21 Juni 2008

Intrigante Ferkel: Kahrs (Serie)

Zu Kahrs gibt es kaum noch etwas zu sagen. Im persönlichen Bereich sind seine Auffälligkeiten hinreichend bekannt, seine pseudoautortären Sprüche, seine Nähe zur Rüstungsindustrie, seine allgemeine politisch-inhaltliche Not - aber auch bekannt ist, dass sein cholerisches und zu Polit-Stalking neigendes Temperament sich im Laufe der Jahre verschlimmert hat. Nachdem Kahrs mit seinen Putsch-Gehabe in Hamburg ein Desaster angerichtet hat (bei dem zudem zwei nachgemachte Schlüssel, gestohlene Wahlunterlagen und ein morphiumsüchtiger Osmani-Bekannter eine hässliche Rolle spielte), möchte er - so lauten die nicht zuletzt von ihm selbst lancierten Gerüchte - nunmehr auf Bundesebene für einen "Befreiungsschlag" sorgen.

Da hätte ich eine alternative Idee: Parteiausschluss. Kahrs raus. Zumindest aber: Entzug aller Spitzenämter.

+++ Update +++

Inzwischen hat SpOn, ein führendes Organ parteilicher Parteiberichterstattung, seine dem Beck-Bashing dienende Meldung über ein angebliches Putschgeschehen verändert. Bedauerlicher Weise hat SpOn dabei den Namen ihres wichtigtuerischen Vor-Ort-Informanten immer noch nicht angegeben. Es ist ein "Putsch" ohne Putschisten, aber - das soll dies wohl ausgleichen - eine Kampagne eines "Nachrichtenorgans", welches gerne den Vorsitzenden der SPD bestimmen möchte.

Um ein Haar könnte man meinen, dass Kahrs nunmehr den Schwanz eingezogen hat und darum seine SpOn-Kumpels den Artikel entschärft haben. Er könnte gemerkt haben, dass seine parteifeindliche Wühltätigkeit auf Bundesebene nicht so harmlos für ihn enden wird wie es in Hamburg der Fall war. Jedoch: Nichts vergrößert die Selbstbesoffenheit von Kahrs stärker als Parteitätigkeit als Intrigant.

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