21 September 2007

Der SPIEGEL verbreitet Verschwörungstheorien

Patricia Dreyer, ausgerechnet die ehemalige Unterhaltungschefin des Boulevard- und Schundblattes BlÖK BILD ist seit ca. April 2007 im SPIEGEL als Redakteurin Ressortleiterin tätig, und das, obwohl sie bei BILD u.a. die sexistische Dreckskampagne gegen Sibel Kekilli zu verantworten hatte. Als Journalistin ist Frau Dreyer berühmt für Textzeilen wie:
"Zieht die Busen-Millionärin blank wie Herzlos-Luder Sandra?"
Eine professionelle Rufmörderin "Qualitätsjournalistin" für den AUSTEL SPIEGEL...

Patricia Dreyers neuester Coup ist ihre Story "Der Elektroschock-Scherzkeks", wo sie über Andrew Meyer (im Bild links) wilde Verschwörungstheorien verbreitet, gemeinsam mit rechtsextremistischen US-Bloggern (z.B.). Der Student habe es darauf angelegt, von der Campus-Polizei wegen einer Meinungsäußerung mit einem Taser misshandelt zu werden. Frau Dreyers entscheidender Beleg für diese absonderliche Konstruktion: Dieser Student hat eine Internetseite (hier). Daran könne man es sehen. Aha. Frau Dreyer, deren ehrenrühriger Artikel vor Ungenauigkeiten überquillt, behauptet, unbekümmert ob der dafür fehlenden Belege:
Meyer ist ein "Prankster", ein Scherzkeks in "Jackass"-Manier, der medienträchtige Zwischenfälle gezielt inszeniert
Ich bin recht froh darüber, dass Andrew Meyer nicht erschossen wurde, weil Frau P. Dreyer vermutlich dann geschrieben hätte, dass Andrew Meyer "scheinheilig" sei, plumpe Promotion für ein Buch betreibe und es ja auf seine Erschießung angelegt hätte. Ja, so sind sie, die Internetseitenbetreiber und Blogger: Sensationsgeiles sadomasochistisches Lumpenpack.

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3 Comments:

At 21 September, 2007 16:27, Anonymous Anonym said...

Ich mußte herzich lachen! Sehr gut!

 
At 27 September, 2007 14:26, Anonymous Anonym said...

Diese Umdeutung ist die einzige Möglichkeit, trotz 3-Megapixel-Handykameras und absoluter Öffentlichkeit das nächste totalitäre System zu betreiben. Alles Sozialschmarotzer, Spinner, die nur so tun, hinterlistige Verräter, die unser Vertrauen missbrauchen - oder eben sehr verspannte Fremde, die uns unsere Art, zu leben, nicht gönnen. Unsere Zukunft wird in etwa so aussehen wie in "Brazil", wo das Tischgespräch nur kurz vom Bombenanschlag gestört wird, "tut mir leid, Madam, ich weiß nicht, was ich sagen soll, sowas passiert uns sonst niemals!"
Wer frühmorgens Joggen geht, um seinen GQ-Körper im Großraumbüro zwischen Kopierer und Kaffeemaschine beneidenden Blicken auszusetzen, wird zwar ab und zu Sondereinsatzkommandos sehen, die humpelnde Gestalten mit Sack überm Kopf abtransportieren, aber der Nachrichtensprecher meint, dass man sich darüber keine Sorgen zu machen brauche.
Nachmittags geht's dann mit Outdoor-Kleidung vom ALDI und GPS-Empfänger ab in die Wildnis, um sich den Kick zu holen, auf der Schatzsuche nach versteckten Tupperdosen.

 
At 28 September, 2007 21:20, Blogger Dr. Dean said...

Ich glaube nicht, dass diese bemerkenswert miese Journalistin ein totalitäres System anstrebt. Sie ist aber willigere Helferin rechtsgerichteten Spins - und ich würde mich nicht sehr wundern, wenn der Chef des Politikresorts, Malzahn, diese professionelle Rufmörderin gebeten hat, die Geschichte "richtig" zu stellen, indem sie die Blaupause rechtsgerichteter US-Blogs dafür nimmt.

Nun, das ist Spekulation. Tatsache ist, dass diese "Dame" in ihrem Artikel nahezu alle Techniken angewandt hat, die sie als Rufmörderin in Diensten von SPRINGER bereits auszeichneten.

Es geht dabei um den Kampf um die Öffentlichkeiten. Wer - wie Malzahn und einige seiner SPIEGEL-Redakteure - eine straff "prowestliche" Gesinnung hat, also gewissermaßen rechtslibertär-konservativ-proamerikanisch, der kommt sicherlich nicht mit der Wirklichkeit den den Vereinigten Staaten klar, zu der auch gehört, dass es regelmäßig (!) Missbrauch von Elektroschockern gibt, als Strafmaßnahme auch gegen politisch missliebige Bürger.

Wer den Deutschen vor allem noch mehr "Reformen" wünscht, kann es aus politstrategischen Gründen nicht ertragen, wenn das Bild vom "Land of the free" einige sehr hässliche repressive Kratzer bekommt.

Das ist sehr gewagt spekuliert, also ausgesprochen unsicher - aber es scheint mir der Hintergrund des rufmörderischen Artikels dieser "Journalistin" zu sein.

 

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