24 Mai 2006

Die Heritage Foundation und ein Faschismus neuen Typs

Gewagte Worte: Ich sage, dass die Heritage Foundation strukturell faschistoid ist.

Genauer gesagt steht diese Propagandafabrik (fälschlich bezeichnet als think tank) zwischen Konservatismus, Liberalismus, Militarismus und einen Neuen Typus von Totalitarismus.

Der von der Heritage Foundation auch in Deutschland geförderte Markttotalitarismus ist allerdings mit einer strukturellen Gewaltideologie kombiniert, also einem außenpolitischen Ansatz, der in erster Linie auf Gewalt und Militarismus setzt. Die gewünschte Dominanz des Marktes über die Politik und die gewünschte Durchdringung der Politik durch markttotalitäres Denken ist geistesgeschichtlich etwas Neues. Es kann einmal in den offen demokratiefernen, libertären Faschismus von Hans-Hermann Hoppe führen, oder anderenfalls in einen "Extremismus der Mitte", sofern man die Dominanz der hier vertretenen Interessen: als Mitte definieren mag. Die reale Nähe zu Sozialdarwinismus und außenpolitischer Gewalt ist kombiniert mit einem neuen Markttotalitarismus: Das zusammen ist jene letztlich dominante "strukturell faschistoide" Komponente, welche ich meine.

2 Comments:

At 24 Mai, 2006 14:08, Blogger che said...

Ach, die Heritage Foundation, der illustre Laden, wo sich schon mal Henry M. Kissinger, Joshua Lederberg und Lyndon LaRouche treffen. Ich habe ja öfter mal den Verdacht, dass solche Stiftungen der wahre Kern hinter den Verschwörungstheorien von "Bilderbergern" und ähnlichem Zeugs sind. Immerhin, eine Stiftung, die dazu da ist, vermögenden Privatpersonen und Unternehmen die Einflußnahme auf die Außenpolitik zu ermöglichen, ist irgendwie neckisch. Da braucht man dann gar keine Bestechungsgelder mehr.

 
At 24 Mai, 2006 16:20, Anonymous Anonym said...

John McCain ist ein Lieblings-Politiker der Heritage Foundation.

Auszug von The Nation magazin:
"At a recent appearance before the ultraconservative Heritage Foundation, McCain described himself as a "Barry Goldwater Republican" who "revere[s] Ronald Reagan and his stand of limited government." The routine has won him praise from the likes of National Review editor Rich Lowry, who recently wrote: "For the first time in years, conservatives have listened to McCain talk about a high-profile domestic issue and have nodded their heads vigorously."

 

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