20 Dezember 2005

Optische Täuschungen - marketing by deception

Vielleicht schon ein alter Hut: Hier wird eindrucksvoll gezeigt, wie in Zeitschriftentitel Fotos gephotoshopped werden. Ich kannte es jedenfalls noch nicht. Marketing by deception

3 Comments:

At 20 Dezember, 2005 18:47, Anonymous C.Lapide said...

Ist das etwa verwerflich? Dann wären Schminken, Kosmetik und Deodorant auch verwerflich. ;)

 
At 20 Dezember, 2005 19:21, Blogger Dr. Dean said...

Tja - das ist ja genau die reizvolle Schwierigkeit: Wo beginnt die die Vorspiegelung falscher Tatsachen, wo die Manipulation?

Ich rätsele über diese Frage, seitdem ich Material über Werbestrategien zusammen trage und unter dem Gesichtspunkt von Schädigungs- und Leistungswettbewerb zu ordnen versuche.

Hrrmpf!

Im Moment scheitere ich jämmerlich an einer Einteilung, an einem klaren Maßstab. Aber vielleicht schält sich ja doch noch ein guter Gedanke heraus bzw. findet sich anderswo.

Was das Zeitschriftenbeispiel angeht, finde ich schon, rein gefühlsmäßig, dass da etwas zu gründlich eingegriffen wurde.

Rationale Begründung:

Der Leser erwartet, dass die ihm gezeigten Fotos irgendwie echt sind. Kleinere Eingriffe wären daamit also noch hinnehmbar, aber wenn der Gesamteindruck bzw. wesentliche Tatsachen verfälscht werden, geht es zu weit.

Hat jemand eine bessere Idee?

 
At 21 Dezember, 2005 11:32, Anonymous C.Lapide said...

Ich weiß nicht, ich erwarte bei solchen Zeitschriften eher ein Rollenmodell vorgesetzt zu bekommen, das nicht für die Person sondern für einen Typus steht. On das echt ist oder nicht, spielt da keine große Rolle. Und Photographie kann ja auch schon ohne Photoshop deutlich das Abgebildete verändern.

 

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