29 November 2005

Hoi - da war die FPD ja echt mutig

Dass der geplante und ermauschelte Umzug der Bahnzentrale nach Hamburg nicht ganz koscher ist - und zu Lasten des Steuerzahlers geht: Darüber kann man kaum streiten. Nun meldet sich in dieser Sache die Bundes-FDP zu Wort:
Die Verlagerung des Konzernsitzes sei zwar eine unternehmerische Entscheidung, "aber wenn der Hamburger Senat seine Hochbahn und Hafengesellschaft der Deutschen Bahn quasi unter der Bedingung anbietet, dass die dafür ihre Zentrale mitbringt, hat das einen üblen Beigeschmack", sagte der verkehrspolitische FDP-Sprecher Horst Friedrich der "Berliner Zeitung".
Nein, sowas - das sind ja fast schon revolutionäre Stimmen aus der FDP. Hamburg verschenkt die HHLA - und in Berlin zahlts der Steuerzahler. Ach, was sag ich, die FDP brüllt ja fast schon vor Wut, weil Wettbewerbsregeln außer Kraft gesetzt werden.

Die meinen das mit der Marktwirtschaft so richtig ernst. Und ich dachte immer, die FDP ist nur eine scheißkorrupte Klientelveranstaltung.

Aber so kann man sich täuschen.

1 Comments:

At 30 November, 2005 22:06, Anonymous Hermes said...

*lacht* Ja sowas nennt man einen Interessenkonflikt ;)
Da muss man seine Worte schon vorsichtig wählen, damit die ganzen Wähler, denen man was von 'weniger Einfluss des Staates in die Wirtschaft' und 'Selbstregulierungskraft der Wirtschaft' nicht hellhörig werden.

 

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