29 August 2010

Ein Wort über einen Hochprivilegierten, der mit rechtsextremistischen Dreck herumwirft

Wenn man einen Haufen Scheiße über den Bürgersteig kippt, ist man lange noch kein "Wachrüttler" - sondern ein Ferkel. Das gilt für dieses hochprivilegierte Polit-Arschloch in besonderen Maße: Hetzer-Thilo hat ja grundsätzlich ausreichend Bildung um zu wissen, erstens, dass er "Statistiken" höchst einseitig nutzt und entgegenstehende Fakten ignoriert, und zweitens zu wissen, dass er angeblich vorhandene Daten herbeilügt wie ein räudiger Rechtsextremist.

Lesenswert:

* Ehrhart Körting über einen ehemaligen Kollegen

* Helmut Thoma im Interview

* UPDATE *

Hier leidet deutsches Geld und kleistert:
Da sehn sich die Herren Oberfeger
geplündert von den Minderleistern
der genetisch Muslim-Juden-Neger.

Im Bundesvorstand einer Bank
nimmt Geld ihr Revisionenmeister.
Sein Antlitz wirkt wie seelisch krank.
Der Grund: Er sieht vieldutzend Geister

und spricht vom Arsch zum Boden hin
die gülleklarsten Worte.
So sieht es aus in Sarrazin,
dem schrillsten aller Orte.

Thomas Gsella (Lammfromm-Version)

P.S.

Ein Hoch auf Dr. Naika Foroutan!

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6 Comments:

At 30 August, 2010 13:51, Anonymous Robin Renitent said...

Deutschland, aus der Ferne besehen, ist eine Katastrophe. Die Forderungen an Thilo Sarrazin von seinen Formulierungen Abstand zu nehmen, zu widerrufen, aus der SPD auszutreten, erinnern mich unwahrscheinlich an die Hilde-Benjamin-Zeit. Oder auch: Es fehlen nur noch die Schauprozesse der 30iger Jahre wie in der SU. Meine Frau, die dort aufgewachsen ist, hat noch erlebt wie „Journalisten“ und Offizielle, Bücher verbal (und auch physisch) zerrissen die sie nie gelesen hatten. Es war Zwang sich negativ zu äußern über einen Abweichler. In der DDR kannte man das noch zu Hermann Kants Zeiten. Man sieht, selbst die nachgewachsenen Genossen auf (west-)deutschem Boden, stehen voll in der Tradition ihrer kommunistischen Vorväter. SIE haben aus der Geschichte gelernt, und zwar wie man jede andere, nicht parteikonforme Äußerung ahndet, jeden Abweichler zur Ordung ruft. Was also kann einem denkenden Menschen an der Partei der Genossen attraktiv erscheinen? Nichts. Absolut nichts. Kommunisten und ihre weichgespülten sozialdemokratischen Vettern bleiben was sie sind. LÜGNER

Wir erziehen unsere Kinder zur Weltoffenheit und Aufgeschlossenheit. Wir zeigen ihnen Länder in einer Ausführlichkeit, die die meisten SPD/CDU/FDP/GRÜNE/PDS-Fritzen nicht mal träumen können. (Gegenwärtig sind wir in China und Nordkorea) Denn wenn die dort waren, dann a.) auf Steuerzahlers Kosten, b.) 3 Tage eingeflogen zu einer Konferenz zum Schutze der traumatisierten Grasmücke, des gendergeschädigten Sockenmolches oder ähnlicher ergreifender Anlässe. Aber wir bringen unseren Kindern auch bei, daß Toleranz eine Grenze hat, daß die erlebten Kultureigenheiten in die jeweiligen Länder passen und nicht unbedingt nach Deutschland. Das andere Länder auch durchaus eine gastliche Note haben ohne sich zum Ziel zu setzen die „ganze Welt“ zu unterhalten. Ja, richtig Herr Sarrazin, ich bin mit Ihnen einer Meinung: Es ist eine tolle Erfahrung den Muezzin in (z.B.) Ägypten zu hören und im Westjordanland eine Moschee zu besuchen. Aber warum in Hohenwart oder Kötzting in Bayern?

Ein Deutschland, welches Gedankenabweichler und unkonventionelle autochthone Bürger automatisch unter den Generalverdacht der Sympathie mit Nazis stellt, jeden Nichtmultikultigedankenansatz als „rassistisch“ abstempelt und unabhängige Bürger in den Kniefall zwingt, ist nicht mein Deutschland. Dieses aktuelle Deutschland wird zerfressen und zerstört von einem Virus der Gleichschaltung und der zunehmenden Verfolgung Andersdenkender wie seit der Nazizeit und der SED-Diktatur nicht mehr. Ich beobachte genau und ich sage voraus: Wir sind am Anfang. Noch werden Leute wie Sarrazin nur in der Presse zerrissen. Morgen verbrennen gewisse Leute ihre Bücher. Jedenfalls sind sich 97 Prozent der Journalistenclique nicht des Wertes des freien Wortes und der unabhängigen Gedanken bewußt. Ohne äußeren Zwang schreiben sie unisono das Gleiche. Grauenhaft.

RR aus Seoul

 
At 30 August, 2010 16:47, Blogger John Dean said...

Wenn jemand mit den Grundwerten der Partei, der er angehört, nichts mehr zu tun hat:

Dann hat es keineswegs mit "Schauprozessen" zu tun, wenn ihm nahe gelegt wird, sich von dieser Partei zu trennen - und sich ebenjenen Parteien anzuschließen, die ihm zujubeln.

Welche Konsequenz hätte er denn von einem "Schauprozess" zu erwarten? Lebenslängliche Inhaftierung und Ausschluss von seiner Berufsausübung?

Wohl kaum. Er ist mit Karacho in die öffentliche Debatte eingestiegen, zugleich mit seiner Buchveröffentlichung - insofern wäre es memmenhaft von ihm, wenn er sich über ablehnende Reaktionen auf seine provozierenden Aussagen beschweren würde.

Das Widerwort gehört nun einmal zur öffentlichen Debatte. Warum sollte es ausgerechnet Sarrazin erspart bleiben?

Im Übrigen ist jemand, der Ressentiments (z.B. gegen "die" Türken) schürt und mehrere für ihn wesentliche Statistiken herbeilügt bzw. fälscht (ja: Sarrazin) nicht gerade ein Beispiel für Weltoffenheit und Aufgeschlossenheit. Zum Rassisten macht ihn nicht seine freie Meinungsäußerung, sein Abweichlertum, nicht sein Alarmismus ("Die Deutschen sterben aus"), sondern seine Vielzahl rassistischer Äußerungen, die er getätigt hat.

Zum Beispiel meint er - dieser Depp - dass jeder Jude ein spezifisches Judengen hätte, das ihn von den Nichtjuden unterscheide.

Wenn sowas - und die Behauptung einer genetisch geringeren Tüchtigkeit von Migrantenkindern - nicht rassistisch genannt werden darf, wenn seine Vorschläge nach Ausweisung und Deportation - auf Basis von Erbgut - keinen rassistischen Bezug haben sollen:

Was ist denn dann noch Rassismus?

Ihren Einsatz für Abweichler und Reaktionäre in allen Ehren (manchmal kommt da ja auch ein einzelner guter Gedanke):

Er hat Ihre Verteidungsrede nicht verdient.

 
At 03 September, 2010 18:06, Anonymous Chaim Levinson said...

@Robert Renitent - Vielen Dank für Ihre Schilderung der DDR-Zeit. Ein sehr passender Vergleich.

Bücher zerreißen (oder verbrennen), die man nicht gelesen hat, Schauprozesse... - die alte braune faschistische und die alte rote faschistische Vergangenheit kehrt gerade wieder zurück.

Interessant, wer sich daran erfreut.

 
At 13 September, 2010 15:48, Anonymous Anonym said...

Hallo Dr Dean,

mein Mitgefühl zur Debatte bei Che

ich finde leider keine Mail-Link oder so was, also sei mir dieser Weg hoffentlich verziehen

Cassandra

 
At 16 Februar, 2011 22:19, Anonymous Anonym said...

Sarrazin hat trotzdem Recht!
Unintegrierte Moslems und Scheinasylanten raus!

 
At 16 Februar, 2011 22:24, Anonymous Anonym said...

Sorry, Fehler, wollte "kriminelle" schreiben.

 

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