitik eben auch Konsequenzen für normale Bürger.

Wie in diesem Fall.

 
At 28 November, 2007 18:02, Anonymous Anonym said...

Tja, ich finde auch, dass man die 40 Mios hätte besser anlegen können als für so eine Show, z.B. für soziale Projekte oder Bildung. Falls die staatlichen Benedetto-Fans nun aus Bayern anreisen möchten, um auch mich zu drangsalieren, muss ich darauf hinweisen, dass ich heute Abend bereits anderweitige Verpflichtungen habe, und sie im übrigen hier im protestantischen Norden mit solchem Tun auf eher wenig allgemeines Verständnis stoßen würden, erst recht hier im schönen St. Pauli. Naja, vorsichtshalber will ich nun aber doch den Papst noch einmal preisen, um mich der Obrigkeit wieder Liebkind zu machen:

"Be - ne - de - tto!"

Ein Leser ohne Blog, der diesen Blog immer wieder gerne liest.

 

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