<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842</id><updated>2009-07-08T18:57:40.043+02:00</updated><title type='text'>Der Morgen - Gedanken zur Zukunft</title><subtitle type='html'>Linksliberal - frech - informativ</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>921</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-6539751201054582787</id><published>2009-06-29T15:58:00.003+02:00</published><updated>2009-06-29T19:40:00.873+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neoliberalismus'/><title type='text'>Klaus Schroeder und sein krummes Weltbild</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;s ist offenbar verdienstvoll, mehr noch, verdienstbringend, wenn sich ein Soziologe kritiklos in den Dienst der Eliten stellt - und für diese Ideologiereproduktion betreibt. So ein Fall ist Klaus Schroeder, der bei SpOn &amp;amp; Co mit seinen sogenannten Forschungen kritiklos abgefeiert wird. Wie denkt dieser Mann, nach welcher Ideologie richtet er sich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch kommentiere hier nachfolgend einige seiner Sätze aus einem &lt;a href="http://www.zeit.de/online/2008/05/interview-schroeder"&gt;Interview mit Klaus Schroeder aus der ZEIT&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(51, 0, 153); font-style: italic;"&gt;Ich trete &lt;b&gt;für eine gewisse Ungleichheit&lt;/b&gt; der Gesellschaft ein. Durch sie entsteht Dynamik. Zu starke Gleichheit wiederum zerstört die Leistungsbereitschaft.&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;us seinem "Eintreten für Ungleichheit" klingt heraus, dass ihm die in unserer Gesellschaft herrschende Ungleichheit zu gering ausfällt. Als Soziologe sollte er jedoch wissen, dass sowohl die eine schlechte wirtschaftliche Lage der unteren Bevölkerungsschichten, als auch deren Hinderung an gesellschaftlichen Aufstieg "Leistungsbereitschaft" zerstören. Bezogen also auf die &lt;i&gt;tatsächliche&lt;/i&gt; Lage in unserem Land ist seine Forderung nach mehr Ungleichheit unlogisch, jedenfalls dann, wenn es darum geht, die Leistungsbereitschaft insgesamt zu stärken. Tatsächlich weiß man aus der Einstellungsforschung, aber auch durch andere empirische Befunde, dass die weitere Absenkung der Lebenschancen und des Wohlstandes der unteren Bevökerungsschichten - also ein Plus an gesellschaftlicher Ungleichheit - in vielfältiger Hinsicht leistungshemmend wirken. Umgekehrt bringen Zusatzeinkommen für Wohlstandsschichten i.d.R. keine neue Leistungsbereitschaft hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;ntweder also kennt Herr Schroeder die Lage in unserer Gesellschaft nicht, oder sie ist ihm egal.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Gleichheit ist aber nicht gerecht. Warum ist nicht Ungleichheit ebenso ein Wert wie Gleichheit? Das verstehe ich nicht.&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;W&lt;/span&gt;enn er bereits an so einfachen Fragen scheitert, dann sollte er sich statt Soziologie vielleicht besser eine andere wissenschaftliche Disziplin suchen. Im Übrigen stimmt sein impliziter Befund nicht, dass "Ungleichheit" grundsätzlich in unserer Gesellschaft abgelehnt wird. Fast überall, im Kulturleben, in der Wirtschaft, im Berufsleben, in der Sportberichterstattung: Fast überall wird Ungleichheit in Gestalt von Spitzenleistungen in unserer Gesellschaft sehr geschätzt. Man muss schon sehr blind sein, wenn man dies rundweg bestreitet.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;In Westdeutschland sind alle Indikatoren, mit denen Forscher die Ungleichheit in diesem Land messen, seit den 50er, 60er Jahren, relativ gleich geblieben.&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;as ist kontrafaktisch. Die Entwicklung der letzten 15 bis 20 Jahre ist eindeutig: Die oberen Einkommenschichten haben dazugewonnen (rund 10 Prozent - immerhin) und die unteren Einkommenschichten haben verloren (ebenfalls rund 10 Prozent - was in schlechter Einkommenslage besonders weh tut), gleichzeitig brechen die Mittelschichten weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;s sind aber genau solche &lt;strike&gt;Lügen&lt;/strike&gt; wilde Behauptungen wie diese, warum dieser "Forscher" von seinen Financiers besonders geschätzt wird. Er reproduziert damit die herrschende Ideologie, welche Elitenbedürfnissen gerecht wird.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Was wir stattdessen erleben, ist, dass 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung am unteren Rand der Gesellschaft abgekoppelt werden. Das geschieht offenbar dauerhaft. Während für weite Teile der Bevölkerung der Wohlstand ansteigt, &lt;b&gt;wächst die Kluft&lt;/b&gt; zu diesen Menschen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;it welchen argumentativen Verrenkungen er mit dieser Aussage eine folglich wachsende Ungleichheit bestreitet, ist reichlich unklar. Ein Geheimnis wird wohl sein: Er hört er sich selbst nicht zu. Im Übrigen, wenn man die beispielsweise die untere Mittelschicht betrachet, kann von "wachsenden Wohlstand" kaum die Rede sein. Herr K. Schroeder ist kein präzis arbeitender Wissenschaftler der Soziologie, sondern ein Fantast.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Die Menschen überschätzen, was an der Spitze der Gesellschaft verdient wird.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;as oberste Prozent der Bevölkerung verdient rund 25 Prozent aller Einkommen. Also das rund 30-fache vom Rest der Bevölkerung. Und das soll überschätzt werden?&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Daran, dass die Vermögensverteilung in Deutschland derart auseinanderdriftet, tragen die Gewerkschaften eine Mitschuld.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;V&lt;/span&gt;ielleicht so: Sie tragen durch ihre zu geringe Streikbereitschaft evtl. eine Verantwortung daran, dass sich die Reallöhne schlecht entwickelt haben, während die Unternehmensgewinne nach oben schossen. Herr Schroeder allerdings meint, dass die Gewerkschaften daran schuld sind, wenn sich Arbeitgeber weigern, den Arbeitnehmern bedeutende Teile des Produktivvermögens zu überlassen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Schauen sie nur nach Asien: Dort brennen ganze Völker vor Bildungshunger – und die Haushaltseinkommen sind weitaus geringer als in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;it diesem "Argument" wischt dieser Forscher übereinstimmende Befunde der Bildungsforschung weg - und bestreitet, dass es in unserem Bildungssystem, auch einkommensbedingt, starke Probleme mit der Chancengleichheit gibt. Man wartet fast darauf, dass dieser an realen Verhältnissen eher uninteressierte "Forscher" Studiengebühren als wirksamen Beitrag für mehr Chancengleichheit zeichnet.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;(...) wenn wir völlige Chancengleichheit herstellen wollten, müssten wir die Menschen entmündigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;lso ist auch jegliche Verbesserung von Chancengleichheit abzulehnen, weil damit "Menschen entmündigt" werden? Wer das Erhöhen von Chancengleicheit sogleich als Versuch diffamiert, eine "völlige Chancengleichheit" herzustellen, der verbreitet Propaganda an Stelle von Wissenscshaft.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Die andere Form der sozialen Mobilität ist der Aufstieg einer jeden Person innerhalb eines Lebens – man nennt das auch Karrieremobilität. Die ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Industriestaaten bemerkenswert gering. &lt;b&gt;Schuld sind die strikten Kündigungsregeln&lt;/b&gt;, (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;W&lt;/span&gt;egen "strikter" Kündigungsregeln (wir erinnern uns: die typische gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Monatsende - und nach 5 Jahren Beschäftigung beträgt die Frist 2 Monate) gibt es in Deutschland keine Karrieremobilität. Das ist zumindestens eine originelle Behauptung. Begründet wird sie indes nicht.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn man keine Armut will, warum zahlt man den Menschen dann so geringe Hartz IV-Regelsätze?&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;as fragt dieser "Soziologe" nicht, wie man zunächst denken könnte, in der Hoffnung auf höhere Hartz IV-Sätze, sondern nur darum, damit er über den Umweg einer rhetorischen Frage behaupten kann, dass Menschen mit Hartz IV nicht im Armut leben würden. Der Mann könnte als Vertreter seines Faches ein rechter Trottel sein, jedenfalls gehört wirklich nicht viel dazu, um zu erkennen, dass Familien, die über lange Jahre auf Hartz IV angewiesen sind, oft in echter Armut leben. Herrn Schroeder, weil er es ohne viel Aufwand besser wissen könnte, argumentiert tendenziös, unverantwortlich und verhöhnt diejenigen, die in Deutschland arm sind.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Die derzeitige &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Umverteilungspolitik&lt;/span&gt; führt dazu, dass das Streben nach Erfolg und Aufstieg &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;in den unteren Etagen der Gesellschaft&lt;/span&gt; gebremst wird. (...)  Nur wer die Chance sieht, dass sich der Aufstieg lohnt, wird sich auch für ihn einsetzen.&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;a dieser Forscher mit diesen Worten auf den untersten Rand der Gesellschaft zielt, und mit "Umverteilungspolitik" hier nur Hartz IV meinen kann, heißt das mit anderen Worten:  Wären die Sätze für  Hartz IV deutlich geringer, und die Menschen würden endlich flächendeckend hungern, dann würde das "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Streben nach Erfolg und Aufstieg&lt;/span&gt;" deutlich ansteigen. Eine derartige Argumentation ist im Kern menschenverachtend.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;H&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;err Professor Klaus Schroeder ist ein schlechter Mensch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;M&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;anche Argumente, die er im Interview gab, sind einige Beachtung wert, dann jedenfalls, wenn man ihnen mit Vorsicht und Abwägung begegnet. Es stimmt, dass sich recht viele Studierende nicht als arm empfinden, obwohl sie dies nach Ansicht der Armutsforscher sind. Aber, und hier kommt man sogleich zum Schlüsselproblem des Herrn Klaus Schroeder: Er differenziert nicht. Er fragt nicht. Er untersucht nicht des Erkenntnisgewinns halber, sondern sucht nur genau so lange, bis er ein Argument gefunden hat, welches seiner ausgeprägten neo"liberalen" Ideologie dienlich ist. Ansonsten müsste ihm fix auffallen, dass ein Teil der Studenten eben doch arm ist, sogar sehr arm - und nicht einfach aus der Armutsstatistik exkludiert werden kann. Das mag ein Detail sein, aber als Detail verdeutlicht dies seine einer Ideologie dienende &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;typisch tendenziöse Arbeits- und Argumentationsweise&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-6539751201054582787?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/6539751201054582787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=6539751201054582787' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6539751201054582787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6539751201054582787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/klaus-schroeder-und-sein-krummes.html' title='Klaus Schroeder und sein krummes Weltbild'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-6248918822032039929</id><published>2009-06-28T21:21:00.005+02:00</published><updated>2009-06-28T22:00:13.179+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Außenpolitik'/><title type='text'>Neuigkeiten aus dem Iran</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;s ist noch nicht vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;ie Standhaftigkeit von Mussawi macht Eindruck, nicht nur seinen Anhängern, sondern auch dem Regime. Erschien es mir noch reichlich überraschend, dass der Wächterrat eine vom Wächterrat unabhängige (!) Wahlprüfungskomission vorgeschlagen hat, so verblüffte mich umso mehr die Antwort von Mussawi, der sich diesem Ansinnen verweigerte und entgegnete, dass eine unabhängige Prüfung von 10 Prozent der Stimmen nicht mehr genügen würde. Zugleich wurde heute, erstmalig nach vielen Tagen, eine öffentliche Kundgebung gestattet:&lt;br /&gt;&lt;object height="265" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5v-OOpUbkm8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/5v-OOpUbkm8&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="265" width="320"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;- und so, wie es aussieht, treibt es die Menschen wieder auf die Straße, als sie irgendwie (z.B. über Mussawis Facebook-Einträge) davon erfahren haben:&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qJ7s-GbU_gU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/qJ7s-GbU_gU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch habe leider keine Möglichkeiten, die Zeitangaben der Videos zu überprüfen. Aber gesetzt den Fall, dass die hier überlieferten Eindrücke zutreffen, dann hat das Regime Grund zur Sorge. Ich finde, dass auch die gequälten Blicke von Laridschani bei oppositionellen Redebeiträgen im iranischen Parlament, in diese Richtung deuten. Der andauernde Protest und die Anfechtung der Wahl ist für das Regime ein Albtraum. Während einerseits die Basiji-Milizen seit einigen Tagen versuchen, jedenfalls den Nachrichten zufolge (ich vertraue da u.a. &lt;a href="http://alischirasi.blogsport.de/"&gt;Ali Shirasi mit seinem äußerst lesenswerten Iran-Blog&lt;/a&gt;), und zwar im ganzen Iran, Säuberungsoperationen zu unternehmen - u.a. gegen die nicht verstummenden Rufe auf den Dächern, zeigt sich der Widerstandswillen dennoch ungebrochen. Die Neuigkeit lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;s ist noch nicht vorbei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-6248918822032039929?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/6248918822032039929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=6248918822032039929' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6248918822032039929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6248918822032039929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/neuigkeiten-aus-dem-iran.html' title='Neuigkeiten aus dem Iran'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-4337734188883285345</id><published>2009-06-26T14:12:00.005+02:00</published><updated>2009-06-26T14:37:11.695+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ordnungspolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ordoliberalismus'/><title type='text'>Ordoliberale Kritik am Laissez-faire (Teil 1)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;s erweist sich, dass die Gewährung wirtschaftlicher Freiheit eine Gefahr für die Freiheit der übrigen Menschen werden kann, dann, wenn sie allzu sehr die Bildung und Ausübung privater Macht ermöglicht, zum Beispiel dann, wenn erpresserische Taktiken von Wirtschaftsmächtigen geduldet werden, dann, wenn das Eingehen unverantwortlicher Gefahren auf den Finanzmärkten am Ende mit Vielhundertmilliardenbeträgen durch den Staat aufgefangen werden muss, oder dann, wenn sich mächtige Wirtschaftsinteressen zu Lasten anderer, ebenfalls wichtiger Interessen der Bürger einseitig durchsetzen. Zwar können durch wirtschaftliche Freiheit außerordentliche Energien geweckt werden, aber es ist leider möglich, wenn wirtschaftliche Freiheit zu weit geht, dass diese Energien auch freiheitszerstörend wirken können oder die Gesellschaft und die Arbeitsmärkte auf eine sozialdarwinistische Weise zu deformieren drohen. Auch ist es möglich, dass zu einseitig verstandene wirtschaftliche Freiheiten in einem quasireligiös gedeuteten Kapitalismus zu Lasten des demokratischen Systems wirken können, beispielsweise seitens übermächtiger lobbyistischer wirtschaftlicher Einflussgruppen oder einfach dadurch, dass die Medien mit Schund und Desinformation überflutet werden. Eine gleichfalls humane und freie Ordnung entsteht nicht einfach dadurch, dass die Wirtschaftspolitik "spontanen" Marktentwicklungen blind vertraut, sondern nur dann, wenn die Politik einen humanen und freiheitlichen Gestaltungsauftrag Ernst nimmt - und zwar gerade zu Gunsten der Schwachen in der Gesellschaft und vielfach auch gegen mächtige Wirtschaftsinteressen. Ohne diesen Mut entmündigt und entwürdigt sich eine Demokratie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lothar Lammfromm, 26.06.2009&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-4337734188883285345?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/4337734188883285345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=4337734188883285345' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/4337734188883285345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/4337734188883285345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/ordoliberale-kritik-am-laissez-faire.html' title='Ordoliberale Kritik am Laissez-faire (Teil 1)'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-3423829659395310278</id><published>2009-06-26T11:22:00.005+02:00</published><updated>2009-06-26T12:24:32.292+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Zum Tod von Michael Jackson</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;s wird in den kommenden Stunden und Tagen viele kluge Texte über Michael Jackson geben, auch darüber, wie und warum er zuletzt bevorzugt als Wrack und Monstrum  gezeichnet wurde. Man wird Artikel darüber lesen, was Michael Jackson für die Menschen im Iran bedeutet hat, und sogar metakommunikative Analysen, auf welche Weise er und sein Werk zur Folie wurden und als Folie genutzt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(ich verlinke hier erinnerungshalber seine Videos zu &lt;a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;source=web&amp;amp;oi=video_result&amp;amp;ct=res&amp;amp;cd=2&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DAtyJbIOZjS8&amp;amp;ei=l5ZESunTGYfD_gami-mbCw&amp;amp;usg=AFQjCNHBY5-I_1nK4HWs7-TbKnhmJnEL6w&amp;amp;sig2=dFkUOYSgqIbE9lp3RlH-Xg"&gt;Thriller&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.sevenload.com/item/yt/cC1TTz2bMmM"&gt;Dangerous&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;eine 2 Cent: Es wirkt auf mich wie eine sich selbst verselbständigende Ironie, nämlich der Umstand, dass es wohl sein in gigantischer Größe geplantes Comeback war, und die damit verbundene Angst vor zuviel Ruhm, vor dem Rummel, vor zu viel Beachtung und öffentlicher Hysterie, die seinen Verbrauch an Anti-Angst-Pillen am Ende so sehr steigerte, dass es ihm das Herz brach - und kein Comeback zustande kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch meine, die Geschichte von Michael Jackson ist nicht (wie es bloggende Marktfundamentalisten gerne hätten) eine Geschichte über Erfolg, Genie und popkulturelle Weltbeglückung sowie ein gelungenes Unternehmertum, sondern vor allem eine Geschichte über Angst und die skurrilen Folgen der Angst. Ich mag mich irren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;O&lt;/span&gt;rientiert man sich an seinem &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=sYzKCRjDOXs"&gt;letzten öffentlichen Musikauftritt&lt;/a&gt; (youtube), mit dessen eigentümlichen Mischung aus Hysterie und Gebrüll, so liegt nahe, ihn selbst seine letzten Worte sprechen zu lassen - man könnte es vielleicht auch als Antwort auf seine Lebensgeschichte verstehen, auch als kluge Antwort auf viele offene Fragen dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;We are the world, we are the children&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt; We are the ones who make a brighter day&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt; So let's start giving&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-3423829659395310278?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/3423829659395310278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=3423829659395310278' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3423829659395310278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3423829659395310278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/zum-tod-von-michael-jackson.html' title='Zum Tod von Michael Jackson'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-5440174244801938113</id><published>2009-06-24T15:57:00.003+02:00</published><updated>2009-06-24T16:11:33.114+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ordoliberalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismuskritik'/><title type='text'>Eucken über den Kapitalismus - 10 Zitate</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;ufgrund einer kleinen Blog-Diskussion fühlte ich mich veranlasst, mal genauer nachzuschauen, was Walter Eucken über "den" Kapitalismus gesagt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;1. Was heißt Markt? Markt ist eine univerale, menschliche Lebensform. Auf ihm werden Leistungen und Produkte zwischen Menschen getauscht. Märkte sind nicht etwa eine Erscheinung des so genannten "Kapitalismus", es hat sie, wie die Geschichte lehrt, zu allen Zeiten gegeben, und sogar in den Ländern zentralverwaltungswirtschaftlicher Lenkung setzen sie sich bis zu einem gewissen Grade immer wieder durch, und sei es in der Form des Schwarzmarktes. (...) Gleichwohl bestehen zwischen Sachgütern und Arbeitsmärkten Unterschiede, die zu beachten sind. Arbeit ist keine Ware. (...) Die Frage ist nicht: Arbeitsmärkte oder keine Arbeitsmärkte, sondern: Welches ist ihre richtige Form? Worum es geht, das ist, den Arbeitsmarkt menschenwürdig zu gestalten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;i style="color: rgb(102, 102, 0);"&gt;2. Die Frage nach dem &lt;i&gt;Wesen&lt;/i&gt; der Wirtschaft oder des "Kapitalismus" oder der "Krise des Kapitalismus" darf nicht am Anfang [ökonomischer Analyse der Verhältnisse] stehen. Damit gerät die Wissenschaft in Tiefsinn und Spekulation hinein und verliert (...) die wirkliche Wirtschaft aus dem Auge.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(102, 102, 0);"&gt;Die Flucht in den personifizierten Allgemeinbegriff "Kapitalismus" ersetzt die echte Untersuchung der Wirklichkeit. Beispiel: Jemand stellt die Frage, warum die Vernichtung von Weizen, Kaffee und anderen Lebensmitteln, die in Kanada, Brasilien und anderen Ländern vorgenommen wurde, geschah. Er erklärt, so handle eben der "Kapitalismus" und meint, damit sei die Frage beantwortet. Das ist sehr bequem; aber in Wahrheit ist überhaupt nichts geklärt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;ucken meint damit: Man solle stets versuchen, tief in die Realität eindringen, möglichst tief in die einzelnen Ursachen- und Tatsachenzusammenhänge und sich nicht blind einem Begriffschema anvertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(102, 51, 102);"&gt;3. Man glaubt mit solchen Schilderungen von den Taten des "Kapitalismus" modern zu sein und ist in Wahrheit in magisches Denken zurückgefallen. Es ist der alte Fehler des extremen Begriffsrealismus, der uns hier wiederum begegnet. - Nach zwei Seiten hin hat der Gebrauch des Begriffs "Kapitalismus" außerdem Schaden angerichtet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er erschwert geschichtliches Verstehen oder macht es unmöglich. (...) Der Kapitalismus führt in den den Augen dieser Betrachter nach seiner Geburt seine eigenen Existenz. Dass stets und in &lt;u&gt;jedem&lt;/u&gt; Augenblick das wirtschaftliche Leben - und damit auch die Industrialisierung - ein Teil des geschichtlichen Gesamthergangs ist, mit dem es in fortwährender Wechselwirkung steht, und dass und wie es mit allen übrigen Lebensäußerungen der [Gesellschaften] &lt;u&gt;dauernd&lt;/u&gt; Berührung hat, wird nicht gesehen. Die Figur des Kapitalismus mit ihrer Entwicklung vom Früh- zum Spätkapitalismus wird zum deus ex machina (...). Offen zutage liegende, wesentliche, geschichtliche Zusammenhänge werden [so] übersehen: (...) die französische Revolution, die außenpolitischen Umwälzungen und die innere Umformung der Staaten, die ihr folgten, auch die Wirtschafsstruktur Europas veränderten, dass der Krieg 1914-18, die folgenden Friedensschlüsse und Revolutionen und der Krieg 1939-45 das wirtschaftliche Leben auch der nächsten Zeit entscheidend bestimmten. War aber im Kapitalismus (...) das wirtschaftliche Geschehen auf das Verhalten dieses Wesens zurückführt, ist solchen gesamtgeschichtlichen Zusammenhängen gegenüber blind (...)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;4. Auch weil der Begriff des Kapitalismus über das &lt;u&gt;Ordnungsgefüge&lt;/u&gt; der Wirtschaft nichts Bestimmtes aussagt, eignet er sich nicht zur Bezeichnung wirtschaftlicher Wirklichkeit. Jeder legt in ihn Ordnungsvorstellungen herein, die ihm persönlich passen: Anarchie aller Produktion oder Wettbewerbswirtschaft oder Laissez faire oder Beherrschung des wirtschaftlichen Lebens durch einen von anonymen Kräften beherrschten Wirtschaftsstaat.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;5. Wirtschaftliche Machtballungen sind keine Besonderheiten der Neuzeit oder des "Kapitalismus". Sie gab es vielmehr im Mittelalter und auch sonst in aller Geschichte. Verstehen wirtschaftlicher Wirklichkeit in aller Vergangenheit und in der Gegenwart und wahrscheinlich in aller Zukunft erfordert daher Verstehen wirtschaftlicher Macht und zugleich Durchschauen der auffallend gleichförmigen Kampfmethoden wirtschaftlicher Machtgruppen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(51, 102, 102);"&gt;6. Die Prognosen von Marx haben sich gerade in wesentlichen Zügen nicht als richtig erweisen. Die Verelendung der Massen, die er kommen sah, ist nicht eingetreten. Vielmehr hat sich in der Zeit der Industrialisierung das Realeinkommen der breiten Schichten stäkrer gehoben als je zuvor. Und auch der Konzentrationsprozess ist anders vor sich gegangen, als Marx dachte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenüber mechanistischen Sozialtheoretikern, z. B. der Vertragstheorie von Laissez-Faire-Liberalen sagte Eucken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt;7. Vom fallenden Stein zu glauben, er besitze Freiheit und bewege sich nach eigener Entschließung, ist abwegig. Ebenso abwegig ist es für die positivistische Betrachtungsweise, hinter den Handlungen und Organisationen der Menschen&lt;/i&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt; [vor allem den Ausdruck von] &lt;/span&gt;&lt;i style="color: rgb(255, 102, 0);"&gt;Freiheit zu suchen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;8. Alle Gruppen brauchen - sowohl die wirtschaftlichen als auch die politischen - "Ideologien". Alle erklären, für Freiheit, Recht und Humanität einzutreten. (...) Es ist ein "Maskenfest der Ideologien" (Röpke), und es lässt sich erkennen, wer die Masken trägt. Politische oder wirtschaftliche Führergruppen sind es, die Macht anstreben oder verteidigen. Kennzeichnend ist, dass in diesem Machtkampf auch Worte mit sehr ernsten Inhalt wie "Freiheit" oder "Gerechtigkeit" oder "Recht" zu einem ganz bestimmten Zweck gebraucht werden. Es sind Waffen im Kampfe (...) stets ist ihr Streben auf die Durchsetzung ihrer wirklichen oder vermeintlichen Interessen gerichtet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;9. Die Funktion von Rechtsinstitutionen variiert mit der Marktform (...) Das Privateigentum an einer Maschinenfabrik ist etwas anderes, wenn sie in Konkurrenz anbietet oder wenn sie ein Monopol besitzt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;10. Die Politik des Staates sollte darauf gerichtet sein, wirtschaftliche Machtgruppen aufzulösen oder ihre Funktionen zu begrenzen.&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-5440174244801938113?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/5440174244801938113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=5440174244801938113' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/5440174244801938113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/5440174244801938113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/eucken-uber-den-kapitalismus-10-zitate.html' title='Eucken über den Kapitalismus - 10 Zitate'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-8767918208281548579</id><published>2009-06-20T23:22:00.004+02:00</published><updated>2009-06-21T00:23:32.517+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Außenpolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='FDP'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;V&lt;/span&gt;orankündigung: Morgen kommt hier ein umfangreicher Ton- und Bild-Bericht über die Iran-Solidaritätskundgebung in Hamburg - sowie darüber, wie die FDP Hamburg versucht hat, gegen den Willen der Organisatoren, diese  Kundgebung für eigene Zwecke zu funktionalisieren - und das sogar ziemlich dreist (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Sm5X7HwrMjE"&gt;Video&lt;/a&gt; - man achte auf die gelben Zombies). Inmitten (!) des Ortes der Abschlusskundgebung baute die FDP ihren Stand pünktlich auf, spannte große FDP-Fahnen (u.v.m) , um damit eine ordnungsgemäß angemeldete Demonstration zu stören und ihre - an diesem Ort - unerwünschte Partei-Propaganda zu betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 51, 51);"&gt;(Derartige Praktiken zur Umfunktionalisierung von Demonstrationen kannte ich bislang nur von sektiererischen K-Gruppen)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-8767918208281548579?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/8767918208281548579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=8767918208281548579' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8767918208281548579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8767918208281548579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/v-orankundigung-morgen-kommt-hier-ein.html' title=''/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-8450067953858340365</id><published>2009-06-20T10:16:00.007+02:00</published><updated>2009-06-21T08:41:59.703+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demonstrationsaufruf'/><title type='text'>Demonstrationsaufruf: Solidarität mit der iranischen Bürgerbewegung! Für einen freien Iran!</title><content type='html'>&lt;u&gt;Bitte weiter verbreiten, Demonstrationsaufruf: &lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Wir sind solidarisch mit der iranischen Bürgerbewegung! Für einen freien Iran!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Termine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;Berlin: 20.6.2009, Beginn 14:00 Uhr. Treffpunkt: Gedächniskirche.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;Dortmund: 20.6.2009, Beginn: 13:00 Uhr. Treffpunkt: Reinoldikirche.&lt;br /&gt;Frankfurt: 20.6.2009, Beginn: 11:00 Uhr. Treffpunkt: HR-Gebäude.&lt;br /&gt;Hamburg: 20.6.2009, Beginn 12:30 Uhr. Treffpunkt Hauptbahnhof/Steintorwall.&lt;br /&gt;Hannover: 20.6.2009, Beginn 13:00 Uhr. Treffpunkt: City, gegenüber C &amp;amp; A.&lt;br /&gt;Heidelberg: 20.6.2009, Beginn 12:00 Uhr. Treffpunkt: Bismarckplatz.&lt;br /&gt;München: 20.6.2009, Beginn: 15:oo Uhr. Treffpunkt: Marienplatz.&lt;br /&gt;Münster: 20.6.2009, Beginn 15:30 Uhr, Treffpunkt: Domplatz.&lt;br /&gt;Nürnberg: 20.6.2009, Beginn 17:00 Uhr, Treffpunkt: Ludwigsplatz.&lt;br /&gt;Stuttgart: 20.6.2009, Beginn 14:oo Uhr, Treffpunkt: City Plaza.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin: 21.6.2009, Beginn: 14:00 Uhr, Treffpunkt: Stuttgarter Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;ie Solidarität mit der iranischen Bevölkerung ist wichtig in dieser Zeit. Wir wollen: Freiheit und die Menschenrechte für die Bürger in Iran! Es lebe die Freiheit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Tragen &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 51);"&gt;schwarzer&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;grüner&lt;/span&gt; Kleidung u.ä. wird begrüßt. Grüne Bänder, grüne Gesichts-Bemalung, Pace-Fahnen und Peace-Zeichen, falls vorhanden, ebenso. Parteiabzeichen sind unerwünscht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-8450067953858340365?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/8450067953858340365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=8450067953858340365' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8450067953858340365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8450067953858340365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/demonstrationsaufruf-solidaritat-mit.html' title='Demonstrationsaufruf: Solidarität mit der iranischen Bürgerbewegung! Für einen freien Iran!'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-1312278555614389068</id><published>2009-06-20T02:03:00.004+02:00</published><updated>2009-06-20T02:13:03.086+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Vom Elend der politischen Publizisten in unserem Land</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;ch, was werde ich wehmütig, wenn ich Texte von Tucholsky und Ossietzky lese. Wo haben wir heute unseren Ossietzky? Wer füllt diese Stelle aus? Wäre es jemand wie Broder? Ein Jan Fleischhauer? Ein Wolfram Weimer? Ein Josef Joffe? Ach,...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(wegwerfende Handbewegung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;ie heutigen Publizisten, die als "groß" gelten, die haben weder Geist, noch Stil, noch Verstand, noch politisches Urteilsvermögen.  Zum Vergleich lese man nur einen einzelnen Satz von Ossietzky aus dem Dezember 1931:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;&lt;blockquote&gt;So fährt Deutschland weiter, gebannt an den Magnetberg der Weltkrise. Ein Haufen armer desperater Seelen auf morschen Planken gefangen; morgen ein Totenschiff.&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-1312278555614389068?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/1312278555614389068/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=1312278555614389068' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/1312278555614389068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/1312278555614389068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/vom-elend-der-politischen-publizisten.html' title='Vom Elend der politischen Publizisten in unserem Land'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-248895394916873705</id><published>2009-06-18T22:01:00.003+02:00</published><updated>2009-06-18T23:28:28.504+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liberalismus'/><title type='text'>In Gedenken an Ralf Dahrendorf: 12 Zitate</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;ls bürgerlicher Vollblut-Liberaler, der er war, geriet er m. E. etwas zu stark unter den Einfluss von cold war-Liberalen wie Hayek. Allzu viel konnten diese seinem wachen Verstand allerdings kaum anhaben, zumal er sich eher an Popper orientierte denn an Sektierer eines paläoliberalen Fundamentalismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;inige seiner charakteristischen Aussagen, als Gedenken an ihn, habe ich hier zusammengestellt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. "&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Bildung ist ein Bürgerrecht.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 51, 102);"&gt;Eine Politik der Freiheit bedeutet, die größten Lebenschancen der größten Zahl zu garantieren. Dafür benötige man eine Kultur der Solidarität und Zusammengehörigkeit.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Lebenschancen haben [als politisches Konzept] nur dann Sinn, wenn die Optionen eingebettet bleiben in die Koordinaten der Solidarität, der Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit. Wenn die Gesellschaft zerfällt und Anomie einsetzt, werden alle Wahlmöglichkeiten zunichte.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Es gibt keinerlei Beispiele für wirksame demokratische Institutionen jenseits des Nationalstaates. (...) Die Europäische Union ist keine Demokratie und ist auch nach dem sogenannten Verfassungsvertrag nicht auf dem Wege dorthin.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Wir werden die Herrschaft nicht abschafffen, und statt es zu versuchen, sollten wir uns darauf konzentrieren, sie zu bändigen.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 102);"&gt;Insbesondere, wenn wir aufhören, Neues auf die Gefahr des Irrtums hin zu versuchen, gerät die Erhöhung der Lebenschancen in Gefahr und mit ihr die Freiheit.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 0);"&gt;Was die Ungleichheit betrifft, so sind die Prinzipien einer Politik der Freiheit einfach: Ungleichheit ist dann erträglich, ja ein Anreiz zur Erhöhung von Lebenschancen, wenn es ein garantiertes Grundniveau für alle gibt und wenn niemand seinen Reichtum nutzen kann, um die Teilnahmechancen anderer zu beschneiden.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;Wenn die Freiheiten missbraucht werden, um die Reichen auf Kosten der Armen weiter zu bereichern, ist das sicher eine Verletzung des kategorischen Imperativs&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Ich verachte jene negative Haltung, die sich liberal nennt, aber tatsächlich kaum etwas anderes ist als die Verteidigung der Positionsinteressen der Besitzenden; Hayeks Verfassung der Freiheit ist nur ein halb liberales Buch, (...) Der aktive Begriff der Freiheit, den ich vertrete, erlaubt keine Ruhe, bevor nicht alle Wege zur Erweiterung menschlicher Lebenschancen erkundet sind, und das heißt, er erlaubt niemals Ruhe. Liberalismus ist notwendig eine Philosophie des Wandels&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 51, 0);"&gt;Das Recht auf Arbeit ist ein Missbrauch der Sprache, da es nicht erzwingbar ist; das Recht, nicht zu arbeiten, ist hingegen ein liberales Prinzip.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 51);"&gt;Sozialleistungen müssen gekürzt werden für alle, die nicht arbeiten, auch wenn sie ledige Mütter mit ganz kleinen Kindern sind. Sozialbetrug muß schärfstens bekämpft werden, auch wenn seine Ausmaße durchaus bescheiden bleiben.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkung: Auch Dahrendorf hatte fundamentalistisch-neo"liberale" Züge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 0, 153);"&gt;In dem kleinen Ort im Schwarzwald, wo ich ein Haus habe, verbringt die eine Hälfte der jungen Leute die Nachmittage im Park mit Trinken, die andere Hälfte engagiert sich in Vereinen und übt Instrumente.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;nmerkung: Dahrendorf wurde und wird oft überschätzt. Das ist nicht schlimm. Bedauerlich ist aber, dass er sich mitunter selbst überschätzt hat. Er hat sich in eine epigonenhafte Rolle drängen lassen, als Quasi-Urvater des Liberalismus. Und dennoch, er war einer der hellsten Köpfe des bürgerlichen Liberalismus des 20.ten Jahrhunderts. Sir Lord Dahrendorf wird uns fehlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-248895394916873705?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/248895394916873705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=248895394916873705' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/248895394916873705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/248895394916873705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/in-gedenken-ralf-dahrendorf-12-zitate.html' title='In Gedenken an Ralf Dahrendorf: 12 Zitate'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-3940415146086446990</id><published>2009-06-17T01:09:00.004+02:00</published><updated>2009-06-17T15:36:14.931+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Außenpolitik'/><title type='text'>Mein Lieblingsfilm über den Iran</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;ein absoluter Lieblingsfilm über den Iran ist &lt;a href="http://v.youku.com/v_show/id_XNTE1OTQ1MzY=.html"&gt;dieser hier&lt;/a&gt;. Persepolis. Ansonsten hoffe ich, dass die Nachrichtensperre des Irans möglichst schnell überwunden werden kann. Taghyir baraye Iran! Marg bar Taleban, che Kabol, che Tehran!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;G&lt;/span&gt;erne lese ich in diesen Zeit einen Blog der Zeit zu den &lt;a href="http://www.zeit.de/online/2009/25/iran-blog2"&gt;Vorgängen im Iran&lt;/a&gt; sowie &lt;a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/"&gt;Robert Fisk&lt;/a&gt;, der als der ganz wenigen westlichen Reporter noch frei berichten kann. Vielleicht finde ich in Youtube Spielszenen des Fußballspiels Iran - Korea, wo einige Spieler aus Solidarität grüne Schweißbänder getragen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch habe es gerade erst gefunden und weil es mich berührt, weil ich es schön finde und weil man es auch in Bezug auf die Vorgänge im Iran setzen könnte, habe ich hier noch ein Hannah-Arendt-Zitat zur Conditio Humana:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;&lt;blockquote&gt;Jedes Kreatürliche kommt aus dem  N o c h - n i c h t  und eilt zu dem  N i c h t - m e h r.&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Aus: Der Liebesbegriff bei Augustin, S. 46&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-3940415146086446990?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/3940415146086446990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=3940415146086446990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3940415146086446990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3940415146086446990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/mein-lieblingsfilm-uber-den-iran.html' title='Mein Lieblingsfilm über den Iran'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-3703968410791484330</id><published>2009-06-15T19:42:00.005+02:00</published><updated>2009-06-19T13:45:33.709+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Außenpolitik'/><title type='text'>Irans Wahl: Wahre Zahlen bekannt - Wahlfälschung aufgeflogen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;n &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran-Teheran-Ahmadinedschad-Mussawi;art123,2823803"&gt;diesem Bericht des Tagesspiegel&lt;/a&gt; gehen zwei unterschiedliche Quellen (1. durchgesickerte Zahlen aus dem Innenministerium, 2. Zahlen von Mitarbeitern des konservativen Präsidentschaftskandidaten Rezai) in die gleiche Richtung - und entsprechen auch der Stimmungslage in den einzelnen Provinzen, von denen mir meine iranischen Kontaktleute (genauer gesagt: hier in Deutschland lebende Iraner, und von denen die Kontaktleute der Kontaktleute...) berichtet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Z&lt;/span&gt;u den Rezai-Zahlen, die wegen ihren regionalen Zusammensetzungen für viele interessant sein dürften:&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;(...) der langjährige Chef der revolutionären Garden, Mohsen Rezai, kommt ebenfalls zu ganz anderen Ergebnissen (...) Nur auf dem Land, wo etwa ein Drittel aller Wahlberechtigten leben, sah es danach für Ahmadinedschad einigermaßen gut aus. Hier lag er mit Mussawi gleich auf, die beiden anderen Kandidaten waren mit zwei bis drei Prozent weit angeschlagen. Schon den kleineren Städten jedoch änderte sich das Bild. Hier lag Mussawi mit 66 Prozent vorne, Ahmadineschad und Rezai waren mit 12 bis 14 Prozent etwa gleich stark. Karroubis Zustimmung dümpelte im einstelligen Prozentbereich. In der Hauptstadt Teheran, aber auch in Isfahan, Maschad, Tabriz und Kerman lag Mussawi dann richtig weit vorne – mit etwa 70 Prozent der Stimmen. Ahmadineschad kam auf magere 16 Prozent, gefolgt von Rezai mit zehn und Karroubi mit vier Prozent.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;an muss dabei bedenken, dass aktuell nur rund 25 % der Iraner auf dem Land leben - es ist also etwas anders als vom Tagesspiegel angegeben. Der Iran ist in seiner Bevölkerung sehr jung und stark verstädtert. Die Zahlen von Rezai sehe ich zwar mit einiger Skepsis - in der Tendenz sind sie m. E. aber deutlich glaubhafter als die offiziellen Zahlen des iranischen Innenministeriums. Besonders lachhaft ist die offenkundige Wahlfälschung des iranischen Innenministeriums an der Stelle, wo dieses behauptet, dass &lt;strike&gt;sogar&lt;/strike&gt; beinahe* die Mehrheit der Auslandsiraner für AchAmArschisDat gestimmt hätten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bruahahaha!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;W&lt;/span&gt;ie &lt;b&gt;dämlich&lt;/b&gt; müssen die Wahlfälscher sein, wenn sie glauben, dass ein derartiges "Wahlergebnis" ernst genommen werden könnte?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc%7EE112B5B7AFD894363B44CDE622FFA5AE1%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;hier&lt;/a&gt; findet sich die Erklärung von Mussawi an seine Mitbürger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt;* &lt;u&gt;Erläuterung:&lt;/u&gt; Der Katzenblogger wies auf einen massiven Fehler von mir bzw. meiner ursprünglichen Quelle hin. Tatsächlich räumt das iranische Innenministerium den Auslandsiranern eine knappe Mehrheit für Mussawi ein.  Dabei bleiben jedoch die Unstimmigkeiten, angefangen damit, dass in den USA sehr viele Auslandsiraner keine Stimmzettel erhielten, bei gleichzeitig nur sehr wenigen Abstimmungsorten, bis dahin, dass Ahmadenidschad ausgerechnet bei den Kuwait-Iranern einen überragenden Wahlsieg errungen haben soll.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-3703968410791484330?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/3703968410791484330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=3703968410791484330' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3703968410791484330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3703968410791484330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/irans-wahl-wahre-zahlen-bekannt.html' title='Irans Wahl: Wahre Zahlen bekannt - Wahlfälschung aufgeflogen'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-6544786816199930908</id><published>2009-06-13T16:25:00.004+02:00</published><updated>2009-06-13T16:35:21.052+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frage'/><title type='text'>Wer sich in diesen Zeiten "geistige Elite" nennt, ist vielleicht nur überfinanziert...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch sehe gerade, dass die &lt;a href="http://www.wiwo.de/handelsblatt/die-geistige-elite-uebernimmt-verantwortung-269144/"&gt;Großköpfigsten unter den neo"liberalen" Unsinnsverbreitern&lt;/a&gt; sich im "Frankfurter Zukunftsrat" zusammengeschlossen haben. Für mich klingt das nach schlichten Affengebrüll der Arrivierten und Privilegierten. Weiß jemand mehr über das Tun und Werden dieses &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Zukunftsrates&lt;/span&gt;, der sich vorgenommen hatte, mit seinen "&lt;i&gt;ganzheitlichen Konzepten&lt;/i&gt;" bis in die Kindergärten hinein zu wirken?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-6544786816199930908?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/6544786816199930908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=6544786816199930908' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6544786816199930908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6544786816199930908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/wer-sich-in-diesen-zeiten-geistige.html' title='Wer sich in diesen Zeiten &quot;geistige Elite&quot; nennt, ist vielleicht nur überfinanziert...'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-6753168874677025882</id><published>2009-06-12T20:59:00.005+02:00</published><updated>2009-06-15T19:12:01.647+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Außenpolitik'/><title type='text'>Wahlbetrug: Mussawi hätte der Obama Irans werden können</title><content type='html'>&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;strike&gt;Breaking News: Mussawi gewinnt heute Abend die Wahlen im Iran!&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++ Update ++&lt;br /&gt;Stattdessen Erdrutschsieg für Ahmadinedschad - was m. E. überhaupt nicht zu den Teilnahmerekorden bei der Wahl passt. Es waren die Anhänger von Mussawi, welche diese Mobilisierungsleistung erbrachten. Die Wahlveranstaltungen von A. waren hingegen (abgesehen von den teilnehmenden Milizen und den nach Diktatorenart speziell dorthin verfrachteten ortsfremden Demonstranten) regelmäßig schlecht besucht, mit Ausnahme des Südens von Teheran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wahlbetrug.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auf eine sehr merkwürdige Art &lt;strike&gt;ist bzw. wird&lt;/strike&gt; könnte Mussawi der Obama Irans [werden]: [Wenn es so käme, so wird] er dies weniger aus eigenen Stücken - er wird dazu getrieben von seinen Anhängern.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch muss sagen, dass ich die Wahlen im Iran für deutlich spannender und bedeutsamer halte als die Europawahlen. Ich drücke dem iranischen Volk die Daumen - für Frieden, Freiheit, Fortschritt und eine neue Offenheit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;ein Tipp: &lt;strike&gt;Mussawi 53 Prozent, Ahmadinedschad 41 Prozent&lt;/strike&gt; - Update: Mein Tipp war nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++ Update +++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ü&lt;/span&gt;ber die wirklichen Ergebnisse (aus zwei gleich laufenden Quellen) berichtet der Tagesspiegel &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran-Teheran-Ahmadinedschad-Mussawi;art123,2823803"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-6753168874677025882?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/6753168874677025882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=6753168874677025882' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6753168874677025882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6753168874677025882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/mussawi-ist-der-obama-irans.html' title='Wahlbetrug: Mussawi hätte der Obama Irans werden können'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-6491346364389144076</id><published>2009-06-03T15:55:00.002+02:00</published><updated>2009-06-03T16:02:42.713+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='FDP'/><title type='text'>Die FDP als anti-liberale Partei</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;azu &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/255/470799/text/"&gt;ein Beleg&lt;/a&gt;. Bei den Ruhrbaronen finden sich auch einige aktuelle &lt;a href="http://www.ruhrbarone.de/die-eidesstattliche-versicherung-von-fpd-kandidatin-koch-mehrin/"&gt;Sonderbarkeiten&lt;/a&gt;. Das &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;autoritäre&lt;/span&gt; und an Meinungsvielfalt desinteressierte Gehabe der FDP und ihrer auch gegen Blogger vorgehenden Medienrechtsanwälte ist vor allem eines: peinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;G&lt;/span&gt;eht es einmal nicht um die Freiheit fürs Geschäft, oder um eine weiter auszubauende Steuer- und Abgaben-Freiheit für Spitzenverdiener, tja , dann entsorgt diese Klientelistentruppe ("FDP") sogar die Meinungsfreiheit - ohne sonderliche Hemmungen. Nicht einmal unvorbereitete Fragen von hoch angesehenen Journalisten mag sie gestatten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-6491346364389144076?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/6491346364389144076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=6491346364389144076' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6491346364389144076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6491346364389144076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/06/die-fdp-als-anti-liberale-partei.html' title='Die FDP als anti-liberale Partei'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-8752351484483760280</id><published>2009-05-24T10:22:00.002+02:00</published><updated>2009-05-24T12:10:04.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linksliberalismus'/><title type='text'>Linksliberalismus 2.0 blüht und gedeiht!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;S&lt;/span&gt;chaut man sich ein wenig um, in diversen Foren, in Blogs, aber auch in den Parteien an der Basis, so wird man finden, dass eine neuer, zeitgemäßer und streitlustiger Linksliberalismus blüht und gedeiht.  Der Zeitgeist dreht sich! Fast überall dort, wo bislang radikale Marktliberale und Wirtschaftsliberale die Diskurse prägten, sind diese unübersehbar in die Defensive geraten. Im Tagesspiegel-Kommentarbereich, als Beispiel, werden die Diskurse nunmehr zunehmend von Leuten wie &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/member/s.theile/"&gt;S. Theile&lt;/a&gt; geprägt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 51, 0);"&gt;"Die Marktwirtschaft gewährleistet, daß knappe Ressourcen sinnvoll verwaltet werden. Das macht sie in der Tat zu einem starken System. Dadurch ist sie aber noch lange nicht gerecht und schon gar nicht moralisch, auch wird sie nicht bereits dadurch demokratisch legitimiert, weil es Menschen sind, die an ihr teilnehmen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Was ich im Kühlschrank habe, um bei Ihrem Bild zu bleiben, ist zuerst Ausdruck meiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, die davon bestimmt ist, was ich mit meiner Arbeitskraft am Markt erzielen kann. Wenn etwa ein Erwerbstätiger nur 5€/h verdient, dann spiegeln sich darin zwei Erscheinungsformen von Macht. Jene des Arbeitgebers, der diese Situation ausnutzen kann, und jene des verbrauchenden Arbeitnehmers, welcher in Wirklichkeit nichts entscheiden kann, weil er das kaufen muß, das am billigsten ist."&lt;/span&gt;  (&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Karl-Heinz-Kurras-Benno-Ohnesorg;art15890,2804045"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;nalysiert man die deutsche politische Blogosphäre (der Spiegelfechter und "Wahlradar" haben sich &lt;a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/539/wahlradar-die-vermessung-des-politischen-webs"&gt;damit beschäftigt&lt;/a&gt;), und unterscheidet man bei den dort etwas über 500 betrachteten Politblogs zusätzlich zwischen Rechts- und Linksliberalen, so wird man feststellen, dass ein sozial progressiver, moderner Liberalismus - bei den Blogs - inzwischen sogar die &lt;i&gt;stärkste Kraft&lt;/i&gt; unter allen politischen Richtungen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;er - so nenne ich ihn - &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 51);"&gt;Linksliberalismus 2.0&lt;/span&gt; ist zwar noch lange nicht bei den ökonomischen und politischen wirtschaftlichen Eliten angekommen. Der Weg wird noch lang sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;ber das wird schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-8752351484483760280?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/8752351484483760280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=8752351484483760280' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8752351484483760280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8752351484483760280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/05/linksliberalismus-20-bluht-und-gedeiht.html' title='Linksliberalismus 2.0 blüht und gedeiht!'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-3421047242840078940</id><published>2009-05-20T07:48:00.007+02:00</published><updated>2009-05-22T13:49:54.750+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ordnungspolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>EuGH stützt berufsständisches Monopol - zum Apothekenurteil</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;ie &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;ungerechten Schandrichter der EU-Kommission&lt;/span&gt; (EuGH) haben gestern erneut &lt;a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Fragwuerdiges-Urteil/39953"&gt;ein Urteil gegen die Verbraucher&lt;/a&gt; und zugunsten wirtschaftlicher Monopole gefällt. &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc%7EE77293ACD17BA48489AA722CC094FFB40%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;Um den Wettbewerb zu stoppen&lt;/a&gt; und den damit verbundenen, notwendigen Verfall der Handelsspannen in der Apothekenbranche, hat der EuGH Apothekenketten die Anstellung von Apothekern verboten. Der EuGH bestätigte (!) das Apothekenmonopol aus dem Jahre 1241 (quasi...) und &lt;strike&gt;untersagt&lt;/strike&gt; erschwert hiermit die wirtschaftliche Tätigkeit für Apothekenketten wie DocMorris - und zwar erheblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;B&lt;/span&gt;egrüßt wurde dieses "Urteil" von der üblen - und m.E. &lt;i&gt;un&lt;/i&gt;sozialdemokratischen - Gesundheitsministerin U. Schmidt, die mit ihrer Politik das Gesundheitssystem i.d.R. zugleich verteuert und verschlechtert. Im Namen der Bundesregierung &lt;a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&amp;amp;n_firmanr_=108810&amp;amp;sektor=pm&amp;amp;detail=1&amp;amp;r=368603&amp;amp;sid=&amp;amp;aktion=jour_pm&amp;amp;quelle=0"&gt;sagte sie&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 51, 102);"&gt;&lt;blockquote&gt;"Mit seinem heutigen Urteil hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg Rechtsklarheit geschaffen. Die Bundesregierung begrüßt, dass der Gerichtshof das deutsche Fremdbesitzverbot bestätigt hat."&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;ie Fraktion der LINKEN hat dieses &lt;a href="http://www.presseportal.de/pm/41150/1407950/die_linke"&gt;Drecksurteil ebenfalls sogleich bejubelt&lt;/a&gt;. Kein Zweifel: Die &lt;a href="http://gesundheit-adhoc.de/index.php?m=1&amp;amp;showPage=1&amp;amp;id=6424"&gt;CDU begrüßt das Urteil auch&lt;/a&gt;, die pseudoliberale Klientelistenpartei FDP &lt;a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&amp;amp;n_firmanr_=111473&amp;amp;sektor=pm&amp;amp;detail=1&amp;amp;r=368540&amp;amp;sid=&amp;amp;aktion=jour_pm&amp;amp;quelle=0&amp;amp;query=EuGH%20FDP"&gt;sieht sich&lt;/a&gt; "&lt;i&gt;in ihrer Haltung bestätigt&lt;/i&gt;", und auch Heribert Prantl &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/568/469127/text/"&gt;liegt deutlich daneben&lt;/a&gt;, in diesem Fall, weil nach seiner Auffassung endlich einmal ein Urteil zu Lasten privater Profite gefällt worden sei. Ich sehe es genau umgekehrt: Der EuGH urteilte hier zugunsten übergroßer privater Profite. Im deutschen Apothekenmarkt gibt es leider &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zu wenig&lt;/span&gt; Wettbewerb und Markttransparenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;W&lt;/span&gt;er nun aber glaubt, dass auf diese Weise die Apothekenkette DocMorris gestoppt werden könne, der irrt sich. Trotz EuGH-Urteil wird DocMorris seine &lt;a href="http://www.derhandel.de/news/unternehmen/pages/show.php?id=1024"&gt;Filialpräsenz weiter ausbauen&lt;/a&gt; - indem er (siehe &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/wettbewerb-haette-das-system-befeuert;2283967"&gt;Interview im Handelsblatt&lt;/a&gt;) auf sein Franchise-System setzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Da der EuGH hier zugleich urteilte, dass Fragen des Gesundheitssystems von den Nationalstaaten souverän und unabhängig von der EU-Kommission geregelt werden dürfen, ist das Urteil trotzdem ganz okay. Das Problem ist diesmal also eher Ulla-Trulla denn die Machtfülle der EU-Kommission bzw. des Marionetten-Gerichtes EuGH.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++ Update +++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;E&lt;/span&gt;inen guten und differenzierenden Bericht zu den ordnungspolitischen Problemstellungen beim EuGH-Apothekenurteil liefert nicht etwa die selbst ernannte "Qualitätspresse" (&lt;span style="font-size:85%;"&gt;SpOnFAZWELT&lt;/span&gt; usw.), sondern der ohnehin oft überragende Peter Mühlbauer &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30367/1.html"&gt;im Magazin Telepolis&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-3421047242840078940?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/3421047242840078940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=3421047242840078940' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3421047242840078940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/3421047242840078940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/05/eugh-stutzt-berufsstandisches-monopol.html' title='EuGH stützt berufsständisches Monopol - zum Apothekenurteil'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-5635232737518587765</id><published>2009-05-13T09:17:00.005+02:00</published><updated>2009-05-13T09:45:34.603+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Innenpolitik'/><title type='text'>BMI jagt unliebsame Blogger</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;W&lt;/span&gt;ie heute bekannt wurde, hat das Bundesministerium des Innern den Bloghoster von&lt;br /&gt;"pantoffelpunk.de" über eine behördliche Verfügung (u.ä.)  &lt;a href="http://blog.pantoffelpunk.de/zermatschtes/liebe-pifo-freunde"&gt;drängend aufgefordert&lt;/a&gt;, eine politisch unliebsame, satirische Webseite vollständig zu sperren - und damit vollständig aus dem Netz zu drängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;ch dagegen finde: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;CDU-Schäuble ist ein skandalöser Dreckspolitiker&lt;/span&gt; - das BMI ist in schlechten Händen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-5635232737518587765?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/5635232737518587765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=5635232737518587765' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/5635232737518587765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/5635232737518587765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/05/bmi-jagd-unliebsame-blogger.html' title='BMI jagt unliebsame Blogger'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-8346462026879308788</id><published>2009-05-11T10:55:00.014+02:00</published><updated>2009-05-11T22:03:28.998+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='FDP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anwaltskanzleien machen Wirtschaftspolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichterstattung'/><title type='text'>Was sagt eigentlich... die FDP zur Idee mit den Bad Banks?</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;N&lt;/span&gt;ichts.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;ie wortwörtliche Formulierung der Assistentin von Dr. Hermann Otto Solms lautet, auch im Namen von Herrn Solms und der FDP-Fraktion:&lt;blockquote&gt;"&lt;i style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;b&gt;Da haben wir nichts&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;".&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;  M&lt;/span&gt;an möchte seitens der FDP-Fraktion nichts Kritisches dazu sagen und erst einmal abwarten, wie der Vorschlag aus den Finanzministerium genau aussieht. Ein eigenes Alternativmodell könne man leider vorab nicht erarbeiten, deshalb, weil es hierzu an "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kompetenz und Expertise&lt;/span&gt;" innerhalb der FDP fehle. Soweit jedenfalls das Büro Solms. Ohnehin ist man seitens der FDP der Auffassung: &lt;blockquote&gt;Das "&lt;i&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Bad Bank-Modell geht in die richtige Richtung. Dieses Modell zur Bereinigung der Bankbilanzen war überfällig&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;"&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt;(Vervollständigungen zu diesem Bericht: Eine Nachfrage bei der FDP-Fraktion am heutigen Tage, Büro Solms - der finanzpolitsche Sprecher der FDP - ergab, via Frau Ẵnett Wỉtt℮, dass die FDP die Schaffung von "Bad Banks" grundsätzlich sehr unterstützenswert findet, dann, wenn es dabei nicht zur Schaffung einer zentralen "Bad Bank" kommt.  Stattdessen soll, ganz wie von Herrn Jörg Asmussen - dem eng mit den Banken zusammen arbeitenden Staatssekretär von Steinbrück - vorgeschlagen, sowie von den vom Bundesfinanzministerium engagierten bankwirtschaftlichen Anwaltskanzlei rechtlich vorbereitet und ausgearbeitet, jeweils &lt;i&gt;dezentrale&lt;/i&gt; "Bad Banks" geschaffen werden. Nach Angaben der FDP-Fraktion sei es so, dass innerhalb dieser Anwaltskanzlei spezielle Wirtschaftsberater tätig seien, welche für Herrn Jörg Asmussen die Politik ausarbeiten. Innerhalb des Finanzministeriums werde das Gesetz zur Schaffung von "Bad Banks" jedenfalls nicht formuliert, dazu sei es viel zu komplex. Das Finanzministerium verweigert sich im Übrigen jeder Rückfrage seitens der FDP. Der Plan der Anwaltskanzlei sei dennoch gut. Jedes Institut erhält also ihre eigene "Bad Bank". Das insgesamt hunderte Milliarden Euro umfassende Geld soll wiederum vom Steuerzahler kommen und es soll nach Ansicht der FDP-Fraktion via SoFFin in die "Bad Banks" gepumpt werden, welche damit wiederum ihre jeweilige Mutterbank finanzieren. Auf diese Weise könne der Interbankenhandel belebt werden. Das Beispiel Schweden habe, so die FDP-Fraktion, in hinreichender Weise gezeigt, dass der Staat auf diese Weise sogar noch Geld verdienen könne. Auf meine Gegenfrage, wie sich diese vermeintliche Werthaltigkeit toxischer Papiere ereignen solle und wie es denn passieren könne, dass beispielsweise a) wertlose und b) innerhalb der nächsten 10 Jahre endgültig verfallene amerikanische Immobilien-Anlagen wieder werthaltig werden können, antworte die Assistentin von Herrn Solms, im Namen der FDP-Fraktion, dass "man das ja noch garnicht wisse", außerdem sei ja "ein Teil werthaltig". Den möglichen Fall, dass die jeweiligen "Bad Banks" infolge nicht hinreichender Werthaltigkeit am Ende tatsächlich bankrott gehen und dementsprechend die Steuerzahler - via Soffin-Krediten - stark belasten, diesen Fall halte man für nicht erwägenswert. Im Augenblick gehe es darum, dass das Misstrauen der Privatbanken untereinander ausgeräumt werde und dass die Banken für ihre Geschäfte genügend Liquidität zur Verfügung gestellt erhalten. Dazu seien "Bad Banks" gut geeignet. Die relevanten Risiken würden dabei von privaten Institutionen getragen werden. Die Steuerzahler werden bei diesem Prozess über a) Zinsen für die Soffin-Kredite sowie b) "Garantien", welche die "Bad Banks" ausstellen, völlig ausreichend geschützt. Man sehe das Kernproblem bei der Schaffung der "Bad Banks" darin, das die FDP-Fraktion in diesem Prozess unzureichend eingebunden werde. Weitere Probleme habe man damit nicht. Man möchte seitens der FDP diesen Prozess zur Schaffung von "Bad Banks", welche vom Steuerzahler Liquidität in Hundertmilliardenhöhe erhalten, positiv anerkennend politisch begleiten, weil das alles in die "&lt;i&gt;richtige Richtung&lt;/i&gt;" ginge. Kommentar: Wer mag, darf sich nun beruhigt fühlen. Oder er macht sich, das wäre eine Alternative dazu, starke Sorgen hinsichtlich der Wirtschaftskompetenz der FDP kurz vor dem Wahlsieg von Schwarzgelb. Quellen für diesen Bericht sind, neben meinen persönlichen Gesprächen, &lt;a href="http://www.hermann-otto-solms.de/files/13870/511-Solms-Bad-Bank-Modell.pdf"&gt;dies hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.liberale.de/webcom/show_article_archiv.php?wc_c=567&amp;amp;wc_id=3391&amp;amp;wc_p=1"&gt;dieses hier&lt;/a&gt;. Man könnte es  so sagen: Die FDP stellt die Jubelperser für Steinbrücks Übelbanken.)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-8346462026879308788?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/8346462026879308788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=8346462026879308788' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8346462026879308788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/8346462026879308788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/05/was-sagt-eigentlich-die-fdp-zur-idee.html' title='Was sagt eigentlich... die FDP zur Idee mit den Bad Banks?'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-1341333162915955167</id><published>2009-05-03T22:32:00.005+02:00</published><updated>2009-05-03T22:59:29.099+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spiegelkritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neoliberalismus'/><title type='text'>SPIEGEL spinnt (Teil 1416, zirka) - und sieht Singapur als "Musterland" mit einer idealtypischen professionellen Regierung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;as neoliberal-konservative Zeitgeistmagazin &lt;span style="font-size:85%;"&gt;SPIEGEL&lt;/span&gt; hält ein autoritäres Regime, welche gegen die Menschenrechte massiv verstößt, für ein echtes "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Musterland&lt;/span&gt;", deshalb, weil es einen hohen Sauberkeitskomfort bietet- sowie Idealbedingungen für internationale Wirtschaftskonzerne. Der sehr mäßige, und ggf. moralisch vollends verrottete, Journalist Mark Fehr schreibt (&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,621595,00.html"&gt;hier&lt;/a&gt;) für den &lt;span style="font-size:85%;"&gt;SPIEGEL&lt;/span&gt; über Singapur:&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 102);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 102);"&gt;"Darüber hinaus ist das Musterland ein wahres Paradies für Firmen aus aller Welt: Es herrschen stabile politische Verhältnisse ohne Korruption, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 51, 102);"&gt;eine professionelle Regierung&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 102);"&gt; sorgt für hervorragende Infrastruktur und öffentliche Sicherheit. (...) Luftverschmutzung, Kriminalität, miese Hygiene - sonst in Asien an der Tagesordnung - bleiben den Mitarbeitern in Singapur erspart."&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 102);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;T&lt;/span&gt;janun, &lt;a href="http://www.amnesty.de/jahresbericht/2008/singapur?destination=suche%3Fwords-advanced%3D%26country%3D38%26topic%3D%26node_type%3D%26from_month%3D0%26from_year%3D%26to_month%3D0%26to_year%3D%26search2_x%3D37%26search2_y%3D12%26search2%3DSuchen%26form_id%3Dai_search_form"&gt;deutlich weniger Gutes&lt;/a&gt; schreibt Amnesty International über Singapur und seine Regierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt;(Es ist so: Rechts"liberale" wie im SpOn haben i.d.R. nur ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;rein taktisches Verhältnis zu den Menschenrechten&lt;/span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-1341333162915955167?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/1341333162915955167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=1341333162915955167' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/1341333162915955167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/1341333162915955167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/05/spiegel-spinnt-teil-1416-zirka-und.html' title='SPIEGEL spinnt (Teil 1416, zirka) - und sieht Singapur als &quot;Musterland&quot; mit einer idealtypischen professionellen Regierung'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-7444472602227859183</id><published>2009-05-01T20:40:00.002+02:00</published><updated>2009-05-01T20:44:31.035+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linksliberale Internationale'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ordoliberalismus - rohe Gedanken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neoliberalismus'/><title type='text'>Neoliberalismus ist totalitär</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;I&lt;/span&gt;n der Welt der vom Neoliberalismus direkt oder indirekt geprägten, und von der Arbeitsagentur bezahlten Karriereberater steht das "Sich-selbst-neu-Erfinden" nicht für eine intrinsische (also: wirklich selbst gewollte) Veränderung, sondern für ein nahezu totales Unterordnen des betroffenen Individuums unter die Erfordernisse externer Stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt;(siehe Diskussion &lt;a href="http://che2001.blogger.de/stories/1392482/"&gt;hier bei Che&lt;/a&gt;) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; M&lt;/span&gt;an erwartet vom Individuum, es möge sich doch bitte gefälligst neu erfinden - und zwar durchaus auf das Gründlichste, bis hin zum Habitus und zu jenen Attributen, die &lt;i&gt;eigentlich&lt;/i&gt; als ureigene Ausdrucksform des Individuums gelten. Frisch umgemodelt, wird der "Sich-selbst-neu-Erfinder" zu einer Vermarktungsmaschine, er "netzwerkt" zielgerichtet und ordnet seine sozialen Beziehungen gemäß den (vermuteten) Erfordernissen ökonomischer Verwertung am Markt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;er" (zu stark von Ungleichheit und Unfairness bestimmte) Markt wird hier zu einer deutlich herrschaftsähnlichen Kollektiv-Instanz, dem sich das zu Gestaltung fähige, aber ökonomisch schwache (oder: geschwächte) Individuum (mitunter inklusive seiner sozialen Beziehungen!) durch ein "Sich-selbst-neu-erfinden" unterwirft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; D&lt;/span&gt;as "Sich-selbst-neu-erfinden" wird hier, liebe Rechts"liberalen", zur &lt;b&gt;Ausdrucksform eines totalitären Mechanismus&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:-2;"&gt;Neoliberalismus ist totalitär - gezeigt an der Formation bzw. Deformation des Begriffes vom "Sich-selbst-neu-Erfinden". Beitrag gewidmet dem Tag der Arbeit 2009.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-7444472602227859183?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/7444472602227859183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=7444472602227859183' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/7444472602227859183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/7444472602227859183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/05/neoliberalismus-ist-totalitar.html' title='Neoliberalismus ist totalitär'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-1337409248786171675</id><published>2009-04-12T14:50:00.003+02:00</published><updated>2009-04-12T14:58:22.920+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blogs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Twitter ist das neue Telex</title><content type='html'>Ich habe gerade meine Meinung über Twitter geändert. So viel Müll dieses Mitteilungsdings auch enthalten mag, soviel belangloser Lärm, es hat seinen Wert. Twitter ist ein sehr schnelles, sehr bequemes und sehr vernetztes Medium, das auch für normale Netzbewohner Mehrwert erzeugen kann. Mich hat beeindruckt, dass ein Hilferuf des Bloggers M. Beckedahl durch Twitter deutlich an Schlagkraft gewonnen hat. Als Organisationstool kann ich mir Twitter gut vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde trotzdem keinen Twitteraccount eröffnen, für mich ist das nichts. Jedenfalls im Moment.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-1337409248786171675?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/1337409248786171675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=1337409248786171675' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/1337409248786171675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/1337409248786171675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/04/ich-habe-gerade-meine-meinung-uber.html' title='Twitter ist das neue Telex'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-4824626397424568806</id><published>2009-03-28T10:19:00.002+01:00</published><updated>2009-03-28T10:25:39.268+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Kleiner Tipp: Wer einen Speicherort für Bilder im Internet sucht, ist bei www.bilder-speicher.de gut aufgehoben. Die Nutzungsbedingungen sind fair, es handelt sich um deutsche Betreiber, vor allem, es  handelt sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt; um Menschenrechteverhöhner wie Flickr/Yahoo. Die Anmutung bzw. Optik nicht cool, aber ok, die Bandbreite ist etwas begrenzt (aber: unbegrenzte Bilderzahl!) - für meine Zwecke finde ich es optimal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-4824626397424568806?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/4824626397424568806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=4824626397424568806' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/4824626397424568806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/4824626397424568806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/03/kleiner-tipp-wer-einen-speicherort-fur.html' title=''/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-4715067950027468963</id><published>2009-03-22T13:02:00.003+01:00</published><updated>2009-03-22T13:37:01.271+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Worte auf der Goldwaage'/><title type='text'>Leon de Winter - der Politdepp</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;S&lt;/span&gt;orry! Bitte nicht falsch verstehen: Ein mental so umfangreich bewaffneter (und i.d.R. auch auf politischen Kriegszügen sich befindlicher) Mann wie Leon de Winter ist natürlich kein Depp. Er ist, jedenfalls in meinen Augen, auch kein reinrassiger "Schriftsteller", als der er sich von rechtsgerichteten Publikationen so gerne bezeichnen lässt. Er ist vielseitig, er ist talentiert, vielleicht sogar ein angenehmer persönlicher Umgang, aber er ist ein Polit-Depp, also ein Mann, der in politischen Angelegenheiten den Standpunkt eines Deppen einzunehmen versteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Z&lt;/span&gt;ufällig bin ich über einen seiner Schlüsseltexte gestolpert, einem nun schon drei Monate alten  und von pro-idiotischen Bloggern des rechten Lagers gefeierten Machwerk, in dem sich Herr Winter über "das wahre Gesicht" von Barack Obama verbreitet. Er tut dies - wie es bei ihm üblich ist - geifernd, hasspredigend und in einer Aneinanderreihung von Inkorrektheiten und Fehlurteilen, dass man fast um die geistige Gesundheit von Herrn Winter fürchten möchte. Es wäre eine sehr undankbare, weil zu umfangreiche, Aufgabe hier ins Detail zu gehen - aber das ist auch nicht nötig. Es genügen bereits zwei Worte des Herrn Winter, um Klarheit zu gewinnen über das Wesen seiner politischen Urteilsunschärfe.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"&lt;span style="color: rgb(102, 51, 102);"&gt;Knallharter Opportunist&lt;/span&gt;"&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;amit möchte Herr Winter den Politiker Obama auf den Punkt bringen. Nun, vielleicht funktionieren die Begriffskombinationen "knallharter Machtpolitiker" oder "knallharter Polit-Depp", aber bereits das Wort "knallhart" signalisiert, zumal, wenn es von einem echten Schriftsteller zur Charakterisierung einer realen Person eingesetzt wird, schlicht nur: Hysterie. Und zwar eine Hysterie seitens desjenigen, der es einsetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M&lt;/span&gt;öchte man in politischen Angelegenheiten von Nichtdeppen ernst genommen werden, so funktioniert jedoch die Wortkombination "&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 51, 102);"&gt;knallharter Opportunist&lt;/span&gt;"nicht, denn das Wesen eines Opportunisten ist es ja gerade, &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; knallhart zu sein. Echte politische Knallköpfe: Ja, die können, ganz im Unterschied zum Vollblut-Opportunisten, jederzeit knallhart sein, besonders auch in ihren Essays, die sie in der traditionell an Militarismus und Säbelrasseln hochinteressierten Rechtspresse lancieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;D&lt;/span&gt;azu gehört nicht viel. Etwas Hass und jede Menge politische Dummheit finden sich leicht. Bei Herrn Winter sogar besonders leicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-4715067950027468963?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/4715067950027468963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=4715067950027468963' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/4715067950027468963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/4715067950027468963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/03/leon-de-winter-der-politdepp.html' title='Leon de Winter - der Politdepp'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-44745768782543103</id><published>2009-03-17T17:53:00.004+01:00</published><updated>2009-03-21T15:25:10.140+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schöne Sachen'/><title type='text'>Neuer Schwerpunkt im Blog ?!</title><content type='html'>(das m.E. &lt;a href="http://fashion.onblog.at/bilder/modestrecke5/overknees-kombinieren.jpg"&gt;passende Bild&lt;/a&gt; zum Beitrag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin der Politik, soweit nur virtuell oder gebloggt, inzwischen ein wenig überdrüssig und überlege gerade, in diesem Blog verstärkt literarische Entwürfe und so Kram unterzubringen. Nunja, heute Abend kommt wohl was...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und das ist dann natürlich irgendwie politisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt also alles beim Alten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++ Update ++&lt;br /&gt;Ähem: Und auch der Umstand bleibt wohl beim Alten, dass meine Ankündigungen im Blog eher nur selten umgesetzt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-44745768782543103?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/44745768782543103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=44745768782543103' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/44745768782543103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/44745768782543103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/03/neuer-schwerpunkt-im-blog.html' title='Neuer Schwerpunkt im Blog ?!'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16104842.post-6669650824057540787</id><published>2009-03-15T00:01:00.002+01:00</published><updated>2009-03-15T00:21:35.501+01:00</updated><title type='text'>Irrwege und Beharrlichkeiten</title><content type='html'>Ich stelle gerade mit großer Verblüffung fest, dass sich hochideologisierte Rechtslibertäre sowie psychisch angeschlagene Leute auf der Suche nach ihrem "inneren Kind" stark ähneln können. Sie ähneln sich, trotz des komplett verschiedenen Gegenstandes ihrer persönlichen Heilserwartung, bis in kleinste Feinheiten der Ausdrucksweise. Es sind Fanatiker und Kenner des "einzigen Weges" - und in mancher Hinsicht sind alle Fanatiker gleich. Stoßen Sie auf eine abweichende Sichtweise, dann spucken sie dir im persönlichen Gespräch ihr  "Warum begreifst du nicht...???" ins Gesicht. Mit Verve. Das ist nicht schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch habe ich etwas gelernt - auch fernab meiner lieb gehegten Vorurteile. Zum Beispiel, wie sehr ich andere auf die Palme jagen kann, indem ich im Gespräch auf Gelegenheiten für mein "ja, aber..." lauernd warte, ein Ja-aber, das ich nach wie vor allzu freigiebig verteile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Anders gesagt: Womit ich meine Gesprächspartner ungewollt quäle)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich ist das eine wichtige Lehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem, irgendwie sind alle Fanatiker gleich. Man kann von ihnen lernen (i.d.R. jedoch nicht das, was sie einem beibringen wollen), mitunter sogar vieles lernen. Zu dem Lernbaren gehört auch: Dem Fanatismus, wo es geht, aus dem Weg zu gehen - beispielsweise, indem man dem Fanatiker dort bestärkt und sich mit ihm beschäftig, wo er &lt;i&gt;kein&lt;/i&gt; Fanatiker ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, das ist eine gute Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Denn auch, wenn fast alle Menschen Wirrköpfe und/oder Tunichgute sind, etwas Liebenswertes&lt;br /&gt;haben sie trotzdem. Für mich. Ich bin dankbar auch für die Fanatiker. Und ich frage mich, warum sich so viele Menschen in irrige Ideen verrennen bzw. in Ideen, die bis zu einem gewissen Grad sogar gültig und wertvoll sind, aber durch ihre götzenhafte Überhöhung falsch werden.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16104842-6669650824057540787?l=dermorgen.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dermorgen.blogspot.com/feeds/6669650824057540787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://www.blogger.com/comment.g?blogID=16104842&amp;postID=6669650824057540787' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6669650824057540787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16104842/posts/default/6669650824057540787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dermorgen.blogspot.com/2009/03/irrwege-und-beharrlichkeiten.html' title='Irrwege und Beharrlichkeiten'/><author><name>John Dean</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='13250253962372386490'/></author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></entry></feed>