16 Juni 2006

NATO-Erfolge: Die "Shanghai"-Gruppe bzw. die Gruendung einer asiatischen Anti-NATO-Gruppe

Die Hegemonial- und Militärpolitik des militaristischen "Verteidungs"bündnisses NATO bewirkt zur Zeit die Gründung einer asiatischen Anti-NATO-Gruppe. Hintergründe dazu hier, hier, hier, hier, hier, und hier..

1 Comments:

At 16 Juni, 2006 22:55, Anonymous Jochen said...

Hi Dean,
erstmal danke für die guten Tipps. So sauer, wie ich auf meine alte Firma bin, werde ich das wahrscheinlich wirklich tun. Noch dazu wurde bei einigen meiner studentischen Arbeitskollegen tatsächlich AV abgeführt. Warum nicht bei mir, bleibt mir ein Rätsel.

Gut, ganz so tragisch war es die letzten Monate trotzdem nicht, Freiberufler zu sein hat schon seine Vorteile und meine jetzige Tätigkeit werde ich auf jeden Fall auch neben der Dissertation beibehalten. Und Zeit zum Bloggen werde ich auch wieder finden:)

Aber nun zum Thema: Das Buhlen Irans um asiatische Schützenhilfe ist gar keine so schlechte Sache und verspricht eine gewisse Stabilisierung des "Great Game" um die zentralasiatische Erdölregion. Ich denke mal, dass "Adolf"inedschad vom Wächterrat zu diesem Schritt gedrängt wurde, um das Feuer aus der gegenwärtigen Atomdiskussion zu nehmen. Man hätte einerseits die russischen Interessen an der Region mit im Boot, andererseits könnte sich der Iran als machtvoller Garant dafür etablieren, dass die kleinen muslimischen Staaten im Ressourcenpoker nicht von Russland über den Tisch gezogen werden.

Für den Westen hätte das den Vorteil, dass Russland und Indien muslimische Ambitionen auf wirtschaftliche Interessen kanalisieren und somit drohenden zwischenstaatlichen Konflikten dämpfend entgegenwirken könnten. Die NATO könnte sich dann wieder selektiv auf Out-of-Area-Einsätze in singulären Konflikten konzentrieren (um weiterhin Daseinsberechtigung vorzugaukeln)und die Polarisierung zwischen der sogenannten "westlichen" und der sogenannten "muslimischen" Welt würde wieder etwas in den Hintergrund treten.

In anderen Worten: man würde also Zeit gewinnen und den letzten großen Verteilungskonflikt noch etwas nach Hinten verschieben (gaaaanz frei nach Axelrod:))

 

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