07 April 2006

Es gibt keine Menschenrassen

Nachfolgend einige grundlegende Argumente, warum Begriffe wie "Menschenrassen" oder "die Rasse der Deutschen" völlig unsinnig sind:

1. Der Begriff "Indogermanen" oder anderer "Rassefamilien" (lol) beruht auf einer Verwechslung. Als die ersten Sprachforscher Sprachfamilien entdeckten, meinte man, im darwinistischen und kolonialistischen Taumel der Zeit, dass es entsprechend der Sprachfamilien rassische Ausprägungen beim Menschen geben müsse.

Dies übersieht jedoch erstens, dass es keine im biologischen Sinn "Rassekonkurrenz" zwischen Menschen im Sinne eines "Kampfes um das Dasein" gibt, sondern eine gemeinsame Menschenfamilie, die sich seit hunderttausenden Jahren untereinander promiskutiv betätigt, mischt und dabei sehr beweglich völkerwandert. Über solche Vorgänge berichtet z.B. auch die Bibel - sie sind archäologisch und über Methoden der Humangenetik beweisbar.

Im Ergebnis dieser Prozesse gibt es nur einen Genotypus, nämlich den Menschen. Es gibt keinen dauerhaft wirksamen genetischen Trennmechnanismus, welcher irgendeine "Menschenrasse" trennt.

2. Beim Menschen unterscheiden sich - wegen der hohen genetischen Durchmischung - lediglich 0,1 Prozent der Ermerkmale. Das ist biologisch betrachtet sehr wenig.

Das lässt für die Annahme genetisch signifikanter Ausprägungen zwischen Menschengruppen keinen Raum, jedenfalls keinen, der wesentlich über einen Zusammenhang von ca. 3-5 Generationen innerhalb eines einzelnen Familienverbandes hinaus reicht.

Wenn man aber nun auf dieses Promille Erbmerkmale genauer untersucht, so wird man zum Beispiel feststellen, dass es zwischen der Gruppe der "Bayern" und der "Preußen" ein größere statistische Abweichung des Erbmaterials gibt als zum Beispiel zwischen der Gruppe der "Deutschen" und der Gruppe der "Araber". Dieser Effekt ist im Wesentlichen ein Ergebnis der Tupelgröße. Das heißt: Je kleiner eine Populationsgröße ist (zum Beispiel Familie A versus Familie B), umso höher ist die Wahrscheinlichkeit für signifikante Unterschiede des Erbmaterials.

So, nun kommt der Knackpunkt für Rassisten, sozusagen die humangenetische Widerlegung jeglichen Rassismus inklusive seiner modernen Ausprägungen:

Wenn es z.B. wahr wäre, dass die Gruppe der "Araber" tendenzmäßig eine andere "Rasse" bzw. ein genetisch signifikant differentes "Volk" im Vergleich zur Gruppe der "Deutschen" wäre, so müssten die humangenetischen Unterschiede zwischen "Bayern" und "Preußen" systematisch geringer sein als die Unterschiede zwischen "Arabern" und "Deutschen".

Das ist jedoch nicht der Fall.

3. Wer überhaupt an Rassen glauben möchte, der ist übrigens gezwungen, zunächst zwischen der "Rasse" der Frauen und der "Rasse" der Männer zu unterscheiden.

Immerhin sind hier die genetischen Unterschiede zugleich signifikant wie stabil. Danach kommt allerdings garnichts mehr, was sich im genetischen Sinn einer "Rasse" oder "Ethnie" zuordnen ließe.

lol

Nochmal anders: Auch der Begriff "Ethnie" ist kulturell bedingt, und nicht genetisch. Nehme ich zum Beispiel ein "deutsches" Baby und lasse es in Anatolien aufwachsen, so wird man später eher meinen, dass es sich um einen echten Türken handelt. Auf eine "deutsche Rasse" oder eine abstammungsmäßig determinierte "germanische Ethnie" käme gewiss niemand.

Es gibt somit keine humangenetisch relevanten "Rasseunterschiede" zwischen den Menschen, es gibt allenfalls (und das betrifft dann keine "Rassen") morphogenetische und ziemlich unbedeutende, gleichwohl überschätzte phänotypische Unterschiede.

Wenn man Gegensätze haben möchte, dann bietet sich eher der Gegensatz zwischen Dummheit und Klugheit an, zwischen Unwissen und Wissen, zwischen Lernverweigerung und Lernen.

4. Man könnte nun behaupten, dass es eben gerade auf die minimalen humangenetischen Unterschiede ankommt. Bloß, das unterstützt keine rassistische Ansichten. Ein Beispiel (einem bestimmten Blogger gewidmet, s.u.):

Aus humangenetischer Sicht ist z.B. ein Marokkaner einem Bayern näher, trotz unterschiedlicher Hautfarbe, als einem Jemeniter. Ägypter sind einem amerikanischen Juden genetisch im Durchschnitt näher als z.B. sephardische Juden und aschkenasische Juden untereinander. Seltsame Hebronfaschisten, ohnehin in Anzahl und Bedeutung überschätzt, die das Judentum rassistisch begreifen möchten, müssen zur Kenntnis nehmen, dass Westbank-Palästinenser erstens jene Bevölkerungsgruppe sind, welche den Juden in genetischer Hinsicht am nächsten stehen, und zweitens, dass (auch dies kann moderne Humangenetik nachweisen) die Westbank-Palästinenser genetisch etwas näher zu den historischen Juden von vor 2000 Jahren sind als die heutigen Juden in ihrer Gesamtheit.

Die humangenetischen Verwandtschaftsverhältnisse dürften damit ein wenig klarer sein, sie sind auch etwas anders, als oft vermutet, aber helfen uns diese Erkenntnisse bei der Lösung politischer Konflikte? Wieviel Sinn macht die politische Distinktion von Menschen auf Basis humangenetischer Verwandtschaftsgrade?

Denk- und Begriffsfiguren des Rassismus oder Ethnizismus sind unnütz. Das ganze, die Menschen auf Basis ihrer Abstammung unterscheidende Denken ist ein Extrapolationsfehler und zugleich (man klicke sich oben das Bild einmal groß) ein Beispiel für pseudowissenschaftliche Kategorienbildung.

Eine auf Hautfarbe beruhende Unterscheidung von "Menschenrassen" ist Unfug.
Hautfarbe ist nur Hautfarbe.

(Hinweis: Dieser Abschnitt galt einem rassistischen Blog-Aktivisten aus München, "Rassen-Axel")

5. Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe haben keine naturgegebenen Unterschiede, die über die Hautfarbe hinaus gehen. Das Wesentliche sind vielmehr soziale Dinge, Familie, Mitgefühl, Wissen, Kultur, oder auch die Fähigkeit, Neues lernen zu können bzw. sich starrsinnig einer rassistischen Denkweise hinzugeben.

Das, was Menschen unterscheidet, ergibt sich nicht aus der Hautfarbe.

gez. Lothar Lammfromm im Namen des Instituts für bessere Erkenntnis (IfbE)

Dies hier als ergänzender Lesetipp. +++ Update 09042006 +++ Das krümelige Weblog macht sich Gedanken über überaus seltsame "politisch inkorrekte" Rassisten.

23 Comments:

At 07 April, 2006 14:23, Blogger che said...

Um da noch einen draufzusetzen: Die genetischen Unterschiede zwischen Deutschen und Schwarzafrikanern sind in vielen Fällen geringer als die zwischen Deutschen und Deutschen. Genetical Drift hielt die Menschen schon als eine Art zusammen, als sie noch keine Menschen im heutigen Sinne waren, sondern Hominiden. Rasse ist ein Begriff aus der Tierzucht und bedeutet eine durch konsequente Inzucht, also das Gegenteil von Genfluss erreichte Variable im Äußeren.

 
At 07 April, 2006 14:57, Anonymous Anonym said...

@ Dr. Dean,

nur ungern sage ich es wieder - Sie haben das Herz wie immer am rechten Fleck, nur mangelt es oft an der Kenntnis der Sache, einer Kombi, die Ihrem Anliegen Schaden zufügt.

Zunächst einam eine bange Frage:

was ist eigentlich die Definition einer "Rasse" von der hier die Rede sein soll ? Gehen wir von "Rassen" im Sinne der Differenzierungen von Hunderassen aus, die an sich genetisch recht gering sind, wiewohl der Unterscheid zwischen Dogge und Pinscher augenfällig ist ?

Dann ist es, sorry, wohl so, das nach derzeit herrschender, aber aus naheliegenden Gründen sehr ungern laut posaunter Meinung der forschenden Humangenetiker, sich durchaus solche qualitiativen Differenzierungen in menschlichen Populationen finden lassen. Auch wenn es einem ideologisch weh tut es zu akzeptieren, Realitäten sind halt blöd.

Was objektiv auch auf der Hand liegen muß: nur so als Beispiel - wieso sich die Tierwelt von z.B. Madagskar parallel und eigenständig zum Kontinent entwickelte, die dortige Menschenwelt aber eine Ausnahme bildete, ist wenig plausibel. Nur so ein HInweis.

Warum dies jedoch schädlich, böse und zu leugnen ist, ist mir unklar. Der Buschmann hat sich seinem Lebensraum so angepasst wie der Grönländer seinem. Beide sind Menschen. Beide haben sie einen unterscheidlich ausgeprägten Stoffwechsel, beide würden sie Probleme haben im Lebensraum des anderen unter dessen Lebensumständen zu überleben. Man kann sie optisch nicht verwechseln.

So who cares ? Warum leugnen das wir Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind, trotzdem eines sind: Menschen ?

Vive la difference.

Es grüßt,


Lebemann

 
At 07 April, 2006 15:00, Blogger bons said...

Yep. Sehr richtig!

 
At 07 April, 2006 15:36, Blogger Dr. Dean said...

@Lebemann
Ich möchte dich höflich bitten, Texte zunächst zu lesen, bevor du sie kritisierst.

Deine Frage: "was ist eigentlich die Definition einer Rasse von der hier die Rede sein soll ?" ist im Text in Bezug auf die sogenannte Menschenrasse bereits beantwortet mit:

"Im Ergebnis dieser Prozesse gibt es nur einen Genotypus, nämlich den Menschen. Es gibt keinen dauerhaft wirksamen genetischen Trennmechnanismus, welcher irgendeine "Menschenrasse" trennt."

Künstliche, d.h. durch Zuchtwahl herbeigeführte Rassen wie Hunderassen sind in dieser Definition nur insoweit "dauerhaft", als sie unter größten Mühen und Anstrengungen der Züchter aufrecht erhalten werden.

Bei den sogenannten Inselpopulationen verhält es sich insoweit etwas anders, und Humangenetiker finden z.B. bei Buschleuten tatsächlich statistisch signifikante und stärker ausgeprägte genetische Differenzen. Ungemein deutlicher als im Fall anderer Ethnien. Für den Begriff "Rasse" genügen diese Differenzen m.E. dennoch nicht.

Im Übrigen verwechselst du, lieber Lebemann, die ohnehin übertrieben wahrgenommenen morphogenetischen Unterschiede (dazu könnte man z.B. auch die Körpergröße zählen) mit einem sinnvollen Rassebegriff.

Das heißt konkret, um es an einem Beispiel deutlicher zu machen, dass die humangenetische Korrelation von phänotypisch angeblich roter Hautfarbe bei der "roten Rasse" schon einmal nicht so stark ausfällt, wie Rassisten meinen. Aber, und hier kommt der endgültige Knockout, die Korrelation der übrigen individuellen Gene bei dieser behaupteten "roten Rasse" ist untereinander und im Verhältnis zu anderen sogenannten Menschenrassen praktisch nicht messbar.

In der Humangenetik kann man inzwischen sehr vieles messen und differenzieren. Man kann z.B. familiäre Zusammenhänge über Jahrtausende hinweg rekonstruieren! Meine sind mir z.B. bekannt - und auf anderem Weg hätte wäre diese Erkenntnis nicht zu erlangen gewesen. Und trotz der Möglichkeit zu feinstem Erkennen in der Humangenetik ist es unmöglich, aus einzelnen, m.E. höchst willkürlich ausgewählten morphogenetischen Merkmalen (hier: die sogenannte rote Hautfarbe) eine für die übrigen Merkmale auch nur einigermaßen signifikante Korrelation innderhalb der "roten Rasse" bzw. eine Differenz zu anderen "Rassen" abzuleiten bzw. zu belegen.

Anders herum gesagt: Der Maßstab "Hautfarbe" (mithin eben das, was in Zeiten des Rassismus gemeinhin für Menschenrasse oder gar "Großrasse" gehalten wurde) eignet sich nicht stärker als der Maßstab "Körperlänge", um daraus auf weitere "Rassemerkmale" zu schließen.

Sonst hätten wir ja auch die Rasse der Langen, der Kurzen und der Mittleren, sofern sich zeigt, dasss hier die Korellationen zu den übrigen Merkmalen praktisch gleich sind, nicht wahr?

Lieber Lebemann, dein Vergleich mit Zuchtrassen bei Hunden mag deine Fachkenntnis in der Genetik belegen, jedenfalls den Umstand, dass du dir ebenfalls Gedanken gemacht hast, aber er ist ungeeignet, um die Existenz einer "Menschenrasse" aus diesem Vergleich abzuleiten.

Dazu kommt (und auch hier hoffe ich natürlich auf deine Fachkenntnis!), dass sich der Anteil der Gene, die sich bei den "Hunderassen" unterscheiden, deutlich über die 0,1 Prozent für den Genotypus Mensch hinaus gehen.

Du kannst mir folgen?

Aber gut, ich verneige vorerst ehrfürchtig mein Haupt vor den humangenetischen Fachkenntnissen von Lebemann und harre also deiner fachlichen Eläuterungen, die du hier geben wirst.

 
At 07 April, 2006 16:01, Anonymous Anonym said...

@ Dr. Dean,

nun immerhin kann man hier den von Ihnen angedachen "Rassebegriff" herauslesen: "Rasse" ist also gleichsam die Trennung zwischen "Mensch" und "Elefant.

Eigentlich setzten Sie "Rasse" mit "Spezies" gleich, und lassen Variationen im Bereich der Spezies "Mensch" aus ideologischen Gründen, die mit der Realität nichts zu tun haben, nicht zu.

Ich sage nicht das ich das gut oder schlecht finde.

Ich stelle lediglich fest, das Sie sich eine eigene Scheinrealität aus unzusammenhängenden Versatzstücken zusammen zimmern, die allesamt nicht viel mit der tatsächlich vorliegenden Realität zu tun haben, und das ausblenden, was Ihnen nicht behagt.

Sie akzeptieren enorme phänotypische Unterschiede in der Spezies "Hund" als Rassenmerkmale, eigern sich aber standhaft ähnliches im Menschen zu erkennen, denn Sie definieren Unterschiede im Menschen vorab als "bösi-bösi" und ziehen vor sie zu leugnen, bzw wegzudefinieren wenn sie nicht mehr zu leugnen sind. Sie greifen prozentuale Differenzen aus der Luft, ohne sie sinnvoll festzumachen - 0,1 % von was ? Und wozu ? In welcher Sequenz ? Den Menschen unterscheiden ca 2 % seines Genoms vom Schimpansen - 0,1 % im Vergeich zu 2 % sind dann schon viel. Nicht das dieser Vergleich begründet wäre, aber klingt doch auch dolle, so ohne jede Sachkenntnis, oder ?

Es sei Ihnen gegönnt sich etwas zurecht zu fabulieren, es mit den alten Begrifflichkeiten der Rassenkunde abschreckend zu garnieren, und es dann als leuchtende Wahrheit in eine Monstanz zu stellen. So arm das an sich auch ist, jeder soll auf seine Facon glücklich werden. Meinenthalben.

Halten wir also fest:

Es gibt also nur Menschen, Elefanten und Hunde. In den Grenzen ihrer Spezies sind sie alle gleich, Unterschiede finden nicht statt, und wenn man sie doch sehen kann, ist man selber schuld oder ein Rassist oder beides.

Es grüßt höflich,


der Lebemann

 
At 07 April, 2006 16:27, Blogger Dr. Dean said...

@Bons
Du nennst dein Blog "bonss". Das steht für "bon SS", oder für was?

@Lebemann
²Eigentlich setzten Sie "Rasse" mit "Spezies" gleich, und lassen Variationen im Bereich der Spezies "Mensch" aus ideologischen Gründen, die mit der Realität nichts zu tun haben, nicht zu."

1. Hier wird gedutzt.

2. Schon wieder hast du meinen Text nicht gelesen. Vielleicht ist dieses Thema auch nicht ganz einfach für dich. Nun, da stand u.a. Folgendes: "dauerhaft wirksamer Trennmechanismus". Deine profunden (darf ich doch hoffen, oder?) Kenntnise der Biologie ermöglichen dir bestimmt, biologische Rassen zu finden, welche dieses Kriterium erfüllen.

Oder nicht? Hallo? Kannst du mir hier folgen oder ist das alles zu fachfremd bzw. zu schlecht erklärt für dich?

Aus morphogenetischen und phänotypischen Unterschieden ergibt sich mitnichten automatisch eine biologische Rasse, jedenfalls nach Ansicht der Genetiker. Die "alten Biologen" ließen sich etwas stärker (und zu stark) von rein äußerlicher Erscheinung leiten, aber nicht zuletzt aufgrund dieses Fehlers ist der ganze Bereich z.Zt. auch im Wandel. Was früher in der Biologie "Rasse" genannt wurde, dass wird heute stärker geprüft. Im Ergebnis sind einige Rassebezeichnungen inder Biologie revidiert worden.

Lieber Lebemann: Es kommt nicht immer nur darauf an, was man direkt sieht!

 
At 07 April, 2006 16:57, Anonymous Anonym said...

@ Dr. Dean,

schwer ist die Kommunikation :-)

Sie geruhen mich misszuverstehen : meine erste Frage in meinem ersten Kommentar war die nach Ihrer Definition der "Rasse".

Diese Definition ist grundsätzlich für dies Gespräch. Das Argument "Es gibt keine Menschenrassen" kann nur insoweit aufrechterhalten werden, als das man den Begriff der "Rasse" abstrakt definiert.

Sie geruhten in Ihrem Artikel tautologisch zu argumentieren:

"Derlei Vorgänge können z.B. auch der Bibel entnommen werden - sie sind achäologisch und über Methoden der Humangenetik beweisbar.
Im Ergebnis dieser Prozesse gibt es nur einen Genotypus, nämlich den Menschen. Es gibt keinen dauerhaft wirksamen genetischen Trennmechnanismus, welcher irgendeine "Menschenrasse" trennt."

Wir halten fest: es soll nur einen Genotypus Mensch geben. Steht ja schon in der Bibel.

Bitte definieren Sie trotzdem einmal "Rasse", wie Sie sie verstehen. Ich hatte aus Magel an einer positiv-Definition in Ihrem Artikel den Vergleich mit Hunderassen angeregt, offenbar war das zu trivial. Bitte helfen Sie mir aus.

Und so zieht es sich weiter hin: Was ist ein "dauerhaft wirksamer Trennmechanismus" ? Wie definiert er sich ? Wieder nur tautologisch ?

Und noch so einer:

"Beim Menschen unterscheiden sich - wegen der hohen genetischen Durchmischung - lediglich 0,1 Prozent der Ermerkmale. Das ist biologisch betrachtet sehr wenig."

Wer behauptet das ? Was ist eine "genetische Durchmischung" und wo soll die stattfinden ? Bunt im ganzen Genom ? Ein Allel der Augenfarbe wechselt zum Unterarm, weil das lustig ist ?

Und was, bitte soll man hiervon so halten:

"Wenn man aber nun auf dieses Promille Erbmerkmale genauer untersucht, so wird man zum Beispiel feststellen, dass es zwischen der Gruppe der "Bayern" und der "Preußen" ein größere statistische Abweichung des Erbmaterials gibt als zum Beispiel zwischen der Gruppe der "Deutschen" und der Gruppe der "Araber"."

Sie gehen also so weit einen Landstrich zu nehmen um dann festzustellen, das die dort lebende Bevölkerung genetisch nicht "homogen" sein soll. Man fasst sich an den Kopf - Sie stellen also fest dass es keine Rasse "Preussen" gibt. Toll.

Preussen - welches Preussen ? Prussen ? Salzburger ? Schweizer ? Hugnotten ? Fanzosen ? Schwweden ? Russen ? Völkerwanderungen ? Alle nie dagewesen - nur halt die Preussen. Vom Baum runter gekommen und dann immer in und um Berlin wohnhaft geblieben.

Pardon, aber man kann nicht umhin kommen zu glauben, Sie wollen ein bestimtes Resultat sehen, nämlich das es "keine Menschenrassen gibt" und biegen populärwissenschaftliche Thesen so lange zurecht bis sie auf Ihr Resultat passen.

Ihr Wunschresultat, alle Ehre, ist wirklich OK. Nur - wie eingangs gesagt, schaden Sie Ihrer Sache mit unhaltbaren Verrenkungen und tautologischen Argumenten.

Mal ganz frei von der Leber weg : die alten Rassekundler waren und sind Spinner, nicht besser als Phrenologen und Sterndeuter. Wir Menschen sind verschieden, und das ist auch gar nicht mal übel so. Wir sind eine große Familie, ob wir wollen oder nicht, langweilig wird es uns schon nicht, wir müssen nur lernen miteinander auszukommen.

Und war das so schwer über die Lippen zu kriegen ? ganz ohne pseudowissenschaftliches TamTam.


Es grüßt Sie ,


der Lebemann

 
At 07 April, 2006 17:31, Blogger Dr. Dean said...

"Was ist eine genetische Durchmischung und wo soll die stattfinden?"

Ich zum Beispiel bevorzuge dafür ein Bett, gut gefedert, nicht zu groß und nicht zu klein.

 
At 07 April, 2006 18:46, Anonymous Rayson said...

Erinnert mich an meine erste größere Diskussion mit MomoRules, die dann schließlich in der Frage gipfelte, warum Amerikaner wie selbstverständlich von "races" reden können, Deutsche aber nicht von "Rassen".

Eins ist aber auch klar: Selbst wann man der Meinung ist, dass es Rassen bei Menschen gibt, so kann man mit dieser Erkenntnis nicht viel anfangen, da, wie che richtig schreibt, die genetischen Unterschiede innerhalb der "Rassen" größer sein können als die zwischen ihnen.

 
At 08 April, 2006 11:06, Anonymous MomoRules said...

Wobei jetzt hier auch die mögliche Antwort, daß Amis "race" einfach anderes verwenden als Deutsche "Rasse", somit anders, als dieser anonyme Lebemann das gerne verwenden möchte.

Übersetzungen lassen sich ja nicht nur anhand eines Gegenstandsbezuges vornehmen, sondern eben auch anhand der "Grammatik des Wortes" in der jeweiligen Sprache. Was bedeutet Race? Eben das, was der Ami mir erläutert, wenn er mir erklärt, wie er "race" verwendet. Das ist bei solchen Begriffen in der regel komplizierter als z.B. bei "Tisch" bzw. "table". Ich habe neulich ein Interview mit Joan Baez gelesen. Da stand dann in der Übersetzung "die menschliche Rasse", also "the human race" (lost in time, lost in space), und das trifft's wohl.

Es gibt mit Sicherheit auch einen Zweig der US-Kulturwissenschaft, der analog zu "Gender"-Theorie "race" als soziales Konstrukt behandelt, was ja Sinn macht, wenn man den anonymen Lebemann da liest. Und gegen dieses soziale Konstrukt kann man gar nicht oft genug anwettern ...

Dr. Dean hat in jeder Hinsicht völlig Recht, übrigens auch hinsichtlich dieses immer wieder auftauchenden Hunde-Beispiels. Hunderassen sind das, was Hitler in "Lebensborn"-Projekten mit Menschen vorhatte ... daß Du das nicht meinst, Rayson, weiß ich, beziehe das bitte nicht auf Dich!!!

 
At 09 April, 2006 12:04, Anonymous Rayson said...

Schon klar, MomoRules, wir haben das gründlich beackert. Ich finde es sprachlich auch interessant, dass es im Englischen sowohl den Begriff "human race" als auch den der "races" innerhalb der Gattung "Mensch" gibt. Stimme dir auch zu, dass es, wenn es im letzteren Sinn verwendet wird, wohl eher als eine oberflächliche Einstufung gedacht ist, die auch soziale Unterschiede deutlich machen soll.

Bloß der Punkt dürfte doch sein, dass man vor 1933 "race" problemlos mit "Rasse" übersetzen konnte, nach 1945 aber wohl nicht mehr. Was machen eigentlich angelsächsische Germanisten in diesen Fällen?

 
At 09 April, 2006 13:55, Blogger Dr. Dean said...

@Rayson
Man könnte schlicht "Rasse" schreiben anstelle von race.

So einfach geht das.

Der Umgang mit falsch konnotierten oder gar an-sich-falschen Begriffen, bei denen sich zudem in den verchiedenen Sprachen der Bedeutungsumfang stark unterscheidet, ist bei Übersetzungen stets heikel. Der Begriff race macht hier keine Ausnahme, nur stellt sich hier die Probematik besonders scharf (L.T.I.-Leser werden das sofort verstehen), wenn die Begrifflichkeit einen ideologisch bedingten Irrtum enthält.

Die Verwendung derartiger Begriffe kann von einem Übersetzer daher nicht ohne Weiteres 1:1 erfolgen.

Die tatsächlich vorhandene Übersetzungsproblematik bzw. der fremde Sprach- und Begriffsgebrauch beweisen aber längst noch nicht (und Rayson meint das auch nicht), dass man als Autor deshalb sorglos-harmlos über "Menschenrassen" schreiben dürfte.

Man würde der Rasse der Leser damit nämlich einen schlechten Dienst erweisen.

 
At 09 April, 2006 19:16, Blogger che said...

Ich empfehle die Lektüre von Hubert Walter, Populationasgenetik der Blutgruppensysteme des Menschen, Stuttgart 1998, Theodosius Dobzhansky, Vererbung und Menschenbild, München 1966, beides Standardwerke der Humangenetik, aus denen eindeutig hervorgeht, dass es keine Menschenrassen gibt, sowie Hans-Peter Kröner, Von der Rassenhygiene zur Humangenetik, Stuttgart/Jena/Lübeck/Ulm 1998 und Stefan Kühl, Die Internationale der Rassisten, Frankfurt/New York 1998, aus denen eindeutig die braune Verortung der Minderheit in der Humangenetik hervorgeht, die heute noch die Existenz von Menschenrassen behauptet. Im Großen Und Ganzen ist der Begriff in der Humangenetik seit dem UNESCO_Statement on Race von 1950 obsolet.

 
At 12 April, 2006 15:52, Anonymous Anonym said...

@ Che

einen hamma noch:

http://www.nytimes.com/2006/04/12/us/12genes.html?pagewanted=1&ei=5087%0A&en
=c00cc229602eb5fb&ex=1144987200

"recrational genomics" - ist das nicht mal ein endgeiler Begriff ?


Es grüßt,

der Lebemann

 
At 30 August, 2006 04:35, Anonymous Anonym said...

Moin,

Kleine Randbemerkung: Mich belustigt diese (nicht nur hier stattfindende) Diskussion seit einiger Zeit. Netter Versuch, den Rassisten durch Wegnahme ihrer begrifflichen Grundlagen das Wasser abzugraben, jedoch macht ein anständiges Ziel den falschen Weg nicht besser ;o)
Man sollte aufhören, den Menschen als die Krone der Schöpfung zu sehen, er ist nicht mehr als das (vermeintlich) am höchsten entwickelte Säugetier. Damit gelten die allgemeinen für (Säuge)tiere üblichen Regeln und somit gibt es auch (zudem das offensichtlich ist) Rassen. Es gibt auch keine unterschiedlichen Definitionen des Begriffes "Rasse", der ist in der Biologie ziemlich eindeutig.
i think, obwohl der Genpool in den letzten 600 Jahren erheblich intensiver durchmischt wurde, so gibt es dennoch Unterschiede z.b. zwischen Europäern oder afrikanischen Buschmännern die sich mit dem Begriff Rasse klassifizieren lassen.
Rassismus entsteht aus der Gesellschaft und genaugenommen hat er mit Rassen gar nichts zu tun, sondern stattdessen mit dem "Anderssein" gleich welcher Form.
Wenn wir dem Mob "seine Rassen wegnehmen", würde er etwas anderes finden und ersatzweise auf Behinderten, Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern oder worauf auch immer herumhacken...

pharao

 
At 20 November, 2006 19:30, Anonymous Anonym said...

Köstlich, lange nicht mehr so gelacht. Ihr Linken habt wohl jeden Tag 11.11, ne?
"Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe haben keine naturgegebenen Unterschiede, die über die Hautfarbe hinaus gehen." Und natürlich haben auch Rassen mit einem durchschnittlichen IQ von 85 die gleichen kognitiven Fähigkeiten wie Rassen mit einem durchschnittlichen IQ von 100 oder 106. Rassengleichheitsfetischisten fangen an zu kochen wenn man sie nach den großartigen kulturellen Leistungen und technischen Fähigkeiten ihrer heißgeliebten Neger fragt...
Augen auf - die Realität ist real, und Pseudowissenschaft ist Pseudowissenschaft :)

 
At 20 November, 2006 21:37, Anonymous Anonym said...

Hier, bitte anschauen:
äöüp://forum.skadi.net/showthread.php?p=691941#post691941

 
At 04 April, 2007 13:17, Blogger Alberich said...

Hallo miteinander,

das ist ja sehr interessant, was ihr hier alles schreibt. Aber der deutsche Gesetzgeber muss ja wohl von der Existenz von Rassen ausgehen, denn sonst könnte im Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz ja nicht geschrieben stehen, dass niemand u. a. wegen seiner Rasse benachteiligt oder bevorzugt werden darf.
Auch im neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz steht unter § 1 dass Benachteiligungen u. a. aus Gründen der Rasse verhindert oder beseitigt werden sollen.
Ist der Gesetzgeber nun ein böser Rassist? Oder braucht man diesen Begriff ganz einfach, ohne böse Absicht, um die nun einmal verschieden eingefärbten und geformten Menschen besser auseinanderhalten zu können?
Meiner Meinung nach ist, wer den Begriff Rasse verwendet, deshalb noch lange kein Rassist. Wie z.B. auch jemand, der den Begriff Religion verwendet noch lange kein "Religionist" ist.

 
At 05 April, 2007 09:21, Blogger Dr. Dean said...

@"Alberich"
Erstens gibt es keinen guten Grund, öfter als notwendig einen Begriff zu verwenden, welcher keinen Sinn macht.

Dass Du wiederum unbedingt an die Sinnhaftigkeit des Rassenbegriffs glauben willst, und dass Du die Argumentation im Artikel nicht vestanden hast, bedeutet jedoch (für Dich!), dass Du somit zwingend der Rasse der Dummköpfe angehörst.

Deine Hautfarbe interessiert mich übrigens nicht. Völlig unwichtig.

 
At 06 April, 2007 17:50, Blogger Kommissario Brunetti said...

Lieber Dr. Dean,
bist Du wieder nüchtern, oder sind Deine Antworten auf vermeintlich andere Meinungen immer von Intoleranz und Beleidigungen geprägt, ich hoffe nicht. Lies Dir doch den Kommentar von Alberich noch einmal durch. Der stimmt nämlich und ist ja nicht von ihm, sondern von Deinem Deutschen Gesetzgeber, falls Du weisst was das ist, so festgelegt worden. Schimpfe also auf den, wenn Du meinst schimpfen zu müssen. Übrigens gibt es auch laut Duden, falls Du weißt was das ist, den Begriff Rasse und es ist dort sogar von einer weißen, schwarzen, gelben und roten Rasse die Rede. Dafür kann ich nichts, aber es ist so.
Und nun bitte erst das Gehirn einschalten, was die menschliche Rasse übrigens auszeichnet und dann loslegen.
Und nun nichts für Ungut und viel Spaß beim Denken.

 
At 16 Januar, 2008 09:59, Anonymous Anonym said...

Mein Lieber Textverfasser:

Dass die Marrokaner den Deutschen ähnlicher sind hängt vielleicht nicht davon ab, dass sich frühegeschichtlich in Nordafrika der Kaukasische Menschentypus mit Afrikanern mischte??!.. Berber usw.. Die Juden mischten sich doch genauso mit den Kaukasiern, weiss doch jeder der einmal ein Geschichtsbuch aufgeschlagen hat..
Und wieso sind die Kaukasier(Weisse) am fortschrittlichsten?? Afrika müsste doch nach ihren Ressourcen das reichste Land der Welt sein.. Also muss doch etwas mit der Denkweise der Menschenarten zu tun haben, ob man Rational denkt oder weniger..

Bitte um Beantwortung der Fragen.

 
At 16 Januar, 2008 23:35, Blogger Dr. Dean said...

@anonym
Ihre Frage lässt sich leider nicht gut beantworten, deshalb, weil Sie Begrifflichkeiten weitab jeglicher Wissenschaftlichkeit verwenden.

Wer soll das genau sein, der "Kaukasier"? Schauen Sie, in den USA (wo es einen ziemlich schrägen Rassenbegriff gibt) versteht man unter "Kaukasier" Menschen mit weißer Hautfarbe.

Und das soll eine "Menschenrasse" sein, die sich von den übrigen "Menschenrassen" unterscheidet? Tja - ich habe diese Annahme von den Grundlagen bestritten, insofern komme ich da nicht auf Ihre Begriffsebene, z.B. der angeblichen Menschenrasse "Kaukasier".

Ich möchte Ihnen aus Höflichkeit aber, zusätzlich zu den oben aufgeführten Argumenten, einen stärker exemplarisch ausgeführten Grund geben.

Stellen Sie sich einen "Kaukasier" vor, der sich mit der "Menschrasse" in Gestalt einer dunkelhäutigen Schwarzafrikanerin vermischt. Welche Hautfarbe haben hier die Kinder? Mutmaßlich und recht wahrscheinlich braun bis dunkelbraun. Wenn diese Kinder sich in zweiter Generation z.B. mit einem Spanier vermischen, so erhalten Sie dann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Hautfärbung in der Art von Barack Obama.

In Ihrer simplen Logik haben Sie jetzt eine Riesenproblem: Da Sie ja den "Rassen"-Begriff auf die Hautfarbe aufgebaut haben (Kaukasier = die weiße "Rasse"), ist für Sie ein Kind schwarzafrikanischer Vorfahren in zweiter Generation, welches weit überwiegend z.B. hellhäutige spanische Vorfahren hat kein "Kaukasier".

Tja, was nun?

Gehen Sie hingegen nicht morphogenetisch oder - wie bei Ihnen - phänotypisch an den Begriff der "Menschenrasse", sondern reinweg auf Basis der Humangenetik, wie ich es fordere, dann fällt Ihr Rassenbegriff völlig zusammen.

Selbst mit kunstvollen Willkürdefinitionen einer "genetischen Distanz" werden Sie keine "kaukasische" Rasse schaffen können. Das ist, wissenschaftlich betrachtet, etwas NICHTEXISTENTES. Denn, die (sehr geringe!) genetische Distanz innerhalb der "kaukasischen" Rasse kann deutlich höher ausfallen als z.B. zwischen einem Bayern und einem Menschen aus Marokko. Noch übler, obgleich der vorherige Einwand hinsichtlich Ihres Rassenbegriffs bereits völlig verheerend war, sie werden z.B. unter Heranziehung archäologischer Genbefunde keine genetisch einigermaßen stabilen Populationen finden.

Mit anderen Worten: Der Mensch mischt sich, verändert sich (teils sogar überraschend schnell), mischt sich - und bildet dabei nicht etwa feste unterschiedliche Rassen, sondern stellt einen einzigen Genotypus dar.

So, und nun können Sie sich Ihre Frage selber beantworten. Ihr Halb- und Viertelwissen, von wegen, dass Afrika in seinen Ressourcen so überaus begünstigt sei, werde ich nicht beantworten, außer damit, dass Sie sich gründlich irren.

Beschäftigen Sie sich einmal mit Kulturgeschichte und Kulturarchäologie. Sie werden staunen! Große Kulturen blühen auf und vergehen - und wir haben oft nur primitive, widersprüchliche Theorien, warum das der Fall ist.

Wenn die "westliche Welt" (was immer man sich jetzt darunter vorstellt) im Augenblick ökonomisch besonders stark ist, dann lassen sich dafür historische Faktoren finden, auch Fragen z.B. der Wirtswchaftsordnung und der gesellschaftlichen Verfassung.

Nur gibt es nichts, rein garnichts, was diese vorzügliche Stellung z.B. in 200 Jahren noch garantiert. Am wenigsten das, was Sie als "Rasse" verstehen. Kulturen können kläglich zusammenbrechen, sogar in recht kurzer Zeit.

Die Menschheitsgeschichte kennt mehrere derartiger Fälle - und oft waren es z.B. eine eingebrochene Rohstoffversorgung oder Krankheiten, welche den Zusammenbruch von Kulturen bewirkt haben.

Aber "Rasse", zumal in der primitiven Ansicht, welche Hautfarbe mit einem biologischen Rassenbegriff gleich setzt, verrät nicht viel darüber, wie lange sich eine Kultur erhält, wann sie aufblüht und wieder verschwindet.

Es tut mir leid, ich kann Ihnen nicht helfen.

 
At 14 Dezember, 2012 15:22, Anonymous Anonym said...

http://13dfgsdfg57.com/

 

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home