17 August 2006

Hamburger Verfassungsrichter und die organisierte Kriminalität

In was für Zeiten leben wir? Ist es bereits normal, dass (ehrenamtliche) ehrenwerte Verfassungsrichter wie Michael Nesselhauf (SPD-Mitglied) höchst eifrig die organisierte Kriminalität verteidigen, und zwar in Gestalt der Osmani-Brüder?

Ja.

Man muss leider davon ausgehen, dass Hamburger Verfassungsrichter nicht nur die Verfassung brechen, indem sie die die Bürger in dubiosen Entscheidungen über die Volksgesetzgebung ihrer Souveränität berauben, nein, ein Hamburger Verfassungsrichter kennt sogar das UCK-Lied.

Wie ist es möglich, dass sich in Hamburg eine etablierte Szene aus Projektentwicklern, Anwälten, dubiosen Kiezgrößen und Parlamentariern gebildet hat, die jetzt zusammen mit (ehrenamtlichen) Verfassungsrichtern alles dafür tut, dass dieses bunte Treiben zu Lasten der Bürger unbekannt bleibt? Wenn sogar Staranwälte wie wie Gerhard Strate sich dafür hergeben:

Was geschieht mit unserem Staat? Ist das bereits die Ausbildung von Mafiastrukturen innerhalb unserer Eliten? Man lese ergänzend auch dies und dies, sowie die Darstellung bei Buskeismus und die sorgfältig zusammen getragene Linksammlung im Parteibuch.

P.S. Sehr interessant sind übrigens auch die Immobilien-, Beratungs- und Baugeschäfte im Umfeld von Herrn Wankum. Und als kleiner Recherchetipp: Wer immer in der Hamburger Politikszene umtriebig ist und sich z.B. "Projektentwickler" nennt und sich im Umfeld von Personen aus dem berüchtigten "Corner 57" bewegt, verdient Beachtung.

6 Comments:

At 18 August, 2006 13:31, Anonymous Anonym said...

Lieber Herr Dr.,

ich wäre an Ihrer Stelle mit derartigen Anmerkungen zu Herrn N. sehr vorsichtig.

Die Kanzlei von Herrn N. ist, nicht wie die von den Medien oft genannte von Herrn RA P. aus HH, die führende Kanzlei in Sachen Persönlichkeitsrecht.

Diese Kanzlei macht die richtig fetten Leute - der seine Haare nicht färbende Altkanzler z.B., Grössen aus Medien und Politik, die Diskretion beim Niederwalzen ihrer Anliegen mögen. Und die nicht in der Bild abgedruckt werden. Politisch gut verdrahtet. Es arbeitet dort auch der Sohn des ARD-Intendanten... Herr N. war übrigens einer der führenden Leute beim Hamburger Magazin S. um Herrn A.

Ein bisschen Aufpassen ist hier angebracht, man beisst. Das ist nicht einer der verspielten "Haifische" vom Don. Das ist eher ein Ocra, vor dem die Haifische Reissaus nehmen.

Also um Ihrer selbst willen: Vorsicht bei der Wortwahl. Oder aber hoffen, dass man Sie als so nichtig betrachtet, das Sie die Aufmerksamkeit nicht wert sind.


Es grüßt,

der L.

 
At 18 August, 2006 14:44, Blogger Dr. Dean said...

Nunja, das man in dieser Kanzlei, soweit bekannt, bislang gegen die Anwaltsordnung verstößt, -...welche u.a. eine Pflicht beinhaltet, "kleine Fälle" und im Fall der Bedürftigkeit diese sogar kostenlos oder ermäßigt zu übernehmen, gehe ich mit meinem Optimismus einfach soweit, dass man mich und meine Interessen dort schonen, nein, sogar kostenlos vertreten wird.

*hüstel*

 
At 26 August, 2006 00:04, Anonymous Anonym said...

Und?
Schluss der Debatte?
Zu gefährlich?

 
At 06 Februar, 2007 23:16, Anonymous Anonym said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 01 März, 2007 22:41, Blogger Dr. Dean said...

Immerhin lockt dieser Artikel allerhand Spamkommentatoren an. Und das über viele Monate...

 
At 14 April, 2007 14:49, Blogger Rolf Schälike said...

Einige Links dies und dies sollten aktualisiert werden.

Zu der Rolle der einzelnen Kanzleien im Äußerungsrecht könnte ich nach meiner mehr als einjährigen Beobachtung einiges schreiben.

Zunächst würde ich unterscheiden, ob eine Kanzlei auf beiden Seiten steht oder nur auf einer.

Als nächstes würde ich unterscheiden nach Kanzleien bzw. Einzelanwälten, welche Rechtsgeschichte geschrieben haben und noch schreiben, und welche, die nur mit der anzutreffenden Rechtsprechung argumentieren.

Danach kämem die partei-politischen Ambitionen der Kanzleien und Einzelanwälte zwecks Unterscheidung von den den "sauberen" Anwälten.

 

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