16 Oktober 2006

Vattenfall hat Angst vor Wettbewerb

Aus jämmerlicher Angst davor, dass der Staat im Strommarkt künftig für mehr Wettbewerb sorgt, droht Klaus Rauscher der Bundesregierung mit Investitionsstopp. Dies, obwohl Vattenfall in Deutschland ungerechtfertigte Milliardengewinne einfährt. Ich finde, es ist Zeit, die Strom-Monopole zu zerschlagen.
"Das Energierecht hat versagt, denn es kann dem Preisauftrieb offensichtlich keinen Einhalt gebieten.Weder Privatverbraucher noch Handwerk oder Industrie könnten mit den in Deutschland willkürlich hochgetriebenen Strompreisen leben." (Quelle)
Das Verhökern der Stadtwerke an Großkonzerne (bzw. die "liberalen" Privatisierungen) in den letzten Jahrzehnten haben sich als eindeutiger Irrweg erwiesen, als Weg ins Monopol.

Und nun die gute Nachricht: Die Norddeutsche Affinerie wird in Hamburg in Konkurrenz zu Vattenfall treten, und gemeinsam mit der Stadtreinigung in eine EBS-Stromproduktion investieren. Ein Lesehinweis zum deutschen Energiemarkt und seinen Perspektiven: Harald Schumann im Tagesspiegel.

2 Comments:

At 17 Oktober, 2006 14:27, Anonymous Jochen said...

Dean, das ist aber nicht politisch korrekt, was Du da sagst:)

 
At 22 Oktober, 2006 13:11, Blogger che said...

In Braunschweig ist die Abwasserentsorgung an eine Privatfirma verkauft worden, die sich verpflichten musste, die Preise 15 Jahre nicht zu erhöhen (den Knorpel frisst also eine künftige Generation). Da der Betreiber aber selber nicht liquide ist, hat die Stadt diesem einen Kredit zur Finanzierung des Kaufs der Nutzungsrechte gewährt, für den sie selber haftet.

 

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