15 Januar 2007

Drückerkolonnen des NABU

Man lernt immer dazu. Diesmal: Kobern am Straßenrand - dass der NABU neuerdings für die Mitgliedergewinnung die Dienste von Drückerkolonnen bzw. deren Personal in Anspruch nimmt, war mir neu.

Jedenfalls, bis ich heut früh auf der Straße angequatscht wurde. Der Herr Anquatscher war mir bereits gut bekannt, nämlich aus einer Diskussion mit ihm über "Tierschutz", den es vor einigen Monaten bei ihm zum günstigen Preis von lediglich 100 Euro pro Jahr zu erwerben gab.

Diese Art der Mitgliedergewinnung bei NABU ähnelt in gewisser Hinsicht Greenpeace, welche - was vielen nicht bekannt ist - in erheblichen Maß ziemlich widerliche Call Center (betrieben von Ex-Zuhältern) einsetzt, um auf dem Wege rechtswidriger Call Calls Neumitglieder zu akquirieren. So weit ich weiß, bleibt der erste Jahresbeitrag (i.d.R. sogar deutlich mehr!) des Neumitglieds dann bei den Besitzern des Call Centers.

Ich nehme an, dass die meisten auf diese Weise gewonnenen Neumitglieder sehr wenig erfreut wären, wenn sie wüssten, wofür ihre Mitgliedsbeiträge in den ersten Jahren verwendet werden. Kleine schmutzige Geheimnisse: Nun nicht mehr geheim.

1 Comments:

At 16 Januar, 2007 01:52, Anonymous Karsten said...

"Cold Calls", nicht "Call Calls". Und so hat Greenpeace es geschafft, bei mir jeglichen Kredit zu verspielen. Und der NABU jetzt auch? Verdammt. Wenn ich es doch nur mit wirklich überzeugten Ökos zu tun hätte... mit denen könnte man noch sinnvoll diskutieren. Aber die, die wirklich nur noch auf Geld scharf sind, die wollen ja gar nicht diskutieren. :(

 

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